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Zum Weltkindertag: Geldanlage mit dem Junior-Depot

Am 01. Juni 2022 ist wieder Internationaler Kindertag. Was hat es mit diesem Tag auf sich – und wie können Sie für Ihren eigenen Nachwuchs finanziell vorsorgen? Mit diesen zwei Fragen beschäftigen wir uns in diesem Beitrag. Erfahren Sie mehr über die Ziele des Weltkindertages, und warum Sie vor diesem Hintergrund nicht früh genug damit anfangen können, Geld zu sparen und anzulegen.

 

Einsatz für die Kinderrechte und der Weltkindertag

 

Auch wenn es heute erstaunlich klingt: Erst zu Beginn des 20. Jahrhundert setzte sich die Erkenntnis durch, dass Kinder eines besonderen Schutzes bedürfen. Dies ist nicht zuletzt der britischen Lehrerin Eglantyne Jebb zu verdanken. Sie gründete mit „Save the Children“ im Jahr 1919 eine frühe gemeinnützige NGO. Deren ursprüngliches Ziel war es, die Hungersnot nach dem Ersten Weltkrieg bei Kindern in Deutschland und Österreich zu bekämpfen.

Auf Jebb geht auch eine erste Formulierung von Kinderrechten in der „Children's Charter“ zurück. Die fünf Grundsätze umfassen materielles und emotionales Wohlergehen ebenso wie eine bevorzugte Behandlung von Kindern in Notzeiten. Diese stellte Jebb dem Völkerbund – dem Vorläufer der Vereinten Nationen – vor, der sie 1924 verabschiedete. In der Folge führten auch verschiedene Mitgliedsländer Kindertage ein, um den beschlossenen Grundsätzen zu mehr Aufmerksamkeit zu verhelfen. Allerdings löste sich der Völkerbund 1945 auf – und die Vereinten Nationen (UNO) übernahmen die sogenannte Genfer Erklärung erst einmal nicht.

Bewegung in die Sache kam erst wieder im Jahr 1954 als die UNO ihren Mitgliedstaaten vorschlug, einen Weltkindertag einzuführen. Verbunden damit waren drei Ziele:

  • den Einsatz für Kinderrechte zu fördern
  • die Freundschaft unter Kindern und Jugendlichen zu stärken
  • dass sich die UN-Mitgliedstaaten alljährlich öffentlich verpflichten, UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen, zu unterstützen

Und 1959 tat sich auch wieder konkret etwas in Bezug auf die Kinderrechte: Die UNO entwarf auf Basis der Grundsätze von Jebb die UN-Kinderrechtskonvention. Diese wurde jedoch erst 30 Jahre später im Jahr 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen und trat im Folgejahr in Kraft.

 

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Warum gibt es in Deutschland zwei Weltkindertage?

 

Vielleicht haben Sie am Anfang unseres Beitrages aufgrund des Weltkindertags am 1. Juni schon gestutzt – ist der nicht am 20. September? Genau genommen sind beide Daten richtig. Die DDR führte wie andere sozialistische Staaten einen Internationalen Kindertag bereits im Jahr 1950 ein – den 1. Juni. Die Bundesrepublik nahm 1954 den Vorschlag der UN auf, den 20. September zum Weltkindertag zu machen. Deshalb gibt es im wiedervereinten Deutschland nun zwei Kindertage. Der 20. September ist aber das offizielle Datum, das sowohl UNICEF als auch der Deutsche Kinderschutzbund feiern.

 

Für beste Chancen: Heute schon am Morgen denken

 

In Deutschland ist die UN-Kinderrechtskonvention zum Glück schon zu großen Teilen umgesetzt. Doch während beispielsweise der Zugang zu Bildung hierzulande größtenteils kostenfrei ist – alles kann der Staat nicht leisten. Deshalb ist der Weltkindertag ein guter Anlass, auch über die finanzielle Zukunft der eigenen Kinder nachzudenken.

Denn etwas Geld auf der hohen Kante zu haben, macht vieles leichter: Sei es der Erwerb des Führerscheins, eine Klassenfahrt ins Ausland oder der Umzug in die erste eigene Wohnung. Warum also dem Nachwuchs das Erwachsenwerden nicht mit einer finanziellen Starthilfe erleichtern? Denken Sie mal zurück: Vielleicht haben schon Ihre Eltern oder Großeltern auf ein Sparbuch in Ihrem Namen eingezahlt, über das Sie später verfügen konnten. Ihr Kind wird es Ihnen danken.

Doch ganz gleich, ob Sie eine Familientradition weiter- oder eine neue einführen möchten: Die zeitgemäße Alternative zu einem Sparbuch ist das Junior-Depot von der Consorsbank. Dort können Sie beispielsweise ETFs und Fonds als Einmalanlage oder im Rahmen eines Sparplans erwerben. Diese sind vor allem im Hinblick auf längere Zeiträume erfolgversprechend und ermöglichen auch in Phasen mit hoher Inflation eine positive Realrendite. Als Extra gibt es den Lerneffekt dazu, der sich später auszahlt, wenn Ihr Kind anfängt, sich mit dem Thema Geldanlage zu beschäftigen.

Sparpläne sind übrigens schon mit monatlichen Raten ab 10 Euro möglich. Das klingt nach wenig. Doch bei einem frühen Start können Sie mit einer Anlagedauer von etwa 10 Jahren rechnen, bis sich mit dem angesparten Geld ein größerer Wunsch verwirklichen lässt. In dieser Zeit kann ein ansehnlicher Betrag zusammenkommen. Mit unserem kostenlosen Sparplanrechner spielen Sie unkompliziert verschiedene Szenarien durch und können mögliche Kosten und Erträge kalkulieren. 

Möchten sie wissen, was unsere unsere Kunden für das Junior-Depot gekauft haben? Wir zeigen Ihnen, welche Aktien und Fonds bei unseren Kunden im vergangenen Monat besonders gefragt waren. 

 

Ein Junior-Depot als finanzielle Starthilfe: Hätten Sie gerne selbst eines gehabt – und kommt es für Ihre eigenen Kinder in Betracht? Verraten Sie uns Ihre Meinung in einem Kommentar!

 

Fazit

 

  • Der Weltkindertag wurde 1954 eingeführt und hat das Ziel, den Einsatz für Kinderrechte zu stärken.
  • In Deutschland wird der Weltkindertag am 20. September begangen. Es gibt aber noch einen inoffiziellen zweiten „Internationalen Kindertag“, den 1. Juni.
  • Um für die eigenen Kinder mittels einer finanziellen Starthilfe vorzusorgen, ist ein Junior-Depot eine potenziell renditestarke Alternative zum Sparbuch.