Unser Finanzwissen

Der aktuellste Artikel: Warum könnten Fonds das richtige für mich sein?: Fonds investieren in viele verschiedene Wertpapiere und ermöglicht damit eine große Risikostreuung, selbst bei geringen Kapitaleinsatz. Sie sind daher für Anleger interessant, die nicht selbst mit einzelnen Positionen ein Depot zusammenstellen möchten und trotzdem auf attraktive Renditen setzen. Dazu steht ihnen ein breites Spektrum an Investmentansätzen zur Verfügung. Bei der Consorsbank haben Sie mehr als 10.000 verschiedene Fonds zur Auswahl, die aktiv (durch Fondsmanager) oder passiv (ETFs) gemanagt werden.   Je nach Ausrichtung investieren die Fonds in Aktien, Rentenpapiere, ETFs oder andere Anlagen. Einige mischen auch verschiedene Anlageklassen miteinander, um verschiedene Risiko-Ertrags-Profile abzubilden. Aus der Vielzahl der angebotenen Fonds können Sie somit diejenigen wählen, deren Anlagestrategien zu Ihrer Risikobereitschaft passen. Es gibt Fonds, die nur in Anleihen von Schuldnern höchster Bonität investieren. Andere mischen Anleihen und Aktien oder greifen nur auf Aktien zurück. Eine erste Orientierungshilfe, wie risikoreich ein Fonds ist, bieten Ihnen die Risikoklassen für Investmentfonds. Die Skala reicht von 1 (sicherheitsorientiert) bis 5 (wachstumsorientiert/spekulativ).   Den zu Ihnen passenden Fonds finden Sie ganz einfach mit unserer Fond-Suche. Geben Sie einfach Ihre Auswahlkriterien ein und Sie erhalten ein auf Ihr Risiko-Ertrags-Profil abgestimmte Auswahl.   Fonds eignen sich außerdem zum regelmäßigen Sparen. Bei der Consorsbank können Sie mehr als 590 Fonds für einen Fonds-Sparplan wählen. Mehr als 100 davon können Sie ohne Ausgabeaufschlag erwerben.
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Risiko minimieren: beim Kauf

gestartet von ‎27.12.2013 21:59 , bearbeitet ‎16.02.2016 10:59 (47.449 Ansichten)

Erst informieren, dann entscheiden

 

Bevor Sie sich endgültig für den Kauf eines bestimmten Wertpapiers entscheiden, sollten Sie sich bei uns genau informieren.

 

Checkliste: Was sollten Sie vor dem Kauf bedenken?

 

  • Ihr Anlageziel: kurzfristige Liquidität, Vermögensaufbau und -ausbau oder Vorsorge?
  • Ihre Risikobereitschaft: Sind Sie konservativ, risikobewusst oder spekulativ?
  • Ihre Anlagedauer: kurz-, mittel- oder langfristig?
  • Was wollen Sie kaufen: Aktien, Anleihen, Zertifikate, Fonds, Derivate oder andere Produkte
  • Wo wollen Sie kaufen: national oder international, börslich oder außerbörslich?
  • Wie und zu welchem Preis wollen Sie kaufen: mit oder ohne Limit, in welchem Verhältnis zu Ihrem Vermögen, zu welchem maximal akzeptierten Verlust pro Position, mit Stop Loss oder anderen Optionen?

Mit welchen Order-Optionen können Sie Ihr Risiko verringern?

 

Sie haben viele Möglichkeiten, um sich beim Kauf von Wertpapieren gegen Risiken abzusichern. Für welche Option Sie sich entscheiden sollten, hängt auch stark davon ab, welchen Preis Sie für Ihr ausgewähltes Wertpapier zahlen wollen.

 

Unser Tipp: Bei illiquiden Wertpapieren, von denen nur wenige frei gehandelt werden, und beim XETRA-Handel sollten Sie Ihre Aufträge immer limitieren. Aber auch in allen anderen Fällen verringern Sie mit einem Limit ganz einfach kostenlos Ihr Risiko.

 

Kauforder mit Limit

 

Bei diesem Ordertyp geben Sie an, welchen Preis Sie höchstens für ein Wertpapier zahlen wollen. Ihre Order wird also erst ausgeführt, wenn der Kurs Ihrem Limit entspricht oder darunter liegt. Ihr Vorteil: Wenn Sie Ihre Order erteilen, wissen Sie schon genau, wie viel Geld Sie maximal zahlen müssen.

 

Kauforder mit Stop Buy

 

Sie wollen erst in ein Wertpapier investieren, wenn sein Kurs mindestens auf einen bestimmten Wert gestiegen ist? Das erreichen Sie mit einer Stop-Buy-Order. Sobald das gewünschte Kursniveau erreicht oder überschritten ist, wird Ihr Kaufauftrag zum nächsten handelbaren Börsenkurs (billigst) ausgeführt. Dieser Kurs kann über oder unter Ihrem Stop-Buy-Limit liegen.

 

Kauforder mit Stop Buy und Limit nach Stop

 

Wie eine Kauforder mit Stop Buy, aber mit folgendem Unterschied: Sobald Ihr Stop-Buy-Limit erreicht ist, wird die Order zu einer Kauforder mit Limit. Ihr Vorteil: Sie kaufen ein Wertpapier erst, wenn es im Wert steigt, legen aber vorab fest, welchen Preis Sie höchstens zahlen wollen.

 

Kauforder mit Trailing Stop Buy

 

Wie eine Kauforder mit Stop Buy, aber mit folgendem Unterschied: Bei fallenden Kursen, fällt auch Ihr Stop-Buy-Limit. Wenn Sie uns die Order erteilen, legen Sie fest, wie groß der Abstand zwischen dem aktuellen Kurs und Ihrem Stop-Buy-Limit sein soll. Dabei können Sie zwischen einem absoluten Abstand in Euro wählen oder einer prozentualen Differenz. Sinken die Kurse, sinkt also auch Ihr Limit, um den gewünschten Abstand einzuhalten. Bei steigenden Kursen ändert sich das Stop-Buy-Limit natürlich nicht, da es sonst ja nie erreicht werden könnte.

 

Kauforder mit Trailing Stop Buy und Toleranz nach Stop

 

Wie eine Kauforder mit Trailing Stop Buy, aber mit folgendem Unterschied: Nach Erreichen Ihres Trailing-Stop-Buy-Limits wird Ihr Kaufauftrag zu einer Kauforder mit Limit – das heißt, Sie bezahlen für die Wertpapiere höchstens einen bestimmten Preis. Wie hoch dieser ist, hängt von zweierlei ab: dem Kurs, der den Kauf ausgelöst hat, und dem von Ihnen angegebenen Toleranz-Wert. Diesen legen Sie absolut in Euro oder prozentual fest, wenn Sie die Order erteilen. Wenn Sie zum Kurs die Toleranz addieren, ergibt sich Ihr Kauflimit – also der Kurs, den Sie höchstens zahlen.

 

Bitte beachten Sie: Diesen Ordertyp können Sie nur am Handelsplatz Tradegate einsetzen.

 

Kauforder mit OCO (One cancels the other)

 

Bei diesem Ordertyp legen Sie ein Stop-Buy-Limit und ein Kauflimit fest und aktivieren zusätzlich den Limitzusatz OCO. Steigt der Kurs auf Ihr Stop-Buy-Limit oder darüber, verfällt Ihr Kauflimit und wir führen Ihren Kaufauftrag zum nächsten handelbaren Börsenkurs (billigst) aus. Fällt der Kurs dagegen auf Ihr Kauflimit oder darunter, verfällt Ihr Stop-Buy-Limit und wir führen Ihre Order als Kauforder mit Limit aus.

 

Kauforder mit OCO (One cancels the other) und Limit nach Stop

 

Wie eine Kauforder mit OCO, aber mit folgendem Unterschied: Sobald Ihr Stop-Buy-Limit erreicht ist, wird die Order zu einer Kauforder mit Limit.

 

Ihr Vorteil: Sie kaufen ein Wertpapier erst, wenn es im Wert steigt, legen aber vorab fest, welchen Preis Sie höchstens zahlen wollen.

 

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