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JM3
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Voraussichtlicher Ordergegenwert bei ETF-Verkauf

Guten Tag,

 

ich bin relativ frisch dabei, habe möglicherweise etwas noch nicht verstanden.

 

Nachdem ein ETF-Sparplan kürzlich kostenpflichtig wurde, habe ich den Sparplan pausiert. (Der ETF ist auszahlend - die Auszahlungen wurden aber, das lief nicht auf mein Zutun sondern automatisch, reinverstiert)

 

Nun wollte ich die Anteile verkaufen: Da sie sich aktuell leicht im Minus befinden, wollte ich ein Limit setzen. Mir fällt nun aber auf, dass der voraussichtliche Ordergegenwert stark abweicht vom tatsächlich anfallenden Betrag. Natürlich nach unten.

 

Vereinfacht dargestellt:

Anteile 10

gesetztes Limit 100 Euro

angegebene Kosten: 10 Euro

 

nach Adam Riese erwarte ich eine  voraussichtlichen Ordergegenwert von 990 Euro

Tatsächlich prognostiziert er mir aber nur rund 908,75 Euro.

 

Was habe ich da nicht verstanden? Wie bereits geschrieben: Es wurden keine Dividenden-Anteile ausbezahlt, sondern unmittelbar und automatisch reinverstiert.

 

Vielen Dank für Eure Hilfe bei einer möglicherweise absoluten Anfängerfrage.

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stocksour
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Betreff: Voraussichtlicher Ordergegenwert bei ETF-Verkauf

Hallo, @JM3 ,

das hat schon manche verwirrt, wie Du z. B.  hier lesen kannst, und beruht auf einer gesetzlichen Vorgabe nach MIFID II.

Letztlich erhältst Du beim Verkauf:

Anteilspreis X Anteilsmenge ./. Orderkosten = Gutschrift zu Gunsten Verrechnungskonto

 

Mehr muss man dazu im Grunde nicht wissen.

Eventuelle steuerliche Belange sind nicht berücksichtigt.

JM3
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Nachricht 3 von 3 (207 Ansichten)

Betreff: Voraussichtlicher Ordergegenwert bei ETF-Verkauf

Vielen Dank für Deine Antwort!

Ich habe mit dem Limit etwas rumgespielt und dabei herausgefunden, dass der voraussichtliche Ordergegenwert dem Verkaufswert der VOLLEN Anteile minus der Gebühren entspricht.

Dh: Die fehlende Differenz zum Gesamtbetrag entspricht exakt den Bruchstücken. Die werden offenbar beim vO nicht einberechnet... Verwirrend, aber jetzt weiß ich zumindest Bescheid.

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