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Ziele erreichen: welcher Investmentfonds passt zu mir?

Die Geldanlage in Investmentfonds gestaltet sich einfacher als die Anlage in Einzelwerten: Statt sich mit Details wie der Auswahl vielversprechender Aktien auseinanderzusetzen, konzentrieren Sie sich auf das große Ganze. Das Stichwort lautet Asset Allocation oder Vermögensallokation: Wie viel Geld investieren Sie in verschiedene Anlageklassen, Branchen oder Regionen, repräsentiert durch unterschiedliche Fondsarten?

 

Aktienfonds: Am Wachstum und den Gewinnen von Unternehmen beteiligt sein

 

Aktienfonds sind das Mittel der Wahl, wenn für Sie die Chance auf attraktive Renditen im Mittelpunkt steht: In der Vergangenheit haben Aktien festverzinsliche Anlagen deutlich hinter sich gelassen. Die möglichen Renditen stammen zum einen aus einer Wertsteigerung der enthaltenen Aktiengesellschaften, zum anderen aus deren Gewinnausschüttungen in Form von Dividenden. Das höhere Profitpotenzial geht jedoch mit einem höheren Risiko einher: Die Wertentwicklung von Aktienfonds hängt maßgeblich von der Gesamtkonjunktur sowie der Entwicklung der einzelnen Unternehmen ab. Entsprechende Schwankungen im Wert müssen von Investierenden einkalkuliert werden. Aus diesem Grund eignen sich Aktienfonds in erster Linie als mittel- bis langfristiges Investment mit einer geplanten Anlagedauer von mindestens fünf Jahren. Um Geld kurzfristig anzulegen, eignen sich Aktienfonds nicht.

Ebenfalls wichtig: Das Chancen-Risiko-Profil ist nicht bei allen Aktienfonds gleich.

 

  • Das eine Ende des Spektrums stellen extrem breit aufgestellte Fonds dar, die ihre Investments global und über verschiedene Sektoren streuen.
  • Am anderen Ende befinden sich regional orientierte und/oder auf bestimmte Branchen fokussierte Fonds.

Allgemein gilt: Je spezialisierter ein Fonds ist, desto größer ist das Potenzial im Fall einer positiven Entwicklung der Region und/oder Branche. Gleichzeitig steigt auf diese Weise das Risiko, falls diese Erwartung nicht eintritt.

 

Anleihenfonds: Zinsen von Staaten und Unternehmen kassieren

 

Anleihenfonds sind auch als Rentenfonds bekannt und bringen Merkmale mit, durch die sie eine beliebte Ergänzung zu Aktienfonds darstellen. Während Sie mit Aktien zum Mitbesitzer von Unternehmen werden, werden Sie mit Anleihen zum Gläubiger von Staaten und Firmen. Diese Fonds haben Merkmale, die Sie für Anlegende attraktiv machen, die nicht so risikofreudig sind. Sie stellen oft auch eine beliebte Ergänzung zu Aktienfonds dar:

 

  • Anleihefonds sind im Durchschnitt risikoärmer und unterliegen weniger starken Schwankungen.
  • In der Vergangenheit war die Korrelation zwischen Aktien und Anleihen gering. Beide bewegten sich also nicht im Gleichschritt, sondern eher unabhängig voneinander.

Mit Anleihefonds Depot sind Investierende in der Lage, das Gesamtrisiko zu reduzieren. Wie stark dieser Effekt ist, hängt jedoch von der Struktur des Portfolios im Fonds ab. Wichtige Faktoren sind hier das Rating sowie die Laufzeit der Anleihen, in die ein Rentenfonds investiert. Doch warum ist das so?

 

  • Anleihen von Unternehmen und Staaten mit hoher und höchster Bonität („AA“ und „AAA“) gelten als extrem risikoarm. Darüber hinaus ist hier die Korrelation mit Aktien historisch gering. Bei Hochzinsanleihen („High Yield Bonds“) ist das Ausfallrisiko größer und ebenso der Gleichlauf mit den Aktienmärkten.
  • Bei steigenden Zinsen fallen die Kurse von Anleihen, bei fallenden Zinsen steigen sie. Der Grund: Die effektive Rendite folgt Veränderungen des allgemeinen Zinsniveaus. Diese wird errechnet aus dem Verhältnis von fixem Nominalzins zu Anleihekurs und der Differenz zwischen Anleihekurs und fixem Rücknahmepreis. Die sogenannte Zinssensitivität ist umso ausgeprägter, je länger die verbleibende Laufzeit einer Anleihe ist. Hält ein Rentenfonds in erster Linie langlaufende Anleihen, schwankt er stärker als ein Fonds, der in kurzlaufende Papiere investiert.

 

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Mischfonds: Aktien und Anleihen unter einem Dach

 

Bei Mischfonds investiert das Fondsmanagement sowohl in Aktien als auch in Anleihen. Während das eine Fondsmanagement ein bestimmtes Verhältnis von Aktien und Anleihen anstreben, agieren andere flexibel und verändern die Vermögensallokation im Zeitverlauf.

 

  • Es gibt Mischfonds mit einem relativ festen Verhältnis zwischen Aktien und Anleihen. Je nach Höhe des Aktienanteils (ca. 25, 50 oder 75 Prozent) sind dies defensive, ausgewogene oder offensive Mischfonds. Dadurch können solche Fonds auf die individuelle Risikopräferenz abgestimmt werden.
  • Bei Mischfonds mit einer flexiblen Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen genießt das Fondsmanagement einen größeren Spielraum bei seinen Entscheidungen. Dieser lässt sich im Idealfall nutzen, um von verschiedenen Zins- und Konjunkturphasen zu profitieren. Allerdings steigt mit dem Renditepotenzial auch das Risiko.

Als Alternative zu einem Mischfonds können Sie auch einen eigenen Depot-Mix mit Aktien- und Rentenfonds aufbauen. Mit einem Mischfonds können Anlegende ihre Geldanlage ausgesprochen unkompliziert gestalten, sind aber weniger flexibel als mit einzelnen Aktien- und Rentenfonds. Bei mehreren Fonds im Depot haben Sie beispielsweise die Möglichkeit, bei Bedarf nur Anteile des Rentenfonds zu verkaufen.

 

Unsere Top-Fonds: Ausgewählte Investmentfonds namhafter Partner bei der Consorsbank

 

Sie kennen jetzt die Unterschiede zwischen den drei populärsten Fondsarten sowie deren Chancen und Risiken. Darüber hinaus gibt es noch einen weiteren wichtigen Aspekt: die Qualität des Managements.

 

Ein Indiz für die Qualität eines aktiv gemanagten Fonds ist das Morningstar-Rating. Bei unseren Top-Fonds bieten wir eine Reihe von ausgewählten Aktien-, Renten- und Mischfonds an. Alle haben mindestens 4 Sterne von der Rating-Agentur Morningstar erhalten. Zu den Fondsgesellschaften gehören J.P. Morgan Asset Management, Allianz Global Investors und T. Rowe Price. Nordea Asset Management ist als Neuzugang dabei und legt einen besonderen Schwerpunkt auf nachhaltig orientierte Fonds.

Hier geht es zur Seite unserer Top-Fonds!

 

Hat Ihnen unser Artikel die Auswahl eines passenden Fonds erleichtert? Teilen Sie es uns als Kommentar mit!

 

Fazit

 

  • Aktienfonds weisen eine höhere potenzielle Rendite, aber auch größere Schwankungen auf.
  • Anleihefonds eignen sich aufgrund ihres oft defensiveren Charakters als „Risiko-Puffer“ im Depot.
  • Mischfonds bieten sich als unkomplizierte, jedoch etwas weniger flexible Komplettlösung an. Es gibt sie mit einer festen oder variablen Aufteilung zwischen Aktien und Anleihen.