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shckd
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Depotübertrag zu Consors - horrende Fremdkosten

Ich besitze zwei australische Aktienpositionen(Wertpapierrechnung, Lagerland Australien), die ich seinerzeit von meiner geliebten DAB kurz vor der Migration(sicherheitshalber - *grins*) auf ein comdirect Depot übertragen ließ.

Fremde Spesen der Lagerstelle dort  damals  - 5,69 EUR

 

Nun habe ich dieselben beiden Aktienpositione wieder heim zu Consors übertragen und wäre beinahe vom Stuhl gefallen:

Fremde Spesen der Lagerstelle(pro Position!) - 59,50 EUR

 

Warum fallen die Spesen beim Übertrag zu Consors 10mal so hoch aus, wie beim Übertrag zu comdirect?.

Jemand eine Idee?

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shckd
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Nachricht 2 von 5 (940 Ansichten)

Betreff: Depotübertrag zu Consors - horrende Fremdkosten

[ Bearbeitet ]

habs mir nochmal genauer angesehen. es sieht für mich so aus, als hätte consors eigene Kosten als Fremdkosten abgerechnet:

--

FREMDE SPESEN EUR 59,50
INSGESAMT
UMGER. ZUM DENOM.FAKTOR 0,000000 EUR 59,50
59,50
HABEN WIR WERT 26.11.2019 IHREM KONTO NR. xxxxx BELASTET.
DIE GEBUEHREN ENTHALTEN 19,00 % MWST EUR 9,50
DE191528929

--

 

DE191528929 ist die UstId der consors Bank!

 

 

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Fildertrader
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Betreff: Depotübertrag zu Consors - horrende Fremdkosten

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@shckd 

Ich muss dazu passen! Andere hier haben vermutl. auch keine Erfahrungswerte mit australischen Aktien und deren Depotübertragung.

An sich eine Frage an den Kundensupport, der ihnen innerhalb 14 Tagen antworten sollte.

Die momentane 45-minütige Warteschleife würde ich mir überlegen...

Es empfiehlt sich eben vor solchen "exotischen" Aktionen, die Kosten abzufragen. Eile bestand ja nicht.

Mit der Ausbuchung nicht mehr gehandelter Aktien verlangt die CB auch 20€, während andere das nebenbei erledigen. Da ist ein Depotumzug billiger.

BTW:

Weil sie die Combank erwähnten: Da wäre eine gesamte Verlagerung hin zu dieser folgerichtiger gewesen. Das *grins*) war leider nur von kurzer Dauer Smiley (fröhlich)

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shckd
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Betreff: Depotübertrag zu Consors - horrende Fremdkosten

@Fildertrader
Support-Ticket läuft schon.
Einstweilen forsche ich weiter.

 

9,50 EUR sind Mwst, die CB auf Fremdspesen erhebt (s.auch https://www.wertpapier-forum.de/topic/56173-mehrwertsteuer-auf-fremde-spesen/ )
Bleiben noch 50 EUR an Spesen der CBL und/oder evtl. der Lagerstelle Australien.

 

Dazu gibts aufschlussreiche Infos im fee schedule der CBL 

 

Nach meinem Verständnis(bitte korrigiert mich, wenn ich falsch liege) dieses Dokuments findet die Kommunikation zwischen CB und CBL mittels Transaktionen statt, die vordefinierte IT-Schnittstellen nutzen.

Im Fall des Übertrags von australischen Papieren als sogenannte "external settlements" (siehe Seite 9, 2.2.3 External instructions).


Ausgetauscht werden "external instructions" die entsprechend bepreist sind.

Diese Preise findet man im Annex 1

Auf Seite 30 finden sich dort die Preise für Deutschland.

Und unter "Other market specific fees", siehe da


Invoice code: CB0202085PI85
Service: Physical delivery of securities (per delivery)
Price: 30 EUR

 

Invoice code: CB02020900101
Service: registered shares - external instruction
Price: 20 EUR

 

Voila, beide zusammen geben 50 EUR.
Eine effektive Übertragung der Papiere findet aber in meinem Fall gar nicht statt. Aber vielleicht gibt es hier einen Programmfehler und es werden immer beide instructions getriggert?
Die Überschrift auf den beiden Einbuchungsbelegen lautet auch prompt EINLIEFERUNG/ZUGANG statt UEBERTRAG EINGANG wie bei allen anderen Positionen.

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shckd
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Betreff: Depotübertrag zu Consors - horrende Fremdkosten

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die neusten Entwicklungen, März 2020

 

Auf meine Frage
"FUER WELCHE DIENSTLEISTUNG(en) GENAU, hat CBL der consors Bank 50,- EUR in Rechnung gestellt?"
gabs endlich einen Tag vor Weihnachten die hoffungsvolle Antwort:
"Wir klären Ihre offenen Punkte für Sie. Sobald wir Informationen haben, melden wir uns bei Ihnen."

Dann kam Weihnachten und absolute Funkstille.


Auch mein gerade noch fristgerechter Einspruch gegen die Depotbuchungen und Rechnungsabschluss führte zu keiner Reaktion mehr.

 

Erst als ich mich mit dem Fall verzweifelt an die Revision gewandt habe, gabs im Februar Antwort vom Kundenservice (und die Erstattung einer der beiden Buchungen auf Kulanz):

 

"Da wir kaum Umsätze auf dem australischen Markt haben, sind die Spesen entsprechend hoch.
Clearstream berechnet nach dem Preis- und Leistungsverzeichnis 50,00 EUR pro Position."

 

Auf meine zahlreichen Hinweise (in jedem mail, jedem Schreiben, jedem Einspruch), dass in besagtem Preis- und Leistungsverzeichnisdort nur 20,00 EUR verzeichnet sind(s. meinen letzten Post) wurde erneut mit keinem Wort eingegangen.

 

Nachtrag:
da man mit australischen Aktien bei CB offensichtlich falsch aufgehoben ist, hab ich beide Positionen zu einer anderen Bank transferiert.

 

Das ging jetzt online ratzfatz(muss ich auch mal loben Smiley (fröhlich) )
Bislang wurden dafür auch noch keine Gebühren erhoben!
Falls mich der Spass nochmal 119,00 EUR kostet, werd ich's hier posten.

 

 

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