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
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@erich12 

kann man mal machen. Viel Erfolg. 💪👍


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Viele Leute bekommen nach wie vor die Hausse an den Aktienmärkten nichts mit.

 Auch in deutschen Aktienforen wird die Marktentwicklung nicht thematisiert. 

Da schreibt lieber über ...... (du weißt schon)

Der Dax ist erstmals über die Marke von 16000 gesprungen . und auch viele Indices und Aktien stehen auf Jahreshoch oder AZH.

Und viele Werte sind trotzdem noch preiswert, wenn man das KGV heranzieht, und zahlen zusätzlich noch hervorragende Dividenden.

 

Diese Woche waren Kursgewinner:

Munichre mit 7,6 % ; KGV 12,2 , Rendite 4,2

Pfizer        mit 7,2 %; KGV 11,8, Rendite 3,3

Ahold del H mit 5,1%; KGV 14,0, Rendite 3,3

 

Moatsgewinner waren Pfizer mit 22%, Novo n. mit 18% und Anglo american mit 15,5%

 

Natürlich gibt es in einem Depot auch Kursverlierer.

Bei mir waren es im letzten Monat

Reckitt Benckiser mit -12,1 %

Cardinal  Health   mit -9,2%

Ping  An mit -8% 

Nachhaltige Verlierer bekommen von mir die volle Aufmerksamkeit und kommen in die watchlist zwecks möglichem Nachkauf

 

Reckitt steht obenan.            

 


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Mein Topp-Performer letzte Woche war: 

Wienerberger

Mit Novo Nordisk bin ich natürlich auch zufrieden und Adobe haben sich schön gen Norden bewegt.

 

Reckitt Benckiser ist mir noch zu weit entfernt von der 200-Tage-Linie, aber Mut wird sicherlich (auf Dauer) belohnt.

Cardinal Health ... hmmmm, ich bleibe momentan im Pharmabereich, neben Novo und natürlich JNJ, bei meinen Sartoriussen.

Ping An kommt für mich derzeit nicht in Frage. Normalerweise sehr interessant, aber aufgrund der "China-Problematik" lieber (noch) nicht.

 

Ich scheue gerade neue Investments, aber gegen peu á peu Aufstocken bestehender Positionen habe ich nichts einzuwenden. Als nächstes sind hier MSCI und Sartorius dran ... mal wieder.

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
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na dann passt mal schön auf, HB von heute:

Risiko Inflation: Für Thomas Benedix, Senior-Anlagestratege bei der Fondsgesellschaft Union Investment, ist die Inflation „die Gretchenfrage“. Die Teuerungsraten sind bereits deutlich gestiegen. In den USA erhöhten sich die Verbraucherpreise im Juni und Juli um jeweils 5,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, in Deutschland stiegen sie zuletzt um 3,8 Prozent. Seema Shah, Chefstrategin bei Principal Global Investors, sieht vor allem dann eine Gefahr, wenn die Inflationserwartungen weiter steigen, weil die Lieferschwierigkeiten der Firmen zunehmen und sie die Kosten an die Verbraucher weitergeben.

Risiko geldpolitische Wende: Eine Gefahr sehen große Fondshäuser auch, wenn die US-Notenbank Investoren mit ihrer Kehrtwende in der Geldpolitik überrascht. Bisher rechnen Anleger damit, dass die Fed im August oder September für 2022 eine Reduzierung ihrer monatlichen Anleihekäufe von 120 Milliarden Dollar ankündigt und die Märkte darauf vorbereitet, die Leitzinsen ab 2023 zu erhöhen.

Risiko Corona: Die Delta-Variante des Coronavirus mit ihrer schnellen Ausbreitung ist politisch ein großes Thema. An den Märkten werden die Auswirkungen aber nach Ansicht von Union-Investment-Stratege Benedix „mit jeder Welle geringer“. Eine Gefahr gebe es allerdings, wenn eine Virus-Variante auftauche, gegen die die bisherigen Impfstoffe nicht wirken.


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@dead-head 

Ich sehe in einem Forum nicht den Sinn darin, ohne eigene Meinung Kommentare von Analysten und Vermögensverwalter einzustellen.

Gottseidank setzt du keinen Link.

 

Ich lese täglich auch viele Kommentare zum Marktgeschehen. Diese fallen   zur gleichen Situation  unterschiedlich aus. Extreme kommen aber meist nicht vor, da keiner weiß, wie der Markt sich entwickelt.

 

Wer mit der Masse falsch liegt, fällt nicht auf. Wer eine andere Meinung hat, geht ein großes Risiko ein. Liegt er richtig, dann ist er noch jahrelang der Marktversteher.

Wer aber falsch liegt, bekommt Ärger mit dem Chef und den Anlegern.

 

Ich kenne keinen Profi, der diese fulminante Kursentwicklung der Märkte in so kurzer Zeit vorausgesehen hat.

Die meisten sind immer hinter den Kursen hergelaufen.

 

Und es gab immer schon Analysten, die einen drohenden Crash vorausgesehen haben, vor allem als die Märkte mal kurzfristig und heftig einbrachen.

Für viele sind die Kurse immer zu hoch . Das war bei jedem Dax Stand so, auch jetzt bei 16000. Dass der Dax irgendwann auch bei 17000 steht, bei 20000 , auch bei 25000 , ist sehr sicher.

Wer langfristig agiert, braucht  keine Angst zu haben, dass sein Aktienvermögen weg ist, wenn die Märkte wieder mal einbrechen.

Wer auf Trends setzt, muss natürlich aufpassen, weil die Kurse von Trendaktien heftig reagieren.

Wer Angst und Gier nicht in den Griff bekommt, macht immer Fehler. 

Im letzten Jahr wurden viele Fehler gemacht. Zu tiefen Kursen wurde im März verkauft, zu hohen (wirecard) gekauft.

 

Ich sehe noch keine unmittelbare Gefahr  für einen Crash. Zeichen dafür ist der niedrige VIX und Goldpreis.

Auch der Sentimentsbereicht von Heibel, der auch beim HB veröffentlicht wird, gibt auch keinen Anlass zu großen Besorgnis.

 

Hier ein Auszug:

 

  1. Sentiment: Polarisierung steigt, Allzeithoch bei dünnem Handelsvolumen


Mit einem Sprung von anderthalb Prozent hat der DAX diese Woche die 16.000 Punkte Marke überwunden. Das US-Infrastrukturprogramm sorgte an den Finanzmärkten weltweit für gute Laune, da konnte weder die Delta-Mutation, noch die Hafenschließung in China etwas dran ändern.

So stieg unser Anlegersentiment um 2% auf 3,4% an. Ab Werten von 4% sprechen wir von Euphorie, diese Werte sind derzeit noch nicht erreicht. Gute Laune bei steigenden Kursen, insbesondere bei neuen Allzeithochs, ist nachvollziehbar und somit noch kein Warnsignal.

Die Selbstzufriedenheit verharrt auf moderat positivem Niveau (1,1%). Ich habe den Eindruck, dass die Sommerzeit bei vielen Anlegern für defensive Positionierungen gesorgt hat: Zwar freuen sich Anleger über den Kursanstieg, doch sie haben nicht voll darauf gesetzt und partizipieren somit nur teilweise an den steigenden Kursen.

Mit dem Sprung über 16.000 Punkte ist die Zukunftserwartung deutlich auf nur noch 1,2% zurück gegangen. Das war's, könnte man nun daraus ableiten: der Sprung über 16.000 Punkte nimmt vielen Anlegern die Zukunftsvisionen. Wo soll es jetzt noch hingehen, fragt sich wohl der eine oder andere, der leicht Schwindelgefühle bekommt.

Dennoch ist die Investitionsbereitschaft auf 1,0% angestiegen (Vorwoche -0,3%). Dieses Verhalten überrascht auf den ersten Blick und lässt sich nur mit den tiefergehenden Fragen der animusX-Analyse klären: Die Investitionsquote ist diese Woche deutlich zurück gegangen, die Cashquote im Umkehrschluss nach oben gesprungen. Mit den ersten neuen Allzeithochs dieser Woche um 15.850 Punkte haben viele Anleger Gewinne realisiert und ihre Positionen aufgelöst. So sind sie nunmehr unterinvestiert und müssen dem Sprung über die 16.000 Punkte unbeteiligt zuschauen.

So zeigt die Investitionsbereitschaft, dass nun einige Anleger wieder aktiv werden wollen. Sie wollen ihre Positionen wieder aufstocken. Gleichzeitig ist jedoch auch die Shortquote deutlich angestiegen: Einige Anleger spekulieren nun auf einen Rücksetzer.

Das Euwax-Sentiment der Privatanleger ist diese Woche unter die Nulllinie gerutscht: Anleger sichern sich gegen fallende Kurse ab.

Das Put/Call-Verhältnis des DAX, das endlich wieder verfügbar ist, zeigt mit einem Wert von 1,4, dass Finanzprofis derzeit eher neutral positioniert sind. Selbiges lässt sich auch dem Put/Call-Verhältnis der CBOE in den USA ablesen: Nach vielen Wochen mit stark optimistischer Positionierung zeigt dieser Indikator nun eine neutrale Positionierung der US-Anleger an.

US-Fondsmanager haben unverändert zur Vorwoche 98% ihrer Mittel investiert. Da Fondsmanager über gehebelte Investments auch über 100% gehen können, ist ein Wert von 98% als vergleichsweise neutral anzusehen.

Auch das Bulle/Bär-Verhältnis der US-Privatanleger zeigt mit 5,5% eine neutrale Verfassung an. Dieser leicht optimistische Wert spiegelt die durchschnittlich leicht optimistische Grundhaltung von US-Anlegern wider.

Der technische Angst und Gier Indikator des S&P 500 notiert mit 42% ebenfalls im neutralen Bereich."

@dead-headWäre schön, wenn du deine aktuelle  Strategie vorstellen würdest.

Verkaufst du Aktien oder kaufst du neue oder hältst du die Füße still?

 

 

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
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@dead-head 

 

Im Gegensatz zu @erich12 , dessen panische Angst vor Links langsam lächerlich wird, finde ich deine Ausführungen sehr hilfreich. Nicht jeder hat den ganzen Tag Zeit, alle Wirtschaftspublikationen zu durchforsten.


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Hallo @ dead-head

 

die Risiken sind am Markt sind vielfältig.

Das Handelsblatt hat die mal aufgezeigt (lese ich auch täglich)

Die größte Befürchtung ist, dass eine neue Corona-Variante auftaucht, gegen die 

unsere derzeitigen Impfstoffe nicht schützen.  -dann knallt es mal wieder richtig-

 

Zu allem anderen habe ich mir folgenden Satz an die Pinwand geheftet:

 

" Ob ich von einem Wert überzeugt bin,

ist den übrigen Marktteilnehmern *beep*-egal

und spielt daher keinerlei Rolle."

 

Gruß,

Zeki


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Wie der Heibel tickert steht zwei Beiträge weiter oben.

Wie der aktuelle Global Fund Manager Survey für August tickt, steht hier unten:

 

DJ BLICKPUNKT/BoA: Fondsmanager defensiver - Sorge vor fallenden Gewinnmargen

Quelle:

(END) Dow Jones Newswires

August 17, 2021 06:21 ET (10:21 GMT)

 

FRANKFURT (Dow Jones)--Von einer deutlich fallenden Wachstumserwartung der Fondsmanager sprechen die Strategen der Bank of America (BoA). Zwar gingen die Inflationserwartungen zurück, aber auch die Gewinnerwartungen. Wie die aktuelle Global Fund Manager Survey für August zeige, seien nur noch netto 27 Prozent der Anlagespezialisten bullish für das globale Wirtschaftswachstum. Das sei der niedrigste Stand seit Juli 2020. Zum ersten Mal seit diesem Zeitpunkt rechneten sie sogar mit einem Rückgang der Gewinnmargen. Und das, obwohl die Erwartungen an die Ausgaben des US-Infrastrukturpakets auf 1,7 nach zuvor 1,4 Billionen Dollar gestiegen seien.

 

Auf der Zinsseite rechneten 84 Prozent der Manager mit Tapering-Signalen der US-Notenbank zum Jahresende hin. Allerdings glaubten 65 Prozent, dass der Inflationsanstieg nur "temporär" sei. Lediglich 4 Prozent der Befragten rechneten mit einem höheren CPI in 2022. Zinserhöhungen durch die Fed würden erst 2023 erwartet. Allerdings seien geopolitische Risiken in der Umfrage auch nur niedrig bewertet worden - vor der Krise in Afghanistan.

 

   Portfolios werden defensiver 

Die Cashquote hätten die Fondsmanager nur leicht erhöht auf 4,2 nach 4,1 Prozent ihres verwalteten Vermögens. Die Allokation in Commodities sei aber auf den niedrigsten Stand seit November 2020 gesenkt worden. Die Tendenz der Sektorauswahl gehe hin zu defensiveren Werten wie Healthcare, aber auch Tech-Werten, die damit weiter der "most crowded trade" seien. Energiewerte seien auf Untergewichten zurückgefahren worden. Bei den Investment-Stilen werde Large über Small Cap bevorzugt und Quality über Junk. Bei der Länderauswahl seien US- und Europa-Aktien beliebt. Aber Sorgen über Wachstum und Kreditsituation in China machten Emerging Markets zum großen Untergewichten.

 

Fazit, bezogen auf MEIN Portefeuille: Passt. Können? Zufall? Letzteres, wie ich mich kenne.

Ob es gut ist? Wer weiß.

 

 


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@Zeki  D´accord. Mach Dein Ding! Ich auch.....allerdings bin ich bei russ. Aktien short gegangen, da ich keine Lust mehr habe, bei Autokratenregimes engagiert zu sein: Rosneft 3,88-6,69 und Gazprom 3,21-7,39. Bei G. hätte ich lt. meiner Strategievorgaben nach 6-9 Monaten wieder einsteigen müssen. Habe ich aber nicht. Jetzt schleppe ich noch PetroChina mit mir rum, mein Finger ist bereits in der Nähe des Sellknopfes. Dir alles Gute und schreib x wieder, Deine Gedanken sind erfrischend! Hol Di stiff!!

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
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Hier eine andere Meinung zur Marktlage

aus der WIWO

erich12_0-1629288160982.png

es ist also geschafft. Vergangene Woche Freitag erklomm der Dax zum ersten Mal die Marke von 16.000 Punkten. Zwar währte der Aufenthalt jenseits dieser Grenze nur kurz und hielt nicht bis zum Handelsschluss. Aber Rekord ist Rekord. Damit hat der deutsche Leitindex in diesem Jahr gleich drei Tausender-Marken zum ersten Mal überschritten: Auch Indexstände über 14.000 und 15.000 Punkten feierten 2021 Premiere. Drei solcher Marken in einem Jahr zu überspringen, das hat es in der inzwischen 33-jährigen Geschichte des Index noch nie gegeben. Es bestätigt: Die Hausse an der Börse ist weiterhin in vollem Gange.

Dazu passt, dass auch zwei andere Hausse-Indikatoren derzeit ausschlagen. Der Markt für Börsengänge ist in Deutschland dieses Jahr so rege wie zuletzt im Jahr 2000. Zu den bekanntesten und größten Börsengängen zählen etwa der Online-Optiker Mister Spex, Labordienstleister Synlab oder Funkturm-Betreiber Vantage Towers, die zusammen mehr als drei Milliarden Euro einsammelten. 

Ebenso wie der Markt für Börsengänge boomt jener für Fusionen und Übernahmen (englisch „Mergers & Acquisitions“; M&A). Allein in diesem Monat gab es schon fünf Offerten für börsennotierte Unternehmen, mit Dax-Mitglied Deutsche Wohnen und MDax-Wert Hella haben die Aufkäufer auch die großen Kaliber vor der Flinte.

Wenn Börsengänge und M&A-Transaktionen gleichzeitig boomen und die Aktienmärkte von Rekord zu Rekord eilen, stellt sich mehr denn je die Frage, wie lange die Hausse noch hält. Denn Boomphasen bei M&A und Börsengängen waren in der Vergangenheit oft der Anfang vom Ende der Hausse. Auch 2000 und 2007 etwa bewegten sich die entsprechenden Volumina auf Mehrjahreshochs. 

2021 kann es wieder so kommen – muss aber nicht. Für die extrem gestiegene Aktivität bei Börsengängen und Übernahmen gibt es schließlich auch eine ganz logische Erklärung. Während der ersten Monate nach dem Ausbruch der Corona-Pandemie wurden solche Deals komplett auf Eis gelegt, 2020 ging fast gar nichts. Das wird nun nachgeholt. Zumal die Geldpolitik Unternehmen und Investoren ja fast keine andere Wahl lässt, als das Geld mit vollen Händen auszugeben. Das ist ein wesentlicher Unterschied zu früheren Booms und sicherlich der Hauptgrund, um trotz hoher Bewertungen am Markt engagiert zu bleiben.

Ende


Bei den hohen Kursen habe ich nochmals Anteile von Dt. Post verkauft und werde jetzt aus strategischen Gründen einige Anteile Eon  verkaufen. Der Verlust ist nicht so schlimm, da  der Verkauserlös durch die Steuererstattung abgemildert wird und der Aktiengewinn nicht mehr so hoch ist. Bekanntlich gehen ja Gewinne Ende des Jahres verloren.

 

Und so erhalte ich wieder Cash für Neukäufe. 

Wahrscheinlich werde ich Alibaba nachkaufen, die auf Jahrestief stehen , heute aber mit sattem Plus mein Depot anführen. 

 

 

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