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Suedend
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Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

Hallo,

 

und wieder habe ich wohl sehr viel Geld durch den Wechsel von der DAB bank zur Consorsbank verloren, weil "Alles bleibt anders" nur ein mehr als dummer Spruch gewesen ist. Was ist passiert?

 

Nun, wie jedes Jahr habe ich mich beim Mitarbeiterprogramm meiner Firma für den Bezug von Belegschaftsaktien entschieden, da dies für mich steuerlich günstiger ist als der Barbezug, wie ein Kollege von mir, welcher auch von der DAB bank übernommen wurde es auch noch erfahren wird, und wohl viele andere meiner Kollegen ja auch, welche mit ihren Depots zwangsweise von der DAB bank zur Consorsbank übernommen wurden, wenn sie ihre Gehaltsabrechnungen sehen. Anfang Dezember hatte mein Kollege mal bei der Consorsbank angerufen und gefragt, weshalb denn eigentlich die Belegschaftsaktien noch nicht eingebucht wurden, da dies üblicherweise bisher im Verlauf des November eines Jahres bei der DAB bank immer der Fall war. Der Mitarbeiter der Consorsbank hat ihn vertröstet und ihn gebeten mal bei seiner Firma nachzufragen. Das hat er gemacht, und unsere Firma hat ihn bestätigt, dass die Belegschaftsaktien zu seinem angegebenen Depot bei der Consorsbank längst unterwegs seien und er sich nochmals bei seiner Bank erkundigen soll. Dort bekam er ebenfalls erneut die Hinweis, es dauert wohl noch ein wenig, er solle sich noch ein wenig gedulden. Also machte auch ich mir keine Sorgen, obwohl, oder gerade eben weil, ich ja schon einige Probleme mit dem Umzug hatte

Nun kam unsere Gehaltsabrechnung für Dezember in welcher zu sehen war, dass eine Neuberechnung der Firmenanteile gemacht wurde und die Bargeldoption ausgeführt wurde, welche, wie schon erwähnt, steuerlich schlechter ist, als der Bezug von Belegschaftsaktien. Ein Anruf im Personalbüro unserer Firma brachte folgende Erkenntnis. Unsere Firma konnte die Aktien nicht loswerden, weil bei Consorsbank eine Zuordnung nicht möglich war. Dies bedeutet also, dass Consorsbank mit der richtigen Verrechnungskontonummer nichts anfangen konnte und daran nicht erkennen konnte, wem diese Verrechnungskontonummer zuzuordnen ist, obwohl einst der Depotübertrag von der DAB bank ja funktioniert hatte. Eine Rückabwicklung seitens unserer Firma ist, da der Jahresabschluß erstellt wird, nun nicht mehr möglich. Die Aktien stiegen seit dem Bezugspreis um ca. 8,- €, was jetzt schon ein Verlust im höheren dreistelligen Euro-Bereich bedeutet, die mehr abgezogenen Steuern und die fehlenden Dividendeneinnahmen erhöhen diesen Verlust zukünftig noch, und geschweige denn die Aktien steigen evtl. noch weiter, kann dies letztendlich einen sehr hohen dreistelligen oder gar vierstelligen Verlust in Euro bedeuten. Und da soll man sich dann nicht ärgern?

 

Suedend   

xoxo
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Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

Verrechnungskontonummer <> Depotnummer

 

Nur meine bescheidene Meinung

 

Hilft ihnen wahrscheinlich jetzt auch nicht mehr, da der Vorgang ja schon durch ist... schönen Tag noch!

 

 

 

 

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Suedend
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Nachricht 3 von 11 (2.842 Ansichten)

Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

Richtig und danke @xoxo, das nutzt nichts mehr und eine Entschädigung von der Consorsbank wird es wohl auch nicht geben, also muss nun endlich eine andere Depotbank her...

Auch Dir einen schönen Tag noch.

 

Suedend

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Suedend
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Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

@xoxo, was ich noch vergaß zu erwähnen: Eine Mitarbeiterin von Consorsbank sagte mir am Telefon, dass es egal wäre, ob man seine Verrechnungskontonummer angegeben hat oder seine Depotnummer. Also insofern wäre auch dies nicht der Fehler. Mal sehen, was mein Kollege so sagt, wenn er nächste Woche aus dem Urlaub kommt.

CB_Kai
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Re: Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl h...

Hallo @Suedend,

 

es ist in der Tat sehr ärgerlich, was Ihnen passiert ist. Daher möchte ich mich an dieser Stelle zum Hintergrund äußern.

 

Ein Übertrag von Wertpapieren kann immer nur auf ein Depot verfolgen. Daher ist es von Bedeutung, ob ein Depot oder ein Verrechnungskonto angegeben wird. Die Ihnen gegebene Antwort ist somit nicht korrekt. Die funktionale Trennung von Depotnummer und Kontonummer erfolgte mit dem Übergang der DAB zur Consorsbank im Herbst 2016. Unsere Kunden wurden bereits im Vorfeld in Kenntnis gesetzt.

 

In Bezug auf den von Ihnen geschriebenen Schaden wenden Sie sich bitte an Ihre persönliche Kundenbetreuung. Dort ist es möglich die von Ihnen beschriebene Falschauskunft zu prüfen.

 

Beste Grüße

 

CB_Kai

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immermalanders
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Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

@Suedend, aber wenn Sie dann nicht die neue Konto- bzw. Depotnummer an den Arbeitgeber melden, wird der nächste Vorgang erneut scheitern.

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Checko
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Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

[ Bearbeitet ]

Die Sache ist sehr ärgerlich, allerdings hätte ich nach der Migration meinem Arbeitgeber auf jeden Fall die neue Depotnummer mitgeteilt. Warum Du das nicht gemacht hast, verstehe ich nicht.

 

Ein anderer Aspekt ist natürlich, daß eine mitdenkende und kundenorientierte Bank bei so einem Vorgang leicht hätte feststellen können, daß es sich um einen ehemaligen DAB-Kunden handelt, der vergessen hat, seine neue Depotnummer anzugeben. Generell hätte man bei den übernommenen Kunden ein Flag setzen müssen, da solche Fälle sicher immer wieder vorkommen.

 

In der Folge hätte man die Aktien dem richtigen Depot zuordnen können. Anschließend wäre ein freundlicher Hinweis an den Kunden schön gewesen, daß man den Eingang diesmal manuell zugeordnet hat, in der Zukunft aber um Angabe der neuen Depotnummer bittet.

 

Wie ich schon an anderer Stelle geschrieben habe, darf man die alten DAB-Maßstäbe hinsichtlich Kundenorientierung bei Consors/BNP jedoch nicht anlegen und sollte immer damit rechnen, daß alles strikt nach vorgegebenen Schemata läuft. Formal gesehen hat Consors keinen Fehler gemacht. Daß bei so einem Vorgehen Kunden verprellt werden, steht auf einem anderen Blatt.

Suedend
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Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

Hallo,

 

zunächst einmal vielen Dank für die vielen Antworten. Ich habe nicht viel Zeit, daher nur kurz Folgendes. Die Verrechnungskontonummer von der DAB bank war gleichzeitig die Depotkontonummer. Von daher gab es keine Veranlassung diese bei meinem Arbeitgeber zu ändern. Es gabe auch keinen Hinweis der DAB bank oder der Consorsbank explizit dazu an uns Neukunden. Denn "Für Sie ändert sich nichts" war auch so ein Slogan seinerzeit.

 

Mein Arbeitskollege, welchem dies ja auch passiert ist, hat mir dies auch bestätigt. 

 

Was soll ich jetzt machen?

 

"Das Kind ist in den Brunnen gefallen" und eine Entschädigung, in welcher Form auch immer, werde ich von der Consorsbank wohl sicher nicht bekommen. Die Consorsbank-Kollegin vom Telefon hat ihre Aussage auch erst getätigt, nachdem nichts mehr zu ändern war. Soll ich diese nun anschwärzen? Was hätte ich davon? Und die Consorsbank-Kollegin tut mir einfach nur leid, dass diese einer solchen dilletantischen Übernahme von Kunden ausgesetzt ist.

 

 

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Sigrid_W
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Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

@Suedend

 

Die Verrechnungskontonummer von der DAB bank war gleichzeitig die Depotkontonummer. Von daher gab es keine Veranlassung diese bei meinem Arbeitgeber zu ändern. Es gabe auch keinen Hinweis der DAB bank oder der Consorsbank explizit dazu an uns Neukunden.

 

Es tut mir leid, aber es gab mehrere Hinweise. Einen davon habe ich hier noch gefunden in der Consors-Information 'Ihre Konten und Depots bei der Consorsbank. Ich zitiere: "Nur ihre Depots erhalten neue Nummern. Diese werden Ihnen direkt nach dem ersten Login in der Depotübersicht angezeigt."

 

Das stand direkt unter dem Absatz, in dem darauf hingewiesen wurde, dass sich die Kontonummer und die IBAN nicht ändern.

 

Buche das Ganze aufs Konto Erfahrung und ärgere Dich nicht weiter darüber.

 

 

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Kraezie
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Betreff: Alles bleibt anders - der nächste Paukenschlag, welcher mich und viele andere wohl hunderte von Euros kosten wird

Soweit ich mich errinnern kann, konnte ich mein Geld auch auf die alten Bankdaten (Kontonummer und BLZ) der DAB überweisen und es hat funktioniert,. Das Geld wurde bei der Consorsbank , Verrechnungskonto, gutgeschrieben. Es hat zwar zwei Wochen gedauert aber es hat funktioniert. Es liegt also nicht am " falschen Datensatz" den der Arbeitgeber benutzt. 

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