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Hallo @MaierM,

 

rechtlich kannst du Einkünfte als Privatperson haben, die du ganz normal in deine Einkommensteuer nimmst. Als Freiberufler oder als Selbstständige/r kannst du jedoch auch ein Geschäftskonto haben, und diese Zinsen (egal wie niedrig) gehören zu den Einnahmen aus der Selbstständigkeit.

 

Ganz dumm gesagt: 3 Cent Zins auf dem Geschäftskonto im Quartal müssen dann regulär als Einnahmen aufscheinen, in der Bilanz oder (häufiger) in der EÜR (= Einnahmenüberschussrechnung).

 

Die Aussage "Ich versteuere eigentlich mein Einkommen und nicht mein Girokonto." passt also nur für Arbeitnehmer; wenn du Selbstständig wärst, hast du verschiedene Identitäten und musst da unterscheiden.

Von daher korrigiere ich deinen Satz aus Sicht des Selbstständigen: Ich versteure mein Einkommen, aber das besteht eben aus privaten Einkünften des John Snow und aus Einkünften der John Snow, freiberuflich, Inh. John Snow. Und aus den beiden Einkünften bildet sich dann das zu versteuerende Einkommen.

 

Ich nehme an, das klärt die Sache auf.


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Ja, das ist mir inzwischen ebenfalls klar geworden, und ich arbeite an einer besseren Lösung. Danke aber für deinen Kommentar!

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Sehr schön erklärt, danke für die ausführliche Erläuterung! Wie ich grade schon schrieb: Ich arbeite an einer besseren Lösung. 🙂

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Bist du als Manon und als MaierM die gleiche Person?
Aber, Danke für das nette Lob. Ich erkenne hier ein bißchen, dass die "Freiberufler-Fraktion aus der ehemaligen DAB-Bank" dringend einen eigenen Bereich im Forum bräuchte. Aber dazu fehlt dann noch die passende Bank. 🙂

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Nein, ich bin sicher nicht MaierM, aber die Parallelen sind auffallend, das stimmt.

Den gesonderten Bereich im Forum werden wir schon alleine deshalb nicht bekommen, weil das Problem dann augenfälliger würde. Daran kann die Consorsbank kein Interesse haben. Ich sehe durchaus, dass sie das kommunikatorisch geschickt aussitzt und professionell den Ball flach hält. Abwanderde Kunden kann sie offenbar gut verschmerzen, der Deal wird sich auch ohne uns gelohnt haben. seufz

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Ähnliches wurde mir heute auch mitgeteilt.

Die Gehaltszahlungen meines ausländischen Arbeitgebers (bin sog. Grenzgänger) werden bei der Überprüfung nicht berücksichtigt, da hier nicht der typische deutsche Buchungsschlüssel hinterlegt wird.  

Eine manuelle Hinterlegung einer entsprechenden Information sei nicht möglich une auch nicht geplant.

Bei soviel Unflexibilität gehe ich gerne zu einem anderen Finanzhaus, das auch Gehaltszahlungen aus dem euröpäischen Ausland als solche anerkennt und berücksichtigt. 


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Hallo,

auch ich erhielt heute ein Schreiben von Consors, dass mein Dispo gekündigt wird. Ein genauer Grund wird in diesem Standardschreiben nicht genannt.

Seit seit ca. 27 Jahren arbeite ich als Freiberufler für den gleichen Auftraggeber und habe einen regelmäßigen monatlichen Eingang meines Honorars.

Ich war ca. 5 Jahre mit meinem Girokonto bei der DAB und hatte ca. 20 Jahre ein Depot bei der DAB.

Über die ganzen 27 Jahre hatte ich immer schon genau 1 Konto für mein Honorar, meine Steuer und die meisten privaten Ausgaben. Steuerberater und Finanzamt haben hier keine Einwände.

 

Wenn diese Entscheidung der Consorsbank nicht korrigiert wird, bin ich weg. Und zwar mit Konto und Depot. Da ist die Grundlage für eine Zusammenarbeit nicht mehr gegeben.

 

Vor der DAB war ich ca. 10 Jahre bei der Netbank. Die haben irgendwann damit begonnen, jährlich neue Unterlagen für die weitergewährung des Dispos bei mir anzufordern. Das hat mich dort auch genervt und ich bin weg.

 

Gruß

 


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Ach du liebe Zeit, nicht mal Grenzgänger-Gehälter kriegen sie hin?! Das erschüttert mich ja jetzt doch. 

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
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Taj , erst kommt die Überheblichkeit, dann der Fall. Der Vorgänger von Cortal Consors, dann Consors, früher die Schmidt-Bank waren schon damals Begegnungen der unheimlichen Art. Seit Wochen versuche ich die Consors Bank vollständig auf meine Fragen wegen einer Depotumbuchung zu einer sachgerechten Antwort zu bewegen. Sie können es einfach nicht oder sie wollen nicht. Konsequenz: man kündgit nach den AGB´s . Kompetenzathleten ersten Ranges. Die Konsequenz ist klar: nicht empfehlenswert.

Die mickrigen Lockvogelangebote sind überdies auf Neukunden beschränkt, Bestandskunden können sich woanders sättigen. Auch eine mittelfristig sehr weitsichtige Geschäftspolitik. Da sind schon andere Geldinstitute dran gescheitert, wenn man versuchte die Kunden unterschiedlich zu `bedienen`. Bestes (oder besser gesagt: schlechtestes) Beispiel war die Deutsche Bank mit ihrer 24er Tochter. Ging mit ca. 1,5 Milliarden versunkener Inverstitionskosten ins Höschen. Die Flecken ziehren noch heute die Bilanz. Mal schau´n  wie lange die Mutter von Consors, die BNP-Paribas sich das ansieht und dann einen managerialen Schlußstrich zieht. Schöne Banktage noch, ich bin dann mal weg


Moderator
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Registriert: 17.09.2015

Hallo@roatan,

es ist offensichtlich, dass unsere Angebote Sie in den vergangenen 20 Jahren nicht überzeugen konnten. Schade. Daher ist Ihr Wunsch die Bank zu wechseln für uns nachvollziehbar, zumal es wohl auch andere Banken gab, die Ihre Erwartungen nicht erfüllen konnten.

Anfragen unserer Kunden werden von uns selbstverständlich sachgerecht beantwortet, sofern man sein Anliegen auch in angemessener Form vorbringt. In diesem Sinne ist eine Bezeichnung meiner Kolleginnen und Kollegen als „Kompetenzathleten“ kein Beitrag zu einem guten Umgang miteinander, auf den wir viel Wert legen und dessen fehlen bereits in Einzelfällen den Ausschlag gaben eine Kundenbeziehung unsererseits zu beenden.

Was die Geschäftspolitik unseres Hauses betrifft, so kann man sicherlich trefflich darüber streiten. Der Umstand dass wir als Teil der BNP Paribas aktuell die Nr. 3 der Banken in Europa sind werte ich persönlich als starkes Indiz dafür das wir vieles richtig machen.

Für Ihre Zukunft wünschen wir alles Gute

Beste Grüße

CB_Kai
 

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