Stop-Loss-Order

gestartet von am ‎09.01.2014 11:16 (9.754 Ansichten)

Eine Stop-Loss-Order ist ein limitierter Verkaufsauftrag, der erst beim Unterschreiten oder Berühren eines bestimmten Kurses, des sogenannten Stopkurses, ausgeführt wird.

 

Mit dem Limitzusatz "Stop-Loss" wird eine Stopmarke festgelegt. Berührt oder unterschreitet der Kurs die Stopmarke, wird der Verkaufsauftrag bestens, also ohne Limit, ausgeführt. Dies bedeutet, dass der Verkaufskurs auch deutlich unter der Stopmarke liegen kann. Durch eine Stop-Loss-Order sollen Verluste begrenzt werden.

 

Vorteile:

  • Verluste können durch das Setzen einer Stop-Loss-Order begrenzt werden.
  • Bereits erzielte Kurssteigerungen können durch Stop-Loss-Orders abgesichert werden.
  • Der Kontrollaufwand für den Anleger reduziert sich, da einstündliches Überwachen der Kurse nicht mehr notwendig ist.

 

Nachteile:

  • Wird ein Stop erreicht, führt der Broker die Order bestens, also ohne Limit, aus. Daraus kann sich bei heftigen Kurseinbrüchen eine Ausführung weit unter der Stopmarke ergeben.
  • Bei zu nah gesetzten Stopmarken wird die Position bereits bei kleinen Kursschwankungen geschlossen.
  • Für marktenge Titel, d. h. Titel mit geringem Handelsaufkommen, sind unlimitierte Verkaufsaufträge nur bedingt geeignet.

 

Literatur:

Hull, John C.. Optionen, Futures und andere Derivate. München: 2006. S. 63.

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