Wissen

... statt vermuten

abbrechen
Suchergebnisse werden angezeigt für 
Stattdessen suchen nach 
Meintest du: 

Aufsteiger
Beiträge: 2
Registriert: 24.08.2020

Hallo zusammen.

Folgendes Szenario (Zahlen angepasst zum leichteren Rechnen)

Kauf: 1000 Put XYZ zu 1,00€   1.3.2020
Verkauf: 500 Put XYZ zu 2,00€ 15.3.2020

Was macht man mit den restlichen Put XYZ?

 - Bid 0,001€
 - Ask 0,02€
 - Kaum Umsätz des Scheins

Mit Transaktionskosten ensteht wahrscheinlich ein negativer Verkaufsbetrag.

Bringt das Verkaufen noch etwas um es als Verlust gegenüber weiteren Gewinnen verrechnen zu können?

Viele Grüße
Dida

0 Likes
1 AKZEPTIERTE LÖSUNG

Akzeptierte Lösungen

Autorität
Beiträge: 1304
Registriert: 12.01.2019

Hallo @Dida ,

...zu deinem Beispiel: Wenn du die 500 St. für 0,001€ verkaufst, erhältst du einen Ertrag von 0,50€; die Transaktionskosten werden deinem Verrechnungskonto entzogen und vorher noch mit deinem positiven Ertrag von 0,50€ verrechnet. Dein hier erzielter Verlust wird zunächst in den allg. VV-Topf gestellt (es ist unerheblich, dass die Transaktionskosten höher sind als dein Ertrag!!!). Hier kannst du dann entweder mit zukünftigen positiven allg. Erträgen verrechnen lassen oder auf die nächste zeitnahe Steuerverprobung warten und bereits gezahlte Abgeltungssteuer, Soli, ggfs. KiSt von der Depotbank erstatten lassen. Dieser Automatismus läuft ohne dein Dazutun ab....., ich glaube, dass alle Verluste > 100€ relativ zeitnah verprobt werden (also einige Tage oder 1 Woche). Bei Beträgen < 100€ könnte es sein, dass die noch länger stehen bleiben (weiss nicht ganz genau...) und spätestens mit Ablauf 2020 dann ins nächste Jahr übertagen werden, vorausgesetzt, du möchtest keine Verlustbescheinigung, um z.B. deine Verluste mit positiven allg. Erträgen bei anderen Banken über deine Steuererklärung verrechnen zu lassen.

Hoffe, Info ist einigermaßen hilfreich......;).

@stocksour hat dir ja dazu noch ein paar Links verpasst.....;).

 

Liebe Grüße+Erfolg/Glück

onra

 

 

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen

4 ANTWORTEN 4

Autorität
Beiträge: 2443
Registriert: 21.07.2017

Im Prinzip ja.

Zum Warmlesen über die Besteuerung von Derivaten hier @onra 's letzte erschöpfende Stoffsammlung.


Autorität
Beiträge: 1304
Registriert: 12.01.2019

Hallo @Dida ,

...zu deinem Beispiel: Wenn du die 500 St. für 0,001€ verkaufst, erhältst du einen Ertrag von 0,50€; die Transaktionskosten werden deinem Verrechnungskonto entzogen und vorher noch mit deinem positiven Ertrag von 0,50€ verrechnet. Dein hier erzielter Verlust wird zunächst in den allg. VV-Topf gestellt (es ist unerheblich, dass die Transaktionskosten höher sind als dein Ertrag!!!). Hier kannst du dann entweder mit zukünftigen positiven allg. Erträgen verrechnen lassen oder auf die nächste zeitnahe Steuerverprobung warten und bereits gezahlte Abgeltungssteuer, Soli, ggfs. KiSt von der Depotbank erstatten lassen. Dieser Automatismus läuft ohne dein Dazutun ab....., ich glaube, dass alle Verluste > 100€ relativ zeitnah verprobt werden (also einige Tage oder 1 Woche). Bei Beträgen < 100€ könnte es sein, dass die noch länger stehen bleiben (weiss nicht ganz genau...) und spätestens mit Ablauf 2020 dann ins nächste Jahr übertagen werden, vorausgesetzt, du möchtest keine Verlustbescheinigung, um z.B. deine Verluste mit positiven allg. Erträgen bei anderen Banken über deine Steuererklärung verrechnen zu lassen.

Hoffe, Info ist einigermaßen hilfreich......;).

@stocksour hat dir ja dazu noch ein paar Links verpasst.....;).

 

Liebe Grüße+Erfolg/Glück

onra

 

 

Lösung in ursprünglichem Beitrag anzeigen


Aufsteiger
Beiträge: 2
Registriert: 24.08.2020

Hallo @onra 

Es hat genau so funktioniert, wie du beschrieben hast.
Die Optionsscheine habe ich erst kurz vor dem Verfallsdatum verkauft. Weniger als 0,001€ ging eh nicht mehr.

 

Vielen Dank und Liebe Grüße
Dieter

 

0 Likes

Autorität
Beiträge: 1304
Registriert: 12.01.2019

Hallo @Dida ,

....zwar ist die Problematik mit Wertlos- und Terminanlagen bezüglich Steuer/Verlusttopf bereits im letzten Jahr hier im Forum diskutiert worden, aber ich empfehle dir noch einmal dringend, dazu auf dem Laufenden zu bleiben. Ein paar Links hatte ich dir ja bereits angehängt.....

Hier nochmal etwas Verlinktes zur neuen "Derivate-Steuer" aus 05.2020, das gut zu verdauen ist....:).

https://www.fundresearch.de/steuern/warum-die-neue-derivate-steuer-ab-januar-fatale-folgen-hat.php

 

Liebe Grüße

onra

0 Likes
Antworten