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traderscamp – Ausbildung für alle und nachhaltiger Börsenerfolg

Als Einstieg in eine mehrteilige Blogreihe über das aktuell anlaufende Börsenspiel traderscamp fasst der Trading Psychologe Roland Ullrich zusammen, wieso nachhaltiger Börsenerfolg schwierig ist. Davor aber ein Überblick, wodurch sich das traderscamp von anderen Börsenspielen abhebt und warum sich die Consorsbank hier engagiert.

 

Die Bewerbungsphase für die Kandidaten des aktuellen traderscamp 2021 geht gerade zu Ende, die Ausbildungsphase beginnt am 6. April. Doch Interessierte können sich weiterhin anmelden, um ebenfalls an der Ausbildung teilzunehmen und die Kandidaten im weiteren Verlauf des Börsenspiels mitzuverfolgen. Hier kommen wir schon zur ersten Besonderheit des Börsenspiels traderscamp. Das vermittelte Wissen steht allen registrierten Benutzern gleichermaßen zur Verfügung. Das ist einer der Gründe, warum wir neben unserem langjährigen Starpartner Citi das traderscamp unterstützen.

 

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Was ist das traderscamp und wodurch zeichnet es sich aus?

Das traderscamp, vom TRADERS’ Magazin veranstaltet, ist ein Börsenspiel mit echtem Geld. Es wendet sich sowohl an Börsenanfänger, als auch an Personen, die bereits Erfahrung im Traden mitbringen. Zehn ausgewählte Kandidaten erhalten ein Depot bei der Consorsbank und 5.000 Euro. Damit können sie in der Praxis- und Wettbewerbsphase in den letzten vier Woche des traderscamp ihr gelerntes Wissen direkt beim Traden umsetzen. Bis dahin ist vorab schon einiges passiert: anhand eines von Tradern, Psychologen und Finanzmarktspezialisten erstellten Fragebogens werden die besten Kandidaten ausgewählt. Ein anschließendes Interview gehört zum Auswahlprozess, aus dem die zehn finalen Kandidaten hervorgehen.

 

Die 4 wöchige Praxisphase wird besonders spannend, da die Kandidaten mit echtem Geld handeln, was eine weitere Besonderheit des traderscamp ist. Als Coaches stehen den Teilnehmern dabei die TradingBrothers Falk und Arne Elsner, der Quant-Spezialist Oliver Paesler und der Trading Psychologe Roland Ullrich zur Seite, welcher uns in diesem Beitrag bereits an seiner Erfahrung über nachhaltigen Börsenerfolg teilhaben lässt. Von den zur Verfügung gestellten Webinaren, Videos und Livestreams profitieren neben den Kandidaten auch alle registrierten Teilnehmer.

 

Lediglich in der vierwöchigen Praxisphase im Mai handeln die zehn Kandidaten mit echtem Geld, was eine weitere Besonderheit des traderscamp ist. Sie messen sich darin, wer die gelernten Regeln befolgt und die beste Performance abliefert. Den Betrag, der durch das Traden dazu gewonnen wird, dürfen die Kandidaten behalten. Werden Verluste eingefahren, übernimmt die Consorsbank diese. Die drei Besten werden am Ende des Spiels mit Reisegutscheinen prämiert.

 

Diese Praxis- oder Wettbewerbsphase wird, wie auch die Phase der Ausbildung, durch Interviews mit Coaches und Teilnehmern medial begleitet und ist für die Zuschauer – wie auch die Inhalte der Ausbildung – jederzeit abrufbar. So ist den Zuschauern möglich ihre eigens entwickelten Strategien mit denen der Kandidaten zu vergleichen und eigene Schlüsse zu ziehen.

 

Warum engagiert sich die Consorsbank beim traderscamp?

Wir als Bank haben es uns zur Aufgabe gemacht, die Selbstbestimmtheit unserer Kunden zu fördern. Indem wir Inhalte und Sachverhalte transparent machen und Zusammenhänge einfach erklären. Dadurch können Kunden ihre eigenen Finanzen wirklich verstehen. Durch das Verständnis für die eigenen Finanzen, erwerben die Kunde die Fähigkeit, eigene Finanzentscheidungen zu treffen. Je mehr Entscheidungen die Kunden selbst treffen, desto mehr haben sie die Kontrolle über ihr eigenes Vermögen. Durch die eigene Kontrolle agiert der Kunde selbstbestimmt.

 

Die kostenlose Trading-Ausbildung für alle Interessierten, die das traderscamp anbietet, ist genau Teil unserer Mission. Durch die Vermittlung von Börsen-Grundwissen durch Profis bis hin zur Psychologie des Tradens können alle Interessierten, aufbauend nach ihrem bisherigem Wissenstand ihre Kenntnisse vertiefen. Sie lernen, eigene Strategien zu entwickeln und werden vertrauter mit der Trading-Welt.

 

An dieser Stelle werden wir in den kommenden Woche, während des Camp-Verlaufs verschiedene Blickwinkel beleuchten, sei es aus Sicht der Teilnehmer oder aus Sicht der betreuenden Experten. Heute berichtet Roland Ullrich, der Trading-Psychologe des traderscamp, warum nachhaltiger Börsenerfolg so schwierig ist.

 

Ein Bericht von Roland Ullrich:

Zur Person: Roland Ullrich arbeitet als Experte für Trading-Psychologie und betreut seit gut zehn Jahren private und institutionelle Anleger und Trader bei ihren Entscheidungen – auch Anfänger, die sich erst seit kurzem mit dem Trading beschäftigen. Er kommt ursprünglich aus dem Investmentbereich, hat über 20 Jahre für große Banken im institutionellen Aktiengeschäft gearbeitet und sich schließlich selbstständig gemacht.

 

Wieso ist nachhaltiger Börsenerfolg so schwierig?

Ich habe mich immer gefragt, warum es so schwer ist, nachhaltig an der Börse Geld zu verdienen. Selbst die Profis scheitern immer wieder daran und legen Verlustserien hin, Emotionen kommen ins Spiel, es werden fatale Fehlentscheidungen getroffen. Das hat mich immer gewundert, und deshalb habe ich mich irgendwann aus psychologischer und auch aus neurowissenschaftlicher Sicht mit dem Thema auseinandergesetzt. Hirnforscher haben herausgefunden, wie unser Gehirn Finanzentscheidungen trifft – also, was in unserem Gehirn passiert und welche biochemischen Prozesse ablaufen, wenn wir Geld anlegen. Dadurch bin ich zu vielen neuen Einsichten gelangt, und kombiniert mit den psychologischen Erkenntnissen gerade aus dem Bereich der verhaltensökonomischen Forschung ergibt das ein sehr stimmiges Bild. Wie verhalten wir uns an der Börse? Warum spielen Emotionen eine so große Rolle? Wieso treffen wir so häufig irrationale und unvernünftige Entscheidungen? Und: Was hat die Evolution damit zu tun?

 

Wir sind eben das Ergebnis aus Jahrmillionen der Evolution und haben ein Gehirn, das für die Neuzeit und für die Märkte auch nicht wirklich gemacht ist. Es gibt viele Reiz-Reaktionsmuster und Verhaltensweisen, die sich wahrscheinlich in der Steinzeit bewährt haben, aber in der heutigen Zeit nicht immer unbedingt angebracht sind. Kurzum: Wir treffen sehr viele falsche Entscheidungen und sind sehr stark von Emotionen geleitet und getriggert – alles Voraussetzungen, die nicht wirklich gut sind, um erfolgreich und profitabel an der Börse Geld anzulegen. Gerade Trading-Anfänger konzentrieren sich sehr stark auf die fachliche Komponente des Tradings und unterschätzen oft, wie wichtig die persönlichen und psychologischen Aspekte sind. Mentale Stärke, das richtige Mindset, eine klare Strategie und Setups zu haben, an die man sich auch hält (egal, ob man in den Gewinn oder Verlust läuft), Kontrolle über die eigenen Emotionen – das fehlt den meisten Börsenneulingen noch.

 

Erfolgreiche Trader dagegen haben in der Regel gelernt, mit den psychologischen Fallstricken umzugehen. Sie leiden weniger an Selbstüberschätzung, aber sie neigen auch dazu, in Routinen zu verfallen und nicht mehr flexibel reagieren zu können. Wir wissen alle, dass die Börse sich täglich verändert, dass Wirkungszusammenhänge und Korrelationen sich verändern – und wenn ich als Trader lange mit bestimmten Strategien und Setups gearbeitet habe, der Markt sich aber weiterentwickelt hat, werde ich mit diesen Strategien nicht mehr erfolgreich sein. Und oft ist den erfahrenen Tradern die hier nötige Anpassungsfähigkeit schon ein Stück verloren gegangen. Es gibt eine ganze Reihe von Methoden und Instrumenten, die ich seit Jahren erfolgreich anwende. Dazu gehören beispielsweise Anker- oder Framingtechniken sowie Anwendungen aus der systemischen und der methodischen Psychologie. Das alles trägt dazu bei, bessere Entscheidungen zu treffen sowie negative Glaubenssätze und Überzeugungen oder Sabotagefallen, die alle auf unterbewusster psychologischer Ebene ablaufen, aufzulösen und durch positive Glaubenssätze zu ersetzen. Wichtig sind hier Suggestionen und Affirmationen, Methoden zum Stressabbau, Resilienz, Atemtechniken und dergleichen – das alles lässt sich im Trading sehr gut umsetzen.

 

Ich bin dieses Jahr zum ersten Mal als Coach beim traderscamp dabei, einem Börsenspiel, bei dem zehn ausgewählte Kandidaten eine vierwöchige Trading-Ausbildung durchlaufen und danach in der Spielphase ihr neu erworbenes Können auf gesponserten Echtgeldkonten unter Beweis stellen. Ich freue mich schon sehr auf die Möglichkeit, hier mit hauptsächlich unerfahrenen Tradern zusammenzuarbeiten und ihnen dieses mentale Rüstzeug mitzugeben. Damit will ich dazu beitragen, dass diese Anfänger eben nicht diesen psychologischen und evolutionären Fallen zum Opfer fallen, sondern von vornherein lernen, mit der richtigen Einstellung und einem geschulten Bewusstsein über die eigenen Emotionen und Verhaltensweisen besser und erfolgreicher zu traden.

 

Mehr Informationen zum traderscamp und zur Teilnahme finden Sie hier.

 

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