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Wie aktives Fondsmanagement Renditen steigern und Risiken managen kann

04.06.2024 14:06

Durch die gezielte Auswahl von Einzeltiteln attraktive Renditen erzielen und gleichzeitig die Risiken bei Fonds professionell managen: So lassen sich die Aufgaben eines aktiven Fondsmanagements in groben Zügen beschreiben. Es geht also darum, durch kluge Anlageentscheidungen die Rendite des verwalteten Investmentfonds zu steigern. Ohne dass zu hohe Risiken das investierte Kapital gefährden.

 

 

  • - Ein professionelles Risikomanagement soll Chancen und Risiken bei aktiven Fonds ausbalancieren.
  • - Dem Risiko- und Fondsmanagement stehen quantitative und qualitative Methoden der Risikoanalyse zur Verfügung.
  • - Privatanleger können von der Expertise eines erfahrenen Fonds- und Risikomanagements profitieren.


Die Performance eines Fonds hängt maßgeblich von der Expertise des Fondsmanagements ab. Dies beginnt bei der Einschätzung der aktuellen und zukünftigen wirtschaftlichen und politischen Lage und erstreckt sich bis zur detaillierten Analyse einzelner Unternehmen, Wertpapiere und Märkte. Aber auch das Risikomanagement spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle. Ein Fonds, der über ein professionelles Risikomanagement verfügt, senkt im Idealfall seine Verluste. Das lässt Anleger ruhiger schlafen. Mittel- bis langfristig kann dies auch dazu beitragen, eine überdurchschnittliche Rendite im Vergleich zur Benchmark zu erzielen.

 

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Warum ist das Risikomanagement bei aktiven Fonds so wichtig?

 

Um beim Investieren die richtige Balance zwischen Risiko und Rendite zu finden, ist ein ganzheitliches Risikomanagement wichtig. Dieses berücksichtigt fundamentale Unternehmensrisiken ebenso wie die Betrachtung einzelner Aktienkurse und das jeweilige Marktumfeld. Um unter anderem

  • breit in Unternehmen aus Regionen, Branchen oder Sektoren zu diversifizieren,
  • rechtzeitig Warnsignale zu erhalten und notwendige Portfolioanpassungen vorzunehmen,
  • die Ziele des Fonds bestmöglich zu erreichen,
  • auf sich verändernde Marktbedingungen zu reagieren und damit starke Schwankungen in volatilen Märkten zu antizipieren und schließlich
  • das investierte Kapital zu schützen.

 

Zur Umsetzung dieses professionellen Risikomanagements verfügen viele Fondsgesellschaften über eigene Risikoabteilungen. Dort beschäftigen sich Experten ausschließlich mit der Berechnung und Bewertung von Risiken bei Fonds und überwachen die Einhaltung der Fondsrichtlinien.

 

Darüber hinaus berät die Risikoabteilung das Fondsmanagement beim Aufbau und beim laufenden Management der Positionen. Zum Beispiel bei der Einschätzung zukünftiger Volatilitäten oder der Berechnung möglicher Drawdowns von Aktien. Unter einem Drawdown versteht man den Rückgang eines Vermögenswertes von einem Höchststand auf einen sich daran anschließenden Tiefststand. Ein professionelles Risikomanagement umfasst somit viele Tätigkeiten, die Privatanleger in der Regel nicht selbst durchführen können oder wollen.

 

Die umfangreichen operativen Tätigkeiten in der Strukturierung des Portfolios sowie der Risikoüberwachung unterscheiden einen aktiv gemanagten Investmentfonds von einem passiven ETF. Letzterer folgt einfach seinem Vergleichsindex. Bei aktiv gemanagten Fonds versuchen erfahrene Profis durch eine gezielte Auswahl einzelner Wertpapiere eine Outperformance gegenüber dem Vergleichsindex zu erzielen. Gleichzeitig betreiben sie eine aktive Risikobegrenzung. Das ist auch einer der Gründe, warum für aktive Fonds oft höhere Kosten anfallen.

 

 

Risiken richtig einschätzen: bekannte Bewertungs- und Analysemethoden

 

Um das richtige Risikomaß zu finden, gibt es verschiedene Steuerungsmöglichkeiten und Methoden zur Risikobewertung. Dazu gehören neben einer Begrenzung von Risiken auch die Diversifikation des Portfolios oder die Absicherung von Risiken (Hedging).

 

Risikoabteilungen verwenden in der Regel quantitative Methoden, um Risiken im Portfolio zu messen, zu bewerten und zu steuern. Die bekanntesten Methoden sind:

  • Stresstests und Szenarioanalysen: Hier wird das Verhalten des Portfolios in Extremsituationen simuliert. Ziel ist es, die Widerstandsfähigkeit gegenüber unerwarteten oder schwerwiegenden Ereignissen zu überprüfen. Solche Situationen können z. B. politische Ereignisse, Zinsänderungen oder Ausfälle von Schuldnern sein.
  • Value at Risk (VaR): Der VaR gibt den maximalen Verlust an den ein Portfolio (also z. B. der Fonds) mit einer bestimmten Wahrscheinlichkeit innerhalb eines bestimmten Zeitraums nicht überschreiten wird. Der Zeitraum kann Tage, Wochen oder auch Monate betragen.
  • Tracking Error: Eine sehr wichtige Kennzahl bei aktiv gemanagten Fonds. Sie misst die Volatilität der Überschussrendite des Portfolios gegenüber der Benchmark. Und ist somit ein Indikator für den Erfolg des Fondsmanagements. Ist der Tracking Error niedrig, bewegt sich der Fonds nahe am Vergleichsindex. Ein hoher Tracking Error deutet auf größere Abweichungen von der Benchmark hin.

 

Die Verfahren helfen dem Fondsmanagement, risikobehaftete Positionen zu erkennen und zu steuern. Die berechneten Datenpunkte müssen aber auch qualitativ bewertet werden, um fundierte Entscheidungen treffen zu können. Hier spielt häufig die Expertise des Fondsmanagements eine entscheidende Rolle. Ein erfahrenes Team kann vergangene Marktereignisse analysieren und deren potenzielle Auswirkungen auf ähnliche Situationen verstehen. Dieses Verständnis ist für die Entwicklung präventiver Risikomanagementstrategien unerlässlich.

 

Im Idealfall können Fondsanleger von der Expertise des Fondsmanagements und des Risikomanagements eines aktiv gemanagten Fonds profitieren. Zudem werden die im Fondsprospekt festgehaltenen Anlagerichtlinien durch Überwachung bestmöglich eingehalten. Die Expertise, der aktive Managementansatz und die angestrebte Outperformance können auch die im Vergleich zu passiven ETFs etwas höheren Gebühren teils rechtfertigen.

 

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