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@immermalanders:

Ganz einfach: Sämtliche benötigten Daten sind bei Consors vorhanden. Eine Bank, die nicht ganz neu gegründet ist, sollte eine solche Steuerbescheinigung praktisch jederzeit auf Knopfdruck erstellen können, weil sie muss das auch für Behördenanfragen jederzeit können. Warum es so lange dauert, die automatische Verarbeitung anzustossen, ist daher schwer nachvollziehbar und versuchen wir hier zu ergründen.

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Das Problem ist halt, wenn ich über Consors sagen wir mal 100K Gewinn mache, sind das über 25K gezahlte Steuern, wenn ich dann zusätzlich bei ausländischen Brokern, wo ich mich um die Besteuerung selbst kümmern muss, sagen wir 50K Verlust mache, dann bekomme ich über die Steuererklärung über 10K Steuern zurück, mal ganz abgesehen davon, dass mir eine ggf. laufende Steuervorrauszahlung neu berechnet bzw. gestrichen würde. Das hat also schon eine gewisse Dringlichkeit. Ich möchte mir nicht anmaßen, einfach zu behaupten, das geht doch auf Knopfdruck, aber da auf dem Papier ja letztlich nicht mehr draufsteht als die Angabe, wieviel Gewinn ich gemacht habe, und das berechnet Consors ja eh täglich und zieht die Steuern ab, hätte ich mir auch gedacht, dass das wesentlich schneller gehen müsste, also praktisch zum 2.1. oder sowas. 

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@unimatrix27, selbst wenn man die Steuererklärung in Januar abgibt, kann das FA erst im März mit der Bearbeitung anfangen (siehe §93c AO). Durch das "spätere" Abgeben der Steuererklärung hat man, in meinen Augen, nicht wirklich einen Vor oder Nachteil bei den Steuerzahlungen. Man zahlt zwar länger mehr Steuern, aber diese Beträge werden entsprechend abgerechnet. 

Ich habe keine Ahnung, ob ein Broker für die Erstellung noch Daten von den Fondgesellschaften braucht oder nicht. Sollten noch Daten benötigt werden, könnte es sein, dass dies erst Ende Februar übermittelt werden. Aber herausfinden warum die Bescheinigung erst so "spät" erstellt wird, werden wir sicher nicht.

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@Lottakind222, nach §93c AO sind bis Ende Februar die steuerlichen Daten an das Finanzamt zu übermitteln. Was die übermittelten Daten mit der Erstellung einer Steuerbescheinigung zu tun haben, erschließt sich mir nicht so ganz, außer dass man die Daten zur Identifikation des Steuerpflichtigen und zur Zusendung der Bescheinigung braucht.

 

Naja @immermalanders, ich würde doch mal meinen, dass die übermittelten Daten ziemlich genau mit denen in den Steuerbescheinigungen der Kunden übereinstimmen müssten Smiley (zwinkernd)

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@Zocki, den Punkt hatte ich überlesen. Somit solltn alle Daten an das FA übermittelt werden. Bleibt nur abzuwarten, wann die Bescheinigung verschickt wird.

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Das ist mehr als ärgerlich, wenn es als Normalverdiener bei der Steuerrückerstattung um einen mittleren vierstelligen Betrag geht. Eigentlich ein Kündigungsgrund... geht gar nicht!

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Man hat doch anfangs des Jahres im Onlinearchiv die nachträgliche Verlustverechnung per 29.12.2017 erhalten. Dort stehen alle relevanten Steuerdaten drin und Belege werden doch jetzt nicht mehr benötigt für die Steuererklärung. Wo ist also das Problem?

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Gibt es zu dieser "Nachträglichen Verlustverrechnung" eigentlich irgendwo eine Lesehilfe / Erläuterung? Ich finde die einfach unverständlich und extrem schlecht lesbar. Zahlreiche Zeilen mit hohen Beträgen, offenbar Zwischensummen, aber ohne irgendeine Bezeichnung. Um sie zu verstehen, muss man wohl selber nachrechnen, was was ist und wie es sich am Ende zusammensetzt. Würde schon helfen zu wissen, welches Blatt als Zusammenzug relevant ist, weil nichtmal das ist klar.
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Wo kann man denn diese nachträgliche Verlustverrechnung abrufen? Bei mir gab es nichts nachträglich zu verrechnen.
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Das Thema Jahressteuerbescheinigung beschäftigt viele Mitglieder der Community. Muss es aber sein, dass in jedem Jahr immer neue Threads zum gleichen Thema eröffnet werden, so dass es jetzt sechs oder mehr Stränge gibt.

Liebe Moderatoren! 

Könnt ihr nicht mindestens die beiden Threads zur Jahresbescheinigung 2017 zu einem zusammenfassen, damit die Diskussion übersichtlicher wird?

 

@all

Wir sollten auch beim Thema bleiben.

Die nachträgliche  Verlustrechnung hat absolut nichts mit der Steuerbescheinigung zu tun.

 

Ich meine, dass das Thema Verlustrechnung einen eigenen Thread verdient hat. Ich zumindest kann dazu viel  sagen.

 

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