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Enthusiast
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Registriert: 07.08.2014

Wenn Aktien einzelner Firmen nicht sehr liquide an der Börse sind, das heist, wenn oft nur wenige Stücke angeboten oder gesucht werden und dies ohne Limit, dann kann es zu stärkeren Kursschwankungen kommen. Um dies zu verhindern wird dann ein Broker angeheuert um Aktien des Auftraggebers zu kaufen oder zu verkaufen.

Hier ein Beispiel:

 

"Befimmo announces that it has entrusted Kepler Cheuvreux with the task of implementing a liquidity contract relating to its ordinary shares admitted to trading on Euronext Brussels (Code ISIN BE0003678894). This agreement provides for the purchase and sale by Kepler Cheuvreux of Befimmo shares. Kepler Cheuvreux is acting in the name and on behalf of Befimmo and within the framework of a discretionary mandate as authorised by the Extraordinary General Meeting of 26 April 2016.
In accordance with the conditions specified by this General Meeting, the purchase price may not be less than 85% nor more than 115% of the closing price the day before the date of the transaction. This programme will start on 6 October 2020 for an indefinite period. To implement the programme, Befimmo is making €2 million available to Kepler Cheuvreux. The purpose of the liquidity contract is to support the liquidity of the Befimmo shares listed on Euronext Brussels."

 

Soweit, so gut. Das kann den Börsenkurs stabilisieren, auch Leerverkäufer abhalten.

Aber, bei manchen AG startet man solche Massnahmen oft auch kurz bevor das Top Management Aktien aus Bonus-Optionen dann verkaufen darf, damit beim Angebot dieser Aktien von verkaufswilligen Managern die Kurse nicht absinken.  Smiley (traurig)

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