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Aufsteiger
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Ich denke, dass sich die Aktienmärkte mittlerweile in wirklich schwindelerregende Höhen bewegt haben. Da wird eine kräftige Korrektur wohl in absehbarer näherer Zukunft stattfinden müssen. Die Geldschwemme der EZB und allgemein leicht optimistische Konjunkturdaten mögen jetzt vielleicht noch ein super Katalysator sein. Aber eine gewisse Verunsicherung in den überheizten Märkten ist ja irgendwie da. Auch wenn wir jetzt das übliche Frühjahreshoch haben. Die Frage ist nur, wann ist der richtige Zeitpunkt zum abspringen? Ich vermute dabei, dass die Griechenlandkriese eventuell in Kürze ein Auslöser für diese Korrektur sein kann. Das entscheidet sich ja bis zum 24.04.. Oder vielleicht auch die Negativdaten der asiatischen Märkte. ....Vom US Markt wird ja nicht viel negatives kommen können... Die FAT lässt sich ja mt der Zinserhöhung auch noch bis Juni Zeit ...So oder so eine Marktkorrektur steht in nächster Zeit wahrscheinlich bevor...glaub ich jedenfalls....oder würdet ihr das eher anders einschätzen?

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
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heute im HB Finance Briefing, sollte man im Auge behalten; vl. etwas für konservative Seelen; ich meine ja nur:

"Während in vielen Branchen Aktienkurse unter einem schnelleren Ausstieg der Notenbanken, insbesondere der Fed in den USA, aus der ultralockeren Geldpolitik leiden, bedeuten steigende Zinsen für Versicherer wieder bessere Anlagechancen, was die Kurse stützt. 

Berenberg-Analyst Michael Huttner führt weitere Gründe an, warum er Versicherer-Aktien jetzt für attraktiv hält: Es sei eine Kombination aus reduzierten Kosten, verbesserter Kapitalallokation und höheren Cashflows, die im Anschluss zu steigenden Dividenden und Aktienrückkäufen führen. 

Interessant sind im neuen Jahr 2022 vor allem Aktien, die sowohl ein gewisses Kurspotenzial als auch eine solide Dividendenrendite aufweisen. Unter den zehn Einzelwerten mit dem größten Gewicht im SXIP, die neben den genannten Kriterien von vielen Analysten zum Kauf empfohlen werden, stechen vor allem Aviva, Axa, Legal & General und Sampo hervor.

Auf der Kaufliste einiger Analysten steht auch der Dax-Konzern Allianz, auch wenn die europäische Konkurrenz in Bezug auf die genannten Kennzahlen teilweise besser abschneidet. 

 

Bei welchen Versicherern es 2022 noch Chancen geben könnte"

 


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Moin, heuer in HB-FB:

"US-Banken: Mit der Bank of America und Morgan Stanley veröffentlichen weitere amerikanische Banken ihre Zahlen für das vierte Quartal. Die Bank of America, die zweitgrößte Bank des Landes, hatte zuletzt für das dritte Quartal einen Gewinnanstieg von 58 Prozent auf 7,7 Milliarden Dollar gemeldet."

 

====> holla, die Waldfee 😀! Dann bleibt eigentlich nur der logische Schluss: Sell on good news!

Oder was meinen die kritischen Geister, die man nicht mehr los werden möchte??


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genau so sieht es aus, raus aus den Kartoffeln ;-))

und ganz entspannt einen Tee oder Kaffee trinken ...


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@dead-headOhne Kenntnis deiner Anteile und der Kursentwicklung würde ich ein paar Stücke , einen Teil  oder ganz verkaufen, j

je nach Wohlbefinden mit den Aktien.

 

So habe ich jetzt, wie geschrieben , nur ein paar Stücke CVS Health verkauft. Von dem Unternehmen , dessen Umsätze jährlich um 10% steigen, jetzt schon über 300 Mrd. Umsatz, erwarte ich noch sehr viel.

 

Und bei der Dt. Post habe ich Ähnliches gemacht , bei bester Marktstimmung und Höchstkurs ein paar Stücke zu verkaufen. Im Nachhinein war das gut so. 

Meine Viatris , erhalten durch Pfizer , habe ich jetzt ganz verkauft. 

 

Jeder muss das für sich selbst entscheiden.

Die "Börsenoma" Sander, wie sie von einigen Jungtradern spöttisch  genannt wird  hat in ihren Büchern ähnliche Anleitungen gegeben.

Bis zu ihrem Tod hat sie mit wenig Anfangskapital  ein Aktienvermögen von 2 Mio. erarbeitet.

Das muss mann!!! mal nachmachen.

 


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Warum soll man denn Banken jetzt verkaufen, die die größten Profiteure der kommenden Zinserhöhungen sind?

Die erste und wirklich einfachste Börsenweisheit lautet Gewinne laufen lassen.

Das kann man nur anders sehen, wenn man die Post für 50€ verkauft, dafür in China eingestiegen ist und das im Nachhinein als gut bezeichnet.

Trotz des schwachen Zinsumfeldes verdienen derzeit wieder alle Banken Geld und das kann künftig eigentlich nur mehr werden.

Natürlich sollte der Depotanteil in diesem Bereich nicht höher als 5 Prozent sein.


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Teufelchen rechts, Engelchen links, soll ich´s wirklich machen oder lass ich´s lieber sein!?JEIN! BoA > 200%, st.frei, hört sich doch gut an oder?? Grüße von opalikedeeler, always against the wind. Vollgas und voll drauf. Wird schon werden....


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@juvol 

Lieber Freund, du wolltest doch nicht mehr auf meine Posts antworten, die ja auch nicht an dich gerichtet waren.

Und wenn , solltest du nichts Falsches verbreiten , lieber noch mal nachlesen , was ich geschrieben habe.

Wenn du so neugierig bist, wie andere handeln, dann solltest du uns auch an deinen Käufen Einblick geben, damit wir deine Entscheidungen gebührend bewerten können.

Ich hatte meine Meinung zur Frage von @dead-head  ausgiebig erläutert.

 

Also, lass es .mit deinen Fake news!  Und wenn, recherchiere genauer , wenn es dir Spaß macht.😤

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
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Es ist wieder einmal Mai, und die einen sagen so, die anderen ... auch.

(Ich habe - leidenschaftslos - nur ein paar Stichworte gefettet.)

 

DJ MARKT-AUSBLICK/Der "Giftcocktail" nährt die Baisse

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Die Baisse an den Aktienmärkten wird sich in der kommenden Woche voraussichtlich ausweiten. Das Motto "Sell in May and go away" wird befolgt und hinterlässt wieder einmal seine Spuren. Erholungsschübe wie am Donnerstag werden als Gelegenheit zum Ausstieg genutzt und hinterlassen in den Charts aggressive Umkehrformationen. Und mit Blick auf das Umfeld sprechen Marktteilnehmer wie der Vermögensverwalter Skagen auch noch von einem regelrechten "Giftcocktail".

Bei Skagen heißt es, schon die langfristigen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs sollten nicht unterschätzt werden: Sie reichten von der globalen Geopolitik und den ESG-Rahmenbedingungen bis hin zum Tauziehen zwischen Inflation und Wachstum und den politischen Entwicklungen in den USA. Auch andere Marktteilnehmer bewerten das aktuelle Umfeld als Giftcocktail und meinen damit die Mischung aus steigenden Zinsen und sich eintrübenden Gewinnaussichten: "Das Umfeld für Investments könnte nicht schlechter sein", so US-Hedgefonds-Manager Paul Tudor Jones.

Die Stagflationsszenarien verdichten sich. Das Wachstum schwächt sich bei hohen Inflationsraten ab. Mit den hohen Inflationsraten fehlt den Märkten aber der so genannte Notenbank-Put. Marktteilnehmer befürchten, dass die Notenbanken im Unterschied zu den vergangenen Zyklen auch eine Baisse an den Aktienmärkten zulassen, wenn sie nur so die Inflation zähmen können. Für die Liquidität bedeutet das nichts Gutes. Liquidität ist zwar nicht alles, aber ohne Liquidität ist bekanntlich alles nichts!

Kenneth Rogoff warnt nun vor einem US-Leitzins von 5 Prozent. Die Vorstellung, dass eine Erhöhung der Zinssätze auf nur zwei bis drei Prozent die Inflation drücke, sei unwahrscheinlich, wird der ehemalige Chefvolkswirt des IWF zitiert. "Ich denke, sie werden die Zinsen auf 4 oder 5 Prozent anheben müssen, um die Inflation auf 2,5 oder 3,0 Prozent zu bringen", so der Harvard-Professor.

Heino Ruland von Ruland Research warnt, bei den deutschen Industrieunternehmen gerieten nach den Margen nun auch die Gewinne unter Druck. Die Produktion stagniere bereits. Die Umsätze dürften folgen, das dürfte bei steigenden Einstandskosten nun auch auf die absoluten Gewinne drücken. "Die Gewinnschätzungen sind zu hoch", sagt Ruland.

An der Wall Street sieht es kaum besser aus: "Noch immer ist die Wall Street gemessen an den Titeln im S&P-500-Index im Vergleich zum Schnitt der vergangenen 20 Jahre gut 10 bis 15 Prozent zu hoch bewertet", sagt Jochen Stanzl von CMC Markets. Und aus dem aktuellen Umfeld lasse sich theoretisch auch das Risiko ableiten, dass die Bewertungen unter das langfristige Mittel fallen.

   Dow und S&P könnten in die Baisse rutschen - aber Sentiment stützt 

Der DAX ist bereits in der Baisse - und auch der Nasdaq-100 ist mit einem Minus von 22 Prozent in der Baisse angekommen. Grundlage der Aussage ist die Definition, nach der eine Baisse bei einem Minus von 20 Prozent vom Top beginnt. Im S&P-500 (-14%) und im Dow-Jones-Industrial (-11%) ist das noch nicht der Fall. Zu befürchten ist nun aber, dass auch diese Indizes mittel- oder längerfristig in die Baisse rutschen.

Die Abwärtstrends sind an nahezu allen Märkten intakt. Sollte der DAX in der kommenden Woche das jüngste Tief bei etwa 13.570 Punkten brechen, läge die nächste starke Unterstützung bei 13.200 Punkten.

Positiv für die Märkte ist das Sentiment, denn die Stimmung unter den Anlegern ist bereits extrem schlecht. Damit sind immer wieder scharfe Erholungsschübe vorprogrammiert, vor allem über Short-Eindeckungen. Sie haben aber bisher noch nicht für einen Bruch der Abwärtstrends gereicht. Im DAX verläuft er bei 14.360 Punkten. Durchgreifend verbessern würde sich die technische Lage laut Marktanalysten aber erst bei einem Anstieg über den Schlüsselwiderstand bei 14.800 bis 14.900 Punkten.

Einen starken Erholungsschub auslösen könnte ein Waffenstillstand in der Ukraine, doch der ist auch für die kommende Woche nicht absehbar. Die Agenda der Makro-Zahlen ist wie meistens in der Woche nach einer Fed-Sitzung dünn. Heraus stechen der Sentix-Konjunkturindex am Montag sowie die US-Preisdaten am Mittwoch und Donnerstag. Daneben tobt die Berichtssaison zum ersten Quartal weiter auf vollen Touren.

 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/hru/gos

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May 06, 2022 05:57 ET (09:57 GMT)

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