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Pandemiesituation verschärft sich - Prognosen bleiben aber optimistisch

von am ‎09.10.2020 10:38 (317 Ansichten)

In ganz Europa steigt die Zahl der Neuinfektionen weiter an. Auch in Deutschland spitzt sich die Situation weiter zu. Weitere Länder wurden zu Risikogebieten erklärt. Experten befürchten einen weiteren Anstieg der täglichen Neuinfektionen in den kommenden Monaten. Für Schlagzeilen sorgte in der vergangenen Woche die Infektion von US-Präsident Donald Trump. Nachdem er zunächst in einem Militärkrankenhaus behandelt wurde, konnte der US-Präsident die Klinik kurz darauf wieder verlassen und in Weiße Haus zurückkehren. In seinem Umfeld haben sich nach letzten Angaben wohl mindestens 27 weitere Personen infiziert. Das nächste TV-Duell wird voraussichtlich nicht stattfinden. Unklar ist weiterhin, wie die COVID-19 Infektion des Präsidenten den Wahlkampf beeinflusst. In fast allen Umfragen hat weiterhin der Herausforderer Joe Biden die Nase vorne.

 

Die Aktienbörsen bleiben unbeeindruckt von der Pandemiesituation. Sowohl die Stimmungsindikatoren deuten auf weiteres Wachstum hin, auch die Verbraucherstimmung stieg zuletzt weiter an. Treiber des Wachstums ist jedoch das produzierende Gewerbe, der Dienstleistungssektor hinkt weiter hinterher. In der Euro Zone wuchsen die Einzelhandelsumsätze im August um 3,7 Prozent zum Vorjahr und sogar um 4,4 Prozent im Vergleich zum Juli. Auch die Exporte aus Deutschland, eine der wichtigsten Säulen der deutschen Wirtschaft, stiegen zuletzt weiter an. Insgesamt liegt das Niveau der Exporte aber weiterhin deutlich unterhalb des Niveaus vom Vorjahr. Auch der Internationale Währungsfond (IWF) hat in seinem neusten Update zum Ausblick der Weltwirtschaft bestätigt, dass der Einbruch der Wirtschaftsleistung weniger ausgeprägt war als zunächst angenommen, und revidierte seine Prognose etwas nach oben.

 

An den Aktienmärkten herrscht weiterhin ein erhöhtes Nervositätsniveau, was immer wieder zu Kursverlusten führen kann. Auch die Pandemie, der US-Wahlkampf und das bevorstehende Ende der Frist zur Verhandlung der Austrittsbedingungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien werden in den kommenden Wochen für Unruhe sorgen. Die Vergangenheit hat jedoch gezeigt, dass politische Ereignisse meist nur kurzfristigen Einfluss auf die Aktienkurse hatten. Deshalb sollte man sich als langfristig orientierter Investor nicht verunsichern lassen und sich weiterhin entsprechend seiner Risikotragfähigkeit im Markt positionieren.

 

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