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Registriert: 29.08.2016

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

wann kann ich mit meiner Steuerbescheinigung für das Jahr 2020 rechnen ?

Für eine baldige Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar und verbleibe

 

mit freundlichen Grüßen

 

Siegfried 

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59 ANTWORTEN 59
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Gelegentlicher Autor
Beiträge: 6
Registriert: 05.04.2021

Ende 2020 war ein (allg.) Verlustverrechnungstopf vorhanden; in 2021 taucht er aber nicht mehr auf, obwohl ich keinen Antrag auf Verlustbescheinigung gestellt habe. Da hat Consors meines Erachtens einen Fehler gemacht.

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Beiträge: 4219
Registriert: 06.02.2015

@werwas 

Eine Grund, warum "jetzt" keine Verluste mehr vorhanden sind, können erwirtschaftete Gewinne sein, was mMn das Ziel eines jeden sein sollte. Liegen allgemeine Verluste vor, werden alle erzielten Gewinne (auch Aktiengewinne) damit verrechnet. Danach werden die Gewinne mit dem Freistellungsauftrag, falls vorhanden, verrechnet.

Wenn ich mich richtig erinnere, wird die eventuell fällige Vorabpauschale zuerst mit dem allgemeinen Verlustverrechnungstopf verrechnet. Reicht dieser nicht aus, wird der eventuell vorhandene Freistellungsauftrag verwendet. Reichte auch dieser nicht, wird die Vorabpauschale vom Konto eingezogen.

 

Hat Du schon bei der Kundenbetreuung angerufen und das "Problem" geschildert? Hier, in der öffentlichen Community, wird Dir niemand helfen können, da die Moderatoren keinen Zugriff auf Kundendaten haben.

 


Gelegentlicher Autor
Beiträge: 6
Registriert: 05.04.2021

@immermalanders 

Vielen Dank für die Hinweise; leider war der Verlustvortrag aus dem Vorjahr (deutlich) höher als die bisher in 2021 erzielten Gewinne. Ich werde morgen mal bei der Kundenbetreuung anrufen.

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Beiträge: 1843
Registriert: 12.01.2019

Hallo @werwas ,

...villeicht trifft das auf dich zu...? Verluste aus Termingeschäften etc....

https://www.consorsbank.de/ev/Service-Beratung/Steuer#neueverlustverrechnung

LG

onra

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Gelegentlicher Autor
Beiträge: 6
Registriert: 05.04.2021
Nein, es handelt sich nicht um Termingeschäfte, sondern um Gewinne aus Zertifikaten in 2021 und den allgemeinen Verlustverrechnungstopf aus 2020
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Autorität
Beiträge: 3384
Registriert: 21.07.2017

Wieso wird von Consors Kapitalertragsteuer in 2021 auf realisierte Gewinne abgezogen, obwohl aus 2020 ein Verlustvortrag (ohne Aktien) vorhanden sein müßte (zumindest wurde keine Verlustbescheinigung für 2020beantragt) ?

Hallo, @werwas ,

wenn ich Zweifel an der korrekten Verarbeitung der Verlustvorträge durch die Bank hätte, würde ich als erstes folgendes tun:

1. Die Erträgnisaufstellung 2020 zur Hand nehmen

2. Die drittletzte Seite 

Erträgnisaufstellung für 2020
Summen aufgegliedert nach Zeilen der Anlage KAP
===============================================

aufrufen und genau lesen.

3. Dort diese Zeilen suchen:

Nicht ausgeglichene Verluste ohne Verlust
aus der Veräußerung von Aktien                                                          0,00

Das betrifft den VVT Allgemein. In diesem Fall wäre der VVT Allgemein Ende 2020 komplett verrechnet gewesen

=> kein Verlustvortrag nach 2021.

Stünde an der Stelle von 0,00 ein Betrag >0,00, käme die Zeile:

Diese Verluste wurden in das nächste Jahr übertragen.

 

Analoges Beispiel zum VVT Aktien:
Nicht ausgeglichene Verluste
aus der Veräußerung von Aktien                                                          X,XX
Diese Verluste wurden in das nächste Jahr übertragen.

In diesem Fall wäre der VVT Aktien 2020 gefüllt gewesen => Verlustvortrag nach 2021.

 

Sollte jemand die komplette Verlustverrechnung 2020 nachvollziehen wollen - auch das gibt die Erträgnisaufstellung her

... je mehr Transaktionen, desto mühsam.

 

 

 


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Beiträge: 1843
Registriert: 12.01.2019

Hallo @stocksour ,

...ohne Fleiß kein Preis.:).

Schon der griechische Dichter Hesiod (um 700 v. Chr.) prägte den Satz: "Arbeit schändet nicht, die Trägheit aber entehrt uns." Ungeachtet einiger Vorläufer wie "Erst Fleiß, dann Preis" scheint das Sprichwort "Ohne Fleiß kein Preis" in diesem Wortlaut aber erst Ende des 19. Jahrhunderts aufgekommen zu sein.....

Recherche zum Ursprung der Redewendung noch nicht abgeschlossen......, arbeite noch daran....

 

LG+

onra

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Aufsteiger
Beiträge: 2
Registriert: 05.04.2021

@stocksourVielen Dank - doch ich frage mich, ob das so stimmt. Ich war die letzten Jahre bei FlatEx, und die haben mE die Inhalte der Jahressteuerbescheinigung direkt an das Finanzamt gemeldet, so dass ich den Bescheid über Elster abrufen konnte.

 

Im Ergebnis musste ich in meinem Steuerprogramm die Anlage KAP nicht selber ausfüllen - sie war genau wie zB der Bereich Einkünfte (Meldung kam vom Arbeitgeber) entsprechend vor vorausgefüllt. Oder irre ich mich stark?

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Gelegentlicher Autor
Beiträge: 6
Registriert: 05.04.2021
Steuerbescheinigungen werden von den Banken nicht direkt an das Finanzamt übermittelt

Autorität
Beiträge: 3384
Registriert: 21.07.2017

Hallo, @bakgwei , eben der Elster von der Homepage geklaut; 

 

(...)

"Die vorausgefüllte Steuererklärung ist ein kostenloses Serviceangebot der Steuerverwaltung, das Ihnen die Erstellung Ihrer Einkommensteuererklärungen erleichtern soll.

Ihnen werden folgende elektronische Daten und Bescheinigungen der letzten 4 Jahre, die der Steuerverwaltung zu Ihrer Person übermittelt wurden, bereitgestellt:

1. vom Arbeitgeber übermittelte Lohnsteuerbescheinigungen

2. Lohnersatzleistungen (zum Beispiel Arbeitslosengeld, Krankengeld, Elterngeld)

3. Mitteilungen über den Bezug von Rentenleistungen

4. Beiträge zu Kranken- und Pflegeversicherungen

5. Vorsorgeaufwendungen (zum Beispiel Riester- oder Rürup-Verträge)

6. Beiträge für Vermögenswirksame Leistungen (VWL / VL)"

(...)

 

Von Daten der Jahressteuerbescheinigung keine Spur ... und bei dem von Dir erwähnten Fremdbank-Servicemonster hätte mich das echt gewundert.

Der Vollständigkeit halber an dieser Stelle nochmal:

Die Banken übermitteln von den Daten der Jahressteuerbescheinigung ausschließlich die "Höhe des in Anspruch genommenen Sparer-Pauschbetrags" an das BZSt.; abrufbar ist das über Elster jedoch nicht.

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