Unser Finanzwissen

Der aktuellste Artikel: Warum könnten Fonds das richtige für mich sein?: Fonds investieren in viele verschiedene Wertpapiere und ermöglicht damit eine große Risikostreuung, selbst bei geringen Kapitaleinsatz. Sie sind daher für Anleger interessant, die nicht selbst mit einzelnen Positionen ein Depot zusammenstellen möchten und trotzdem auf attraktive Renditen setzen. Dazu steht ihnen ein breites Spektrum an Investmentansätzen zur Verfügung. Bei der Consorsbank haben Sie mehr als 10.000 verschiedene Fonds zur Auswahl, die aktiv (durch Fondsmanager) oder passiv (ETFs) gemanagt werden.   Je nach Ausrichtung investieren die Fonds in Aktien, Rentenpapiere, ETFs oder andere Anlagen. Einige mischen auch verschiedene Anlageklassen miteinander, um verschiedene Risiko-Ertrags-Profile abzubilden. Aus der Vielzahl der angebotenen Fonds können Sie somit diejenigen wählen, deren Anlagestrategien zu Ihrer Risikobereitschaft passen. Es gibt Fonds, die nur in Anleihen von Schuldnern höchster Bonität investieren. Andere mischen Anleihen und Aktien oder greifen nur auf Aktien zurück. Eine erste Orientierungshilfe, wie risikoreich ein Fonds ist, bieten Ihnen die Risikoklassen für Investmentfonds. Die Skala reicht von 1 (sicherheitsorientiert) bis 5 (wachstumsorientiert/spekulativ).   Den zu Ihnen passenden Fonds finden Sie ganz einfach mit unserer Fond-Suche. Geben Sie einfach Ihre Auswahlkriterien ein und Sie erhalten ein auf Ihr Risiko-Ertrags-Profil abgestimmte Auswahl.   Fonds eignen sich außerdem zum regelmäßigen Sparen. Bei der Consorsbank können Sie mehr als 590 Fonds für einen Fonds-Sparplan wählen. Mehr als 100 davon können Sie ohne Ausgabeaufschlag erwerben.
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Risiko minimieren: beim Verkauf

gestartet von ‎27.12.2013 22:16 , bearbeitet ‎16.02.2016 11:08 (34.724 Ansichten)

Auch beim Verkauf Ihrer Wertpapiere haben Sie verschiedene Optionen, mit denen Sie Ihr Risiko minimieren können.

 

Mit welchen Order-Optionen können Sie Ihr Risiko verringern?

 

Verkaufsorder mit Stop Loss

 

Mit einer Stop-Loss-Order können Sie sich beim Verkauf Ihrer Wertpapiere gegen fallende Kurse absichern. Fällt der Kurs auf das von Ihnen angegebene Niveau oder darunter, führen wir Ihren Verkaufsauftrag zum nächsten handelbaren Börsenkurs (bestens) aus. Dieser kann über, unter oder bei Ihrem Stop-Loss-Limit liegen.

 

Unser Tipp: Sehen Sie sich die Volatilität des Wertpapiers an, bevor Sie uns eine Stop-Loss-Order erteilen. Dann können Sie dessen Kursschwankungen besser einordnen und ein realistisches Limit festlegen. Andernfalls ist es womöglich zu weit vom aktuellen Kurs entfernt – und die Order wird zu spät oder gar nicht ausgeführt. Oder das Limit liegt zu nah am derzeitigen Kurs – und Ihr Auftrag wird zu früh erfüllt. SmartStops helfen Ihnen, für ausgewählte Aktien börsentäglich eine geeignete Stop-Marke festzulegen, die Ihre Gewinne sichern und die Verluste begrenzen kann.

 

Verkaufsorder mit Stop Loss und Limit nach Stop

 

Wie eine Verkaufsorder mit Stop Loss, aber mit folgendem Unterschied: Sobald Ihr Stop-Loss-Limit erreicht ist, wird die Order zu einer Verkaufsorder mit Limit. Sie verkaufen Ihre Wertpapiere bei fallenden Kursen also nur, wenn Sie mindestens Ihren vorab festgelegten Kurs erzielen.

 

Verkaufsorder mit Trailing Stop Loss

 

Wie eine Verkaufsorder mit Stop Loss, aber mit folgendem Unterschied: Bei steigenden Kursen steigt auch Ihr Stop-Loss-Limit. Wenn Sie uns die Order erteilen, legen Sie fest, wie groß der Abstand zwischen dem aktuellen Kurs und Ihrem Stop-Loss-Limit sein soll. Dabei können Sie zwischen einem absoluten Abstand in Euro wählen und einer prozentualen Differenz. Steigen die Kurse, steigt also auch Ihr Limit, um den gewünschten Abstand einzuhalten. Bei fallenden Kursen ändert sich das Stop-Loss-Limit natürlich nicht, da es sonst ja nie erreicht werden könnte.

 

Verkaufsorder mit Trailing Stop Loss und Toleranz nach Stop

 

Wie eine Verkaufsorder mit Trailing Stop Loss, aber mit folgendem Unterschied: Nach Erreichen oder Unterschreiten Ihres Trailing-Stop-Loss-Limits wird Ihr Auftrag zu einer Verkaufsorder mit Limit – das heißt, Sie verkaufen nicht unter einem bestimmten Preis. Das Limit der Verkaufsorder hängt von der Ihnen gewählten „Toleranz nach Stopp“ ab. Dieser Toleranzwert wird bei Ordererteilung ausschließlich in Euro festgelegt. Der Kurs, der das Trailing-Stop-Loss-Limit auslöst, abzüglich Toleranzwert, entspricht dem Limit Ihrer Verkaufsorder – also der Kurs, der beim Verkauf mindestens erzielt werden soll.

 

Bitte beachten Sie: Diesen Ordertyp können Sie nur am Handelsplatz Tradegate einsetzen.

 

Verkaufsorder mit OCO (One cancels the other)

 

Bei diesem Ordertyp legen Sie ein Stop-Loss-Limit und ein Verkaufslimit fest und aktivieren zusätzlich den Limitzusatz OCO. Fällt der Kurs auf Ihr Stop-Loss-Limit oder darunter, verfällt Ihr Verkaufslimit und wir führen Ihren Verkaufsauftrag zum nächsten handelbaren Börsenkurs (bestens) aus. Steigt der Kurs dagegen auf Ihr Verkaufslimit oder darüber, verfällt Ihr Stop-Loss-Limit und wir führen Ihre Order als Verkaufsorder mit Limit aus.

 

Verkaufsorder mit OCO (One cancels the other) und Limit nach Stop

 

Wie eine Verkaufsorder mit OCO, aber mit folgendem Unterschied: Sobald Ihr Stop-Loss-Limit erreicht ist, wird die Order zu einer Verkaufsorder mit Limit.

 

Ihr Vorteil: Sie verkaufen ein Wertpapier nicht unter Ihrem gewünschten Preis und verringern so Ihr Verlustrisiko.

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