Kommen für mich ETCs infrage?

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Exchange Traded Commodities (ETCs) sind börsengehandelte Wertpapiere, die die Wertentwicklung eines zugrunde liegenden Rohstoffs, Rohstoff-Futures oder Rohstoffindex nachbilden. Sie bieten Ihnen damit beispielsweise einen einfachen Zugang zu Gold, Silber, Erdöl und Kupfer, ohne Terminkontakte verwenden zu müssen.

 

ETCs ermöglichen Ihnen damit eine gezielte Investition in Edelmetalle und andere Rohstoffe und zeichnen sich durch eine transparente Preisbildung aus. Außerdem haben sie eine unbegrenzte Laufzeit und sind kostengünstig. ETCs sind vor allem für risikobewusste Anleger empfehlenswert, die auf Grundlage einer konkreten Markterwartung gezielt an den Kursbewegungen der Rohstoffmärkte partizipieren wollen.

 

Zu beachten ist dabei, dass ETCs in der Regel nur einen einzigen Rohstoff als Basiswert haben und damit größeren Kursschwankungen unterliegen können. Ebenfalls beachten sollten Sie, dass ETCs unbefristete, besicherte Schuldverschreibungen von konkreten Emittenten sind und damit kein Sondervermögen darstellen.

 

Im Vergleich zum ETFs besteht bei den ETCs somit ein Emittentenrisiko. Zur Minimierung oder Eliminierung dieses Risikos setzen die Emittenten auf verschiedene Methoden der Besicherung. Beispielsweise sind viele Edelmetall-ETCs physisch besichert und die Edelmetalle des ETF-Vermögens werden im Tresor eines Treuhänders hinterlegt.

 

Ebenfalls beachten sollten Sie, dass ETCs unbefristete, besicherte Schuldverschreibungen von konkreten Emittenten sind und damit kein Sondervermögen darstellen. Im Vergleich zum ETFs besteht bei den ETCs somit ein Risiko des Geldverlusts wegen Zahlungsunfähigkeit des Herausgebers des Wertpapiers („Emittentenrisiko“).

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