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Beiträge: 2
Registriert: 11.04.2017

Hallo liebe Community,

 

mit wurde von Beginn an ein Dispo in Höhe von 500,- EUR gewährt. Auf Nachfrage ob man diesen ggf. auf 1.000,- EUR aufzustocken könnte, hat man mir meinen Dispo komplett gekündigt.

 

Diese Entscheidung kann ich leider nicht nachvollziehen. Ich verdiene jeden Monat ein gutes Gehalt und mein Score bei der Schufa liegt bei 96 %. Auf Nachfrage habe ich jedoch nur die Mitteilung erhalten, dass dies eine geschäftspolitische Entscheidung ist.

 

EIn Konto ganz ohne Dispo nervt schon ein wenig. Klar brauche ich nicht ständig ein Disporahmen von 1.000 EUR. Aber zum Ende eines Monats kann es doch mal sein, das kein Geld mehr auf dem Girokonto ist. Und jetzt muss ich das ständig im Auge haben und ggf. Geld umbuchen, damit keine Latschrift zurück geht.

 

Habe Ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

24 ANTWORTEN 24

Moderator
Beiträge: 89
Registriert: 04.07.2016

Hallo @Sanny1604, hallo Community,

wir möchten hiermit die Gelegenheit nutzen, einige Punkte zum Dispositionskredit anzusprechen.


Ein Girokonto ist für den allgemeinen Zahlungsverkehr konzipiert und der Dispositionskredit bei Kontoeröffnung wird aufgrund der Annahme eines regelmäßigen Geldeinganges in Form von Lohn/Gehalt gewährt..

Sofern wir diese Eingänge oder einen regelmäßigen Dauerauftrag in vergleichbarer Höhe nicht beobachten, werden die Kontoinhaber von uns über das OnlineArchiv informiert, mit dem Hinweis, dass der Dispositionskredit ohne diese entsprechenden Eingänge nicht weiter gewährt wird. Letztmalig erfolgte die im März 2017 mit einer Fristsetzung zur Erfüllung der Bedingungen für den Juni 2017.

Hier ist es wichtig festzustellen, dass dies in der Regel keine Aussage über die Bonität eines unserer Kunden ist.

Die kleine Einschränkung "in der Regel" folgt aus der Tatsache, dass es natürlich auch Kündigungen des Dispositionskredits aufgrund einer negativen SCHUFA-Meldung oder einer ungewünschten Kontoführung gibt.

Das beschriebene System birgt selbstverständlich auch Herausforderungen. So überweisen beispielsweise meist kleinere Firmen die Gehaltszahlungen ihrer Mitarbeiter nicht mit dem entsprechenden SEPA-Code, wodurch systemseitig die Lohn- oder Gehaltszahlung nicht als solche erkannt wird.

Betroffene Kunden haben die Möglichkeit, sich über die Kundenbetreuung zu melden und Ihre Eingänge detailiert prüfen zu lassen. Liegt ein Fehler oder Nichterkennen vor, berichtigen wir unsere Entscheidung gerne.

Ein schönes Wochenende.

 

CB_Heike


Gelegentlicher Autor
  • Community Junior
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2017

Die Begründungen für Dispokredit-Kündigungen gehen mir allmählich echt auf den Zeiger! Wie soll man denn bitteschön als Arbeitsloser innerhalb von 1-2 Monaten einen Gehaltseingang vorweisen können? Selbst wenn man einen Job bekommt, so dauert das ganze Bewerbungs- und Vertragsprozedere erstmal eine Weile. Wenn es gut läuft: 4 Wochen. Und dann muss man erstmal einen Monat arbeiten und erst dann kommt der Gehaltseingang. Tja, bis dahin hat man aber schon die Dispo-Kündigung im Briefkasten. Echt perfide! Abgesehen davon ist ein Gehaltseingang definitiv keine Sicherheit! In der heutigen Zeit ist es an der Tagesordnung, dass man von heute auf morgen den Job verlieren kann. Dagegen ist der Eingang von Arbeitslosengeld eindeutig sicherer, da das Geld von einer Behörde kommt und nicht von heute auf morgen wegfällt.

Dieser Schwachsinn, dass Gehaltseingänge sicher wären, ist heutzutage ein nicht mehr nachvollziehbarer Standpunkt aller Banken!


Regelmäßiger Autor
Beiträge: 62
Registriert: 10.03.2014

Moin!

 

Sorry, ich verfolge dieses Thema nur aus allgmeinem Interesse.

 

Ich weiß gar nicht mehr, wie das bei Kontoeröffnung bei der Consors seinerzeit war. Jedenfalls habe ich kein Dispo, benötige es aber auch nicht.

 

Ich habe noch ein fast ruhendes Konto bei meiner alten Bank vor Ort. Hier habe ich - trotz seit langem fehlender Eingänge - noch immer ein (so finde ich) sehr üppiges Dispo.

Und bei der anderen Bank vor Ort (Gemeinschaftskonto) ein vergleichsweise geringen Dispo, trotz recht hoher Deckung und regelmäßigen Geldeingängen (ließe sich ganz sicher - wenn notwendig - ratzfatz erhöhen).

Kurzum, die Praxis hierzu geht wohl "Kraut und Rüben", mal so, mal so, mal mit Regeln, mal scheinbar ohne....   😉


Gelegentlicher Autor
  • Community Junior
Beiträge: 6
Registriert: 03.04.2017

Hallo Taler,

 

naja, bei mir ist diese Dispo-Kündigung das gleiche Gedöns wie bei jedem ehemaligen DAB-Kunden: Migration von DAB auf Consorsbank im November 2016, Übernahme des bestehenden Dispo-Kredits von 500 Euro und im Frühjahr 2017 ein  Brief von Consorsbank, dass mir der Dispo gekündigt wird, wenn ich nicht bis spätestens im juni einen Gehaltseingang vorweisen kann. Ich habe den Dispo auch nie benötigt, weil ich meine Finanzen im Griff habe und meine Ausgänge den Eingängen anpasse. Allerdings ist ein Dispo von 500 Euro ein gewisses Sicherheitspolster für z. B. die Miete am 1. eines Monats. Für den Fall, dass tatsächlich kurzfristig unvorhergesehene Abbuchungen kommen sollten.

Es ist bei mir also keine Kündigung nach Gutdünken, sondern explizit wegen fehlendem Gehaltseingang. Aber ist schon klar, dass Banken den Zahlungen von staatlichen Behörden weniger trauen als dem selbst verdienten Geld. *g*

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
Regelmäßiger Autor
Beiträge: 62
Registriert: 10.03.2014

@exdabler-201704

Das mit dem Sicherheitspolster ist ein richtiges Argument!

 

Ich hab's auch schon mal geschafft, mein Konto für einen Tag (nämlich Differenz zwischen Gutschrift und Abbbuchung) in's Minus zu setzen. War dann über diese zum Glück nur ganz kleine Belastung sehr verwundert, bis ich die Tagesdifferenz erkannt habe. Ging aber trotz fehlender Dispo trotzdem scheinbar problemlos durch...

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