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FATCA - Meldepflicht für US-amerikanische Kunden

gestartet von am ‎01.07.2014 15:49 (13.811 Ansichten)

Aufgrund des US-amerikanischen „Foreign Account Tax Compliance Act (FATCA)“ haben Deutschland und viele weitere Staaten mit den USA eine Erweiterung der bilateralen Zusammenarbeit zur Bekämpfung der Steuerhinterziehung vereinbart. Finanzinstitute, die nicht in den USA ansässig sind, müssen den USA steuerlich relevante Informationen zu US-Kunden zur Verfügung stellen.

 

Mit FATCA möchten die USA die Steuerhinterziehung bei Auslandskonten bekämpfen und die Steuereinnahmen erhöhen. Geplant ist, dass der deutsche Fiskus im Gegenzug Steuerinformationen von US-Banken über Anleger erhält, die in Deutschland steuerpflichtig sind.

Banken sind daher künftig verpflichtet, Informationen über US-amerikanischen Konto- und Depotinhaber über das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) an die amerikanische Finanzverwaltung (Internal Revenue Service IRS) zu übermitteln.

Von FATCA betroffen sind Konten und Depots natürlicher Personen sowie von Unternehmen bzw. Gesellschaften, an denen US-Personen zu mindestens 25 Prozent beteiligt sind.

 

Überprüfung der Kundendaten auf  US-Indizien

Ab dem 1. Juli 2014 sind Banken verpflichtet, ihre Kundendaten auf US-Indizien hin zu untersuchen.

 

Zu prüfende US-Indizien sind:

  • US-Staatsbürgerschaft oder US-Ansässigkeit
  • Eindeutiger Geburtsort in den USA
  • Aktuelle Postanschrift (auch Postfach oder c/o-Anschrift) in den USA
  • Aktuelle US-Telefonnummer
  • Dauerauftrag zur Überweisung von Finanzmitteln in die USA
  • Vollmacht oder Zeichnungsberechtigung zugunsten einer Person mit US-Adresse
  • c/o-Anschrift bzw. Postfach als alleinige/einzige verfügbare Adresse (auch außerhalb der USA!)

Bei vorliegenden US-Indizien muss die Bank ggf. den Kunden kontaktieren und auffordern, seinen US-Steuerstatus zu erklären. Anders als nach dem deutschen Steuerrecht führt die US-Staatsangehörigkeit grundsätzlich zur unbeschränkten Steuerpflicht in den USA.

 

Meldung an das BZSt

Kunden mit einer US-Staatsangehörigkeit oder einer steuerlichen Ansässigkeit in den USA sind durch die Bank an das BZSt, und von dort an die amerikanische Finanzverwaltung zu melden.  

Die erste Meldung soll bis Mitte 2015 für den Meldezeitraum 2014 erfolgen. Diese beschränkt sich neben persönlichen Daten des Gläubigers auf den Konto- bzw. Depotstand am Jahresende, und wird für 2015  um Erträge, und ab 2016 um Bruttoverkaufserlöse erweitert.

 

Informationen des  Internal Revenue Service (IRS) zu FATCA:

 

http://www.irs.gov/Businesses/Corporations/Foreign-Account-Tax-Compliance-Act-FATCA

 

Informationen des U.S. Department of the Treasury zu FATCA: 

 

http://www.treasury.gov/resource-center/tax-policy/treaties/Pages/FATCA.aspx

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