Cross Border Arbitrage

gestartet von ‎09.01.2014 09:41 , bearbeitet ‎06.12.2014 23:43 (1.505 Ansichten)

Cross Border Arbitrage bezeichnet die Ausnutzung von Kursunterschieden eines Wertpapiers, das sowohl an deutschen als auch an internationalen Börsen gehandelt wird.

 

Mit Cross Border Arbitrage versuchen Investoren risikofrei Gewinne zu erzielen. Da je nach Börse die Verwahrung und das Lagerland des Wertpapiers unterschiedlich sein können, können nicht alle Werte arbitriert werden. Es können zudem Kosten für die Umschreibung und / oder Übertragung anfallen. Nur weil es zeitgleich z.B. bei der gleichen Aktie unterschiedliche Kurse in New York und in Frankfurt gibt, bedeutet dies nicht gleich eine schnelle, einfache Gewinnmöglichkeit. Es kostet Zeit und Transaktionskosten, um das Kauf- und Verkaufsgeschäft an beiden Börsen zu realisieren.

 

Beispiel:

Überblick Internationale Börsen bei der Consorsbank:

https://www.consorsbank.de/Produkte-und-Beratung/Trading/Internationale-Boersen#/dlcb-37590853/37590...

 

Literatur:

Roberts, Julian. Rechtliche Behandlung von Derivaten. Berlin: 2012. S. 91.

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