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gerryk
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Nachricht 11 von 41 (5.826 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

Hallo,

ich möchte keinen neuen Thread aufmachen, deshalb hänge ich mich mal hier ran.

Auch ich hatte Fremdgeldkonten bei der DAB, nun habe ich sie hier.

U.a. habe ich -jetzt hier- ein NOK Konto, auf das seit vielen Jahren immer die norwegische Quellensteuererstattung raufging, die ein NOK Konto erfordert.

Nun geht es nicht um viel Geld, aber das ist ja das lustige:

Ich habe wie jedes Jahr umgerechnet für 30 € Quellensteuererstattung in NOK aus Norwegen bekommen -warum soll man Norwegen was schenken- und zwar auf das in NOK geführte Konto, jetzt bei Consors.

Warum die Consorsbank die erhaltenen NOK dann überhaupt in € umgerechnet, 19,95 € kassiert und mir den Rest wieder in NOK gutgeschrieben hat, erschliesst sich mir bis heute nicht so richtig.

Jedefalls befinden sich auf dem NOK Konto jetzt ein Betrag in NOK, der umgerechnet etwa 10 Euro beträgt.

Wenn ich diesen wiederum in € tauschen würde, müsste ich 19,95 € bezahlen, was zu einer Unterdeckung führen würde. ;-)

Augen auf auf Kauf von norwegischen Aktien im Zusammanhang mit einem Konto bei Consors. Wenn man 30 € Quellensteuererstattung aus Norwegen bekommt, kostet das am Ende des Tages 10 €.

Jedenfalls hat eine Anfrage bei Consors den Vorschlag hervorgebracht, ich könnte ja NOK bequem auf dem Konto ansammeln um dann -eines Tages- an der norwegischen Börse mit Consors günstig zu handeln. Nun ja, ich erspare mir einen Kommentar.

Nun meine Fragen an die Community:

1.

Wie komme ich kostengünstig an meine NOK heran, ohne dafür 10 € zahlen oder an der norwegischen Börse handeln zu müssen?

Aktive Kündigung der Kontoverbindung?

Nichtzustimmung zu geänderten Geschäftsverbindungen?

2.

Wie ist die entsprechende Bestimmung des Preis- und Leistungsverzeichnisses zu verstehen?

Dort heisst es -verkürzt- "es fallen 19,95 € an, wenn die Zahlung nicht aus dem EWR Raum kommt (Norwegen ist IM EWR!) UND/ODER wenn es keine SEP Zahlung ist"

Ich verstehe es jedenfalls so, dass beide Bedingungen zutreffen müssen und insofern eine Belastung mit diesen Gebühren bei einer Zahlung aus dem EWR Raum NICHT infrage kommt.

Wie seht Ihr das?

gerry

PS Die norwegischen Aktien habe ich zwischenzeitlich verkauft, lief ja eh nicht so...

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immermalanders
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Nachricht 12 von 41 (5.809 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

@gerryk, was genau steht denn im Buchungstext der Gutschrift drin? Die abgezogene Gebühr müsste auch entsprechend ausgewiesen sein (Umrechnung bzw. nicht im SEPA Format).

 

Wo steht, dass die Erstattung der Quellensteuer nur auf ein NOK Konto erfolgen kann? Im Formular steht, dass das Konto Zahlungen in NOK akzeptieren muss...

 

 

Grüße

immermalanders

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gerryk
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Nachricht 13 von 41 (5.791 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

@@immermalanders

Nun ja, es steht TAX Refund 2016 drauf, wie immer, nur das Jahr ändert sich.

Also Zahlungseingang "TXA Refund" und dann haben die von Consors gleich im nächsten Schritt kommentarlos einfach und für was auch immer "Gebühren", also 2/3 abgezogen. Schwupps und weg war's.

Wenn ich jetzt den Rest in € will, müsste ich im Ergebnis an Consors was zuzahlen.

Ärgerlich ist dabei natürlich, dass man den TAX Refund bereits Mai 2016 auf das DAB Konto in Norwegen beantragen musste, damit das Geld bis zur Steuererklärung Mai 2017 da ist.Die brauchen dort ein Jahr für die Bearbeitung.

Bedeutet, vom Wechsel DAB auf Consors war damals weit und breit nix zu sehen.

 

Ich habe jedenfalls den Umstand, dass die Rückerstattung der norwegischen Quellensteurer in NOK erfolgt und dass das Empfängerkonto dies akzeptieren muss, so gedeutet, dass ein in NOK geführtes Konto die unkomplizierteste Art ist, das Geld zu bekommen. Ging ja auch mit DAB viele Jahre ganz easy.

 

Ich muss sagen, ich bin zwar seit 20 Jahren auch bei Consors und habe hier eine ganze Menge gehandelt, gewonnen und auch verloren, aber diese Abzocke, dass ich bei Beantragung der Rückzahlung einer doppelt erhobenen staatlichen europäischen (EWR) Quellensteuer im Ergebnis garkein Geld bekomme, sondern noch 10 € an Consors bezahlen soll, ist so dreist -auch wenn es nur um wenige Euro geht, dass ich echt sauer bin. Das eine ist zwar Staat und das andere Bank, das ist mir schon klar, aber ich werfe das jetzt einfach mal in meinen Topf.

Zumal die Empfehlungsversuche von Consors (handeln Sie doch einfach kostengünstig mit dem Geld an der norwegischen Börse) dem übergelaufenen Fass den Boden ausschlagen.

 

Ich vermute, wenn ich das Fremdgeldkoto jetzt aktiv auflöse, wird sich irgendwo eine Gebührenposition finden, die das mit 19,95 € für den Umstausch belegt. Das geht also nicht.

Wenn ich aber künftig neue Geschäftsbedingungen nicht akzeptiere, die ändern sich ja neuerdings alle naselang, was mein gutes Recht ist, dann müssen die aktiv werden, meine Kontoverbindung kündigen und mit 19,95 € an Consors extra wird es dann wohl nix.

 

Wie deutest Du in einer Gebührenposition UND/ODER? Was soll das sein?

Kann man sich da was aussuchen?

 

Wenn die gewollt hätten, dass bei Zahlungen aus dem nicht-EWR Raum ODER nicht-Sepa Gebühren fällig werden, also eine der Bedingungen die Gebühr auslöst, hätten die das einfach als ODER schreiben müssen. Oder? :-)

 

Ich wähle jedenfalls die logische Bedingung UND.

Also, beide Bedingungen müssten für die Gebühr erfült sein.

 

Was macht man bei nicht eindeutigen Geschäftsbedingungen/Gebührenpositionen?

Bei mir sind es natürlich nur ein paar Pimperlinge, aber bei anderen mag das ganz anders aussehen.

Nun ja, einen schönen Sonntag.

VG gerryk

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Checko
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Nachricht 14 von 41 (5.765 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

@gerryk

 

Also ein Devisenumtausch hat nicht stattgefunden, ich vermute eher, daß der Betrag einfach zusätzlich in Euro ausgewiesen wurde.

 

Was Deine Frage 2. angeht: Wenn beide Bedingungen zutreffen müßten, dann wäre in dem besagten Satz das Wort "oder" nicht enthalten. Insofern kannst Du Dich nur ärgern, aber ansonsten nichts machen. Davon abgesehen hat die DAB seinerzeit auch Gebühren bei solchen Auslandsüberweisungen abgezogen. Ich kann mich daran gut erinnern, da ich mehrfach Zahlungen aus der Schweiz erhalten habe, wo das der Fall war.

 

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Sigrid_W
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Nachricht 15 von 41 (5.747 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

@Checko

Bei der DAB wurden bei Geldeingängen von der Eidg. Steuerverwaltung  4,36 CHF als Entgelte Dritter abgezogen. Dazu gab's eine Abrechnung, in der das eindeutig ausgewiesen wurde. Außerdem gab's keine Gebühren für den Tausch in Euro.

 

Die 19,95 €, die Consors unabhängig vom Betrag berechnet, finde ich ein bisschen happig. Deshalb habe ich mein Schweizer-Franken-Konto noch vor dem Umzug aufgelöst.

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jjj
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Nachricht 16 von 41 (5.564 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

Hi,

 

mein USD Fremdwährungskonto  wurde durch eine Gutschrift in USdollar mit 24$ belasted.

Ich bin auf der Such nach einem neuen Depot.

 

MG

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gerryk
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Nachricht 17 von 41 (5.491 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

Ja, einfach so 24 $ auf sein Fremdgeldkonto bei Consors zu bekommen, ist eine Strafe.

Denn das kostet Dich jetzt 19,95 € und zusätzlich 19,95 €, wenn Du den verbleibenden $ umtauschen willst.Frustrierte Smiley

 

Ich bin immernoch der Meinung, dass die Gebührenposition mit der Wahlmöglichkeit und/oder, siehe in diesem Thread weiter oben, unwirksam ist, da nicht eindeutig.

 

Im Übrigen hat mir Consors -ohne Anerkennung einer Rechtspflicht- die erhobenen 19,95 € erstattet.

Wie ich jetzt die verbliebenen 100 NOK wieder vom Konto herunterbekomme, ohne Geld draufzulegen, weiss ich aber noch nicht. Smiley (zwinkernd) 

 

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Max_Blau
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Nachricht 18 von 41 (5.458 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

Für Fremdwährungsgeschäfte, die nicht im 5-stelligen Bereich ablaufen, ist die Gebührenstruktur der Consorsbank ungeeignet. Die DAB war auf dem Gebiet der Fremdwährungskonten einfach unerreicht - Devisenkonvertierung quasi in Echtzeit zum aktuellen Kurs für lau, ein recht moderater Spread und selbst zum Aktienkauf (-verkauf?) an ausländischen Börsen konnte man die Fremdwährungskonten hernehmen.

 

Leider habe ich auf dem deutschen Markt nur noch 2 Mitbewerber gefunden, die einigermaßen günstig Fremdwährungskonten anbieten - einen roten und einen blauen. Den zweiten probiere ich gerade aus - an die ehemalige DAB kommt er bei weitem nicht heran. Für einen Währungstausch ruft man an oder schreibt eine Nachricht und dann wird am nächsten Tag um 13:00 Uhr konvertiert. Eine Börsenorder mit Fremdwährung ist online auch nicht vorgesehen - aber ausländische Dividende kommt wenigstens aufs entsprechende Währungskonto. Die von BP übrigens in GBP und nicht in USD wie bei der DAB...

 

@gerrykEin NOK-Konto bietet außer Consors aber niemand an. Vielleicht ist man bei Consors aber kulant und konvertiert bei Kontenauflösung die restlichen NOK ohne Gebührenabzug? Bei Auflösung meines von der DAB umgezogenen USD-Kontos wurden zumindest die 0 USD Restbestand für 0 € Gebühren abgerechnet. Vor dem DAB-Umzug gab es hier eine lange Diskussion über die in der Preisliste versteckten 19,95€ und so habe ich die Währungskonten noch rechtzeitig vorab geleert.

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Max_Blau
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Nachricht 19 von 41 (5.431 Ansichten)

Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

@gerrykWobei mir gerade einfällt - ganz kostenlos war die Währungskontenauflösung nicht: Die Bestätigung der Kontenlöschung verschickte Consors per Briefpost (obwohl sonst alles online kommt) und wollte dafür in der nächsten Quartalsabrechnung die Portokosten kassieren.

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gerryk
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Betreff: hohe Gebühren Währungstausch Fremdwährungskonto

@Max_Blau et al.

Ok, Briefpostporto ist jetzt nicht soo viel, aber ärgern täte man sich doch...

 

Im Übrigen muss ich bekennen, dass ich für einen höheren $ Betrag, also mittlerer fünfstelliger Bereich, tatsächlich jetzt Consors genommen habe, weil ich auf die Schnelle nur einen Mitbewerber gefunden hatte, der 1 % nimmt. Das war mir zuviel.

Ich mach' mich mal auf die Suche nach Deinen beiden...

 

Bei kleineren Dividendenzahlungen in Fremdwährung hat man aber bei Consors schlechte Karten.

 

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