Unser Finanzwissen

Der aktuellste Artikel: Warum könnten Fonds das richtige für mich sein?: Fonds investieren in viele verschiedene Wertpapiere und ermöglicht damit eine große Risikostreuung, selbst bei geringen Kapitaleinsatz. Sie sind daher für Anleger interessant, die nicht selbst mit einzelnen Positionen ein Depot zusammenstellen möchten und trotzdem auf attraktive Renditen setzen. Dazu steht ihnen ein breites Spektrum an Investmentansätzen zur Verfügung. Bei der Consorsbank haben Sie mehr als 10.000 verschiedene Fonds zur Auswahl, die aktiv (durch Fondsmanager) oder passiv (ETFs) gemanagt werden.   Je nach Ausrichtung investieren die Fonds in Aktien, Rentenpapiere, ETFs oder andere Anlagen. Einige mischen auch verschiedene Anlageklassen miteinander, um verschiedene Risiko-Ertrags-Profile abzubilden. Aus der Vielzahl der angebotenen Fonds können Sie somit diejenigen wählen, deren Anlagestrategien zu Ihrer Risikobereitschaft passen. Es gibt Fonds, die nur in Anleihen von Schuldnern höchster Bonität investieren. Andere mischen Anleihen und Aktien oder greifen nur auf Aktien zurück. Eine erste Orientierungshilfe, wie risikoreich ein Fonds ist, bieten Ihnen die Risikoklassen für Investmentfonds. Die Skala reicht von 1 (sicherheitsorientiert) bis 5 (wachstumsorientiert/spekulativ).   Den zu Ihnen passenden Fonds finden Sie ganz einfach mit unserer Fond-Suche. Geben Sie einfach Ihre Auswahlkriterien ein und Sie erhalten ein auf Ihr Risiko-Ertrags-Profil abgestimmte Auswahl.   Fonds eignen sich außerdem zum regelmäßigen Sparen. Bei der Consorsbank können Sie mehr als 590 Fonds für einen Fonds-Sparplan wählen. Mehr als 100 davon können Sie ohne Ausgabeaufschlag erwerben.
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CFD-Risikomanagement: Stop-Loss-Limits besser setzen –Volatilität beachten

gestartet von am ‎21.10.2014 10:19 (3.478 Ansichten)

Mit dem Money-Management-Modell „1% vom Konto“ können Sie Kapitaleinsatz und Anfangsrisiko für Ihre Trades und Ihr gesamtes CFD-Konto ganz einfach steuern. Bei der Platzierung Ihrer Stop-Loss-Limits ist es dagegen wenig sinnvoll, wenn Sie mit einem festen Prozentsatz unter- oder oberhalb vom Einstiegskurs agieren:

  • Setzen Sie die Stop-Loss-Limits zu nahe am Einstiegskurs, werden Sie oft ausgestoppt.
  • Mit zu weit entfernten Stop-Loss-Limits haben Sie ein hohes Risiko.

Die Lösung 
Binden Sie einfach Volatilitätsindikatoren bei der Planung der Limithöhe ein – z.B. mit einem Average True Range (ATR). Mit ihm können Sie die Schwankungsbreite (Volatilität) des Marktes berücksichtigen.

 

Stop-Loss-Limits mit Average True Range (ATR) dem Marktverhalten besser anpassen

Die Average True Range ist ein gängiger Volatilitätsindikator, der die Schwankungsbreite eines Marktes unter Berücksichtigung von Kurslücken (Gaps) wiedergibt.

 

Das Ergebnis

  • Sie verringern Ihr Risiko, ausgestoppt zu werden.
  • Sie erhalten eine Indikation für realistische Kursziele.

 

Beispielrechnung für die Einbindung von ATR-Werten

Wir nehmen hierzu wieder das Beispiel aus dem „1% vom Konto“-Modell. Sie reduzieren nun Ihr Anfangsrisiko von 87% ohne ATR auf 26,7% mit ATR. Dadurch können Sie jetzt mit höheren Stückzahlen bei gleichbleibendem Risiko von 100 Euro pro Position handeln. Ihren Kapitaleinsatz haben Sie damit mehr als verdreifacht (von 11,4% auf 35%):

 

Long-Handelsposition

1

2

3

Summe

Einstiegskurs

2,00 €

10,00 €

6,00 €

 

Stop-Loss-Limit

1,80 €

9,00 €

5,60 €

 

Anfangsrisiko

0,20 €

1,00 €

0,40 €

 

Anfangsrisiko

10,0%

10,0%

6,7%

26,7%

Stückzahl

500

100

250

850

Kapitaleinsatz

10%

10%

15%

35%

Kapitaleinsatz
(CFD-Stückzahl x Einstiegskurs)

1.000 €

1.000 €

1.500 €

3.500 €

Risiko/Position

100 €

100 €

100 €

300 €

Risiko/Position

1%

1%

1%

3%

 

Grundregel 
Je länger Sie eine Handelsposition halten, desto höher ist die Volatilität und desto großzügiger sollten Sie das Stop-Loss-Limit setzen.

 

Tipps:

  • Berücksichtigen Sie bei Ihrem Stop-Loss-Limit z.B. eine 2-fache ATR und bei Trailing-Stop-Losses eine 4-fache ATR.
  • Für Ihr erfolgreiches Risiko- und Money-Management ist es wichtig, dass Sie sich in den verschiedenen Ordertypen gut auskennen.
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