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Der aktuellste Artikel: Mitteilungspflicht der Steuer-Identifikationsnummer ab 01.01.2018: Nach dem StUmgBG sind Kreditinstitute dazu verpflichtet ab dem 1. Januar 2018 von jedem Kontoinhaber, jedem anderen Verfügungsberechtigten und jedem wirtschaftlich Berechtigten im Sinne des Geldwäschegesetzes, die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID)  im Rahmen der Kontoeröffnung abzufragen. Ebenso muss für bestehende Konten eine Steuer-Identifikationsnummer hinterlegt werden.   Was Sie jetzt tun müssen:   Sie sind noch kein Consorsbank Kunde und möchten ein neues Konto eröffnen:   Bitte tragen Sie so bald wie möglich Ihre Steuer-Identifikationsnummer in Ihre Stammdaten ein. Dazu haben Sie drei Monate Zeit.   Sie sind bereits Consorsbank Kunde und führen ein oder mehrere Konten bei uns:   Sofern Sie Ihre Steuer-Identifikationsnummer noch nicht in Ihren Stammdaten hinterlegt haben, tragen Sie diese bitte in Ihren Stammdaten nach.   Was ist die Steuer-Identifikationsnummer und wo finden Sie Ihre Steuer-ID:   Die Steuer-Identifikationsnummer (Steuer-ID) ist eine eindeutige, lebenslang gültige Identifikationsnummer für steuerliche Belange. Diese wurde jedem Bundesbürger durch das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) mitgeteilt und kann bei Bedarf unter www.bzst.de erneut angefordert werden. Generell finden Sie Ihre 11-stellige Steuer-Identifikationsnummer z.B. auch auf Ihrem aktuellen Einkommensteuerbescheid.   Vom Gesetzgeber eingeräumte Fristen:   Für alle Kontoeröffnungen eines neuen Kunden gilt diese  Regelung  ab dem 1.1.2018, sollte dem Kreditinstitut 3 Monate nach Kontoeröffnung keine Steuer-Identifikationsnummer vorliegen, so ist das Kreditinstitut verpflichtet, diese beim Bundeszentralamt für Steuern anzufragen.   Für Kunden, die ihr letztes Konto vor dem 01.01.2018 eröffnet haben, gilt eine Übergangsfrist zur Nacherfassung der Steuer-Identifikationsnummer bis zum 31.12.2019. Sollte der Bank bis zum 01.01.2020 keine Steuer-Identifikationsnummer vorliegen, so ist die Bank verpflichtet, diese beim Bundeszentralamt für Steuern anzufragen. Bleibt die Anfrage beim Bundeszentralamt erfolglos und wird von einer betroffenen Person bis Februar des Folgejahres keine gültige Steuer Identifikationsnummer mitgeteilt, so ist das Kreditinstitut verpflichtet, dem Bundeszentralamt für Steuern die betroffenen Konten sowie die hierzu nach § 154 Abs. 2 der Abgabenordnung erhobenen Daten mitzuteilen. Wenn Sie bereits Kunde sind, können Sie Ihre Steuer-Identifikationsnummer jederzeit in Ihren Stammdaten nachreichen.    Warum wird Ihre Steuer-Identifikationsnummer benötigt?   Das Gesetz zur Bekämpfung der Steuerumgehung und zur Änderung weiterer steuerlicher Vorschriften (Steuerumgehungsbekämpfungsgesetz - StUmgBG) vom 23. Juni 2017 (BGBl. I S. 1682) sieht vor, dass durch erhöhte Transparenz, erweiterte Mitwirkungspflichten der Steuerpflichtigen und Dritter sowie neue Ermittlungsbefugnisse der Finanzbehörden Domizilgesellschaften künftig wirksamer ermittelt werden können. Daneben gibt es Anpassungsbedarf im Steuerberatungsrecht sowie im Bereich der direkten Steuern aufgrund von EuGH-Urteilen bzw. Vertragsverletzungsverfahren der Europäischen Kommission.  
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Grundregeln, um Ihr Risiko zu minimieren

gestartet von ‎27.12.2013 21:52 , bearbeitet ‎23.01.2015 08:12 (13.789 Ansichten)

Wenn Sie Ihr Geld in Wertpapieren anlegen wollen, sollten Sie einige grundlegende Dinge für ein umfassendes Risikomanagement beachten. So können Sie bereits von Anfang an mit wenig Aufwand Ihr Risiko verringern. 

 

 

Informieren Sie sich

 

  • Investieren Sie nur in Wertpapiere, deren Funktionsweise Sie verstehen.
  • Prüfen Sie die Liquidität des Börsenplatzes: Wird das Wertpapier, für das Sie sich interessieren, dort oft gehandelt?
  • Werfen Sie regelmäßig einen Blick auf Ihr Wertpapierdepot und die für Sie wichtigen Kurse.
  • Beobachten Sie die Finanzmärkte.
  • Verfolgen Sie die aktuellen Nachrichten aus der Wirtschaft und von den Finanzmärkten.
  • Prüfen Sie, ob Sie Echtzeitkurse abonnieren sollten.
  • Bleiben Sie mit unseren Börsenbriefen auf dem Laufenden.
  • Besuchen Sie unsere Seminare und Webinare.

 

Worauf Sie immer achten sollten

 

  • Legen Sie vorab fest, wie lange Ihre Order gelten soll.
  • Legen Sie (gemäß den Money-Management-Regeln) maximale Beträge für Ihre Investitionen fest. Diese sollten in Relation zu Ihrem Vermögen stehen, einen maximal akzeptierten Verlust pro Position enthalten und die Anzahl der Positionen in Abhängigkeit von Stop Loss und maximal akzeptiertem Verlust festlegen.
  • Kontrollieren Sie Ihre Order in der Orderinfo, nachdem Sie sie aufgegeben haben.
  • Überlegen Sie sich bereits vor dem Kauf, bei welchem Kurs Sie wieder verkaufen wollen.
  • Sichern Sie jedes Wertpapier mit einer Stop Loss Order ab – insbesondere, wenn Sie im Urlaub oder aus anderen Gründen abwesend sind.
  • Wenn Sie an einer internationalen Börse handeln, erteilen Sie Ihr Limit in der Währung des jeweiligen Landes.
  • In London erteilen Sie Ihr Limit immer in Britischen Pfund (GBP), die Kurse werden aber in der Regel in British Pence (GBp) angegeben.
  • Bei Anleihen werden Kurs und Limit in Prozent vom Nennwert angegeben. Auch die Menge der zu handelnden Wertpapiere wird mit dem Nennwert und – bis auf wenige Ausnahmen – nicht mit der Stückzahl angegeben.
  • Wenn Sie Fonds-Anteile über eine Fonds-Gesellschaft kaufen, können Sie Ihre Order nicht limitieren.
  • Trägt eine Order den Zusatz „Kassa“, gilt für sie der sogenannte Kassa- oder Einheitskurs. Dieser wird bei Parkettbörsen in der Regel täglich gegen Mittag festgelegt.
Unser Tipp!
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