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Gelegentlicher Autor
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Beiträge: 8
Registriert: 23.10.2016

Die auf europäischen Aktien basierten Fond haben in den vergangenen 12 Monaten z.T. erhebliche Verluste vorzuweisen.  Im Gegensatz dazu liegen die meisten Welt-oder US-Fonds im Plus. Ich überlege daher, meine Europa-Fonds zu verkaufen und statt dessen Welt- und US-Fonds zu erwerben. Wie wird das von den Community-Mitgliedern gesehen??

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
Routinierter Autor
Beiträge: 165
Registriert: 18.11.2014

Würde Dir empfehlen, die Anzahl Deiner EU Fonds zu reduzieren, aber nicht alle zu verkaufen. Welt Fonds haben mit Masse US Werte drin. Also lieber gleich reine US Fonds, Japan, China, Deutschland und Schwellenländer. Hauptgewicht USA. Und das Ganze natürlich als ETF-Portfolio.

Das ist übrigens keine Anlageberatung.

 

Schönen Sonntag Abend Dir, Iceman1981

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
Routinierter Autor
Beiträge: 119
Registriert: 17.03.2014

Hallo Saronni,

Sehe ich nicht ganz so! Beim Investieren braucht man ein wenig Geduld und vor allem antizyklisches Denken. Wenn du immer in Märkte und Fonds umschichtest die gut gelaufen sind (so wie US-Aktien in den vergangenen Jahren), dann investierst du womöglich dort, wo es sehr teuer ist! Mit Blick in den Rückspiegel zu investieren lohnt meist nicht. Ein weiteres Beispiel: Wenn du Ende 2015 auf die gut gelaufene Biotechbranche gesetzt hättest, wärst du heute **bleep** im Minus...Hättest du die wenig beliebten Goldminen oder Schwellenländer gekauft, dagegen ordentlich im Plus! Mein Tipp: Ein Depot aus verschiedenen Regionen der Welt: Nordamerika, Europa, Schwellenländer+Frontiermarkets dazu Goldminen max. 10%, Schwellenländeranleihen und alternative unkorrelierte Strategien zum Aktienmarkt. (zB.SEB Asset Selection Opportunities) Nur auf ETF's zu setzen finde ich völligen Quatsch. Man vergleiche den Comgest Greater Europe Opportunities mal mit dem Euro Stoxx 50 oder MSCI Europe. Die Manager können im Fonds sehr flexibel investieren und auch Nebenwerte berücksichtigen und haben den Vergleichsindex damit weit hinter sich gelassen! Auch Schwellenländer würde ich nicht mit einem ETF abbilden. Im Index befinden sich viele Unternehmen in Staatsbesitz, viele Finanz-und Rohstofftitel... Aktiven Managern bleibt hier viel Spielraum für eigene Ideen! ETF'S sind nur Mittelmaß. Gut zb. die A1JJMA Vontobel-MTX Sustaninaible Emerging Leaders. Das alles ist natürlich keine Empfehlung sondern nur meine persönliche Sicht der Dinge! Entscheidend ist deine Risikobereitschaft, Anlagehorizont etc.

Grüße

fondstar


Enthusiast
Beiträge: 542
Registriert: 06.06.2016

Meiner Meinung nach ist eine breite Streuung das Beste. Wenn ein Markt schlechter läuft, gleicht das oft der andere aus. Wenn man den Schwarzsehern glauben darf, ist der US-Markt heillos überbewertet und ein Korrektur steht unmittelbar bevor. Da wäre es ja theoretisch sinnvoller, diese Bestände abzubauen und in die unterbewerteten Märkte umzuschichten 🙂 . Ich würde dann eher durch die Umleitung meiner Einzahlungen eine Umschichtung vornehmen.

Ich bin recht breit aufgestellt, habe sogar noch aktiv gemanagte Fonds, die ich aber für grundsätzlich zu teuer halte. Je nach dem welcher Untersuchung man Glauben schenken darf, schaffen es nur eine handvoll aktiver Fonds, den Vergleichsindex zu schlagen. Deshalb liegt mein Schwerpunkt auf ETF (MSCI World, Stoxx 600, Dividenden). Ich möchte auch nicht das letzte Zehntel Rendite aus meinen Anlagen holen. Die Zeit habe ich nicht.

Und wie überall im Leben - auch Geldanlage ist zum großen Teil Glaubenssache. Wenn die Fondsmanager immer richtig liegen würden, hätte jeder Fonds eine unglaubliche Überrendite - ist aber nicht der Fall.

Wichtig ist als Anleger, dass man das Anlageprodukt versteht, sich umfassend darüber informiert hat und dann davon überzeugt ist. Dann kann es auch gern ein aktiver Fonds sein.

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