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Aufsteiger
Beiträge: 1
Registriert: 01.12.2019

Über mein Währungskonto habe ich einen Betrag in US $ erhalten. Diesen habe ich durch einen Währungstausch von US $ in € getauscht. Nach einiger Zeit (oft 1-2 Tage) wird dann auf dem Verrechnungskonto der getauschte Betrag in Euro (nach Abzug von Gebühren) als Guthaben angezeigt und ist für den weiteren Zahlungsverkehr verfügbar. Doch nun kommt die Überraschung: Überweist man nun das vermeintliche Guthaben auf ein anderes Konto, werden hohe Überziehungszinsen fällig. Der Trick dabei: Das Guthaben wird zwar auf dem Konto als Guthaben angezeigt und kann überwiesen werden, jedoch folgt die Wertstellung laut ConsorsBank erst einige Tage danach. Für die Tage bis zur Wertstellung werden dann Überziehungszinsen in Höhe von 11,25% abgezogen. Das angezeigte Guthaben auf dem Verrechnungskonto ist somit für den Kontoinhaber lediglich fiktiv – ohne dass er das irgendwie erkennen kann. Wann der Betrag dann tatsächlich wertgestellt wurde, erfährt der Kunde erst im quartalsweisen Kontoabschluss. Denn auch nach Wertstellung wird der Betrag in gleicher Weise angezeigt. Nach Angaben der Kundenhotline von ConsorsBank sei das völlig normal. Meiner Meinung nach ist das nicht korrekt, angezeigte Guthaben müssen auch verfügbar und transferierbar sein. Ich werde weiter berichten, wie die Sache verlaufen ist und leite den Fall derweil an die Medien weiter. Sollte die ConsorsBank auf seiner Meinung bestehen, wechsele ich umgehend zu einer vertrauenswürdigen Bank mit vertrauenswürdigem Geschäftsgebaren.

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
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Wie Alles heute, wird auch hier das Kundengeld "aus Sicherheitsgründen" nicht sofort freigegeben. Und natürlich trifft es nur die kleinsten Kunden, weil die grösseren sich andere Wege und Banken suchen.

 

Insbesondere USD Zahlungsverkehr unterliegt sowieso, aber bei BNP, der Mutterbank von Consors, ganz besonders, einem aufwändigem Compliance-Check, d.h. es wird geprüft, ob die Zahlung legal ist.

 

BNP prüft hier sehr penibel, weil sie schon einmal zu einer Milliardenstrafe verdonnert und zudem vom USD-Clearing ausgeschlossen wurden - und ihren Status als "Qualified Intermediary" nicht (auch noch) verlieren wollen. Ob BNP heute noch vom USD-Clearing ausgeschlossen ist, weiss ich nicht, aber in jedem Fall dauern USD Transaktionen etwas länger. Das wird wohl auch ein wesentlicher Grund für die hohen Gebühren bei allen Transaktionen über die Fremdwährungskonten hier sein.

 

2014:

BNP Paribas wird in den USA vom ­Dollar-Clearing ausgeschlossen

BNP Paribas zahlt Rekordstrafe in den USA

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
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@Cashcow 

In der Kontoübersicht sieht man bei jeder Buchung das Datum der Buchung und das dazugehörige Valuta. Wer bei einem Zahlungseingang vor dem Valuta über den Betrag vom Konto abzieht, zahlt dann Überziehungszinsen. Wertpapiere können mit diesem Betrag gekauft werden, da Wertpapiertransaktionen ebenfalls ein Valuta von T+2 haben.

 


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@Cashcow:

Viel Erfolg bei der Suche nach der vertrauenswürdigen Bank, die in diesem Punkt Deiner Meinung nach korrekt verfährt.

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