Blog

Welcher Sparplan passt zu mir?

von ‎04.06.2019 11:09 , bearbeitet ‎04.06.2019 11:58
3 Kommentare , 1 Like

Mit einem Sparplan schaffen Sie sich Schritt für Schritt Ihr persönliches Sparpolster – gut geplant und dennoch flexibel.

 

Sparen - auf die Kontinuität kommt es an

 

Nach dem Motto "Steter Tropfen höhlt den Stein" lohnt sich das Sparen selbst von sehr überschaubaren Beträgen. Wenn Sie im Rahmen eines Sparplans Monat für Monat 25 Euro auf die hohe Kante legen, wird nach ein paar Jahren ein gar nicht mal so kleines Kapital daraus. Natürlich können Sie mit 50, 100 oder sogar 200 Euro noch größere Sparziele erreichen.

 

Flexibilität ist Trumpf

 

Viele Sparer entscheiden sich für Konzepte mit variablen Einzahlungen. Je nach Lebenssituation können Sie mal größere, mal kleinere Beträge einzahlen. Das Auto oder die Waschmaschine geben den Geist auf und müssen ersetzt werden? Sie möchten sich endlich den Traum von einer Kreuzfahrt erfüllen? Mit einem Sparplan der Consorsbank gar kein Problem: Sie können bei variablen Vertragskonditionen jederzeit die Einzahlungen verringern oder ganz aussetzen. Wenn Sie zwischendurch eine größere Summe Geld brauchen, sind sogar Entnahmen möglich!

 

Was ist ein Sparplan?

 

Als Sparplan gilt jedes Investment für Verbraucher, bei dem Sie in regelmäßigen Abständen (meist monatlich) einen Betrag einzahlen. Finanzorganisationen kaufen für diesen Betrag monatlich Anlagen, zum Beispiel Rentenpapiere, Aktien oder Fondsanteile. Welcher Sparplan für Sie am meisten Sinn macht, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Eine besonders wichtige Rolle spielen dabei:

 

  • die Höhe der Sparsumme
  • Ihre berufliche und familiäre Situation
  • Ihre Risikoneigung
  • Ihr gegenwärtiges und künftiges Gesamtvermögen

Insbesondere sollten Sie darauf achten, dass die Gebühren für die Verwaltung Ihrer Anlagen möglichst niedrig ausfallen. Ansonsten besteht bei niedrigen Sparbeiträgen die Gefahr, dass diese Kosten die Rendite übersteigen.

 

Sparplan.jpg

 

Wie funktioniert ein Sparplan

 

Sparpläne funktionieren im Prinzip wie ein Dauerauftrag. In Ihrem Auftrag kauft die Bank regelmäßig Wertpapiere. Da der Sparplan auf Wertpapieren basiert, sind Kursschwankungen die Regel. Bei niedrigem Kurs bekommen Sie für Ihre monatliche Rate höhere Stückzahlen, bei höherem Kurs geringere.  Durch den regelmäßigen Kauf von Wertpapieren können Sie zudem in vielen Fällen bessere Kaufpreise erzielen – man spricht vom sogenannten „Cost-Average-Effekt“. Da es sich um Investmentprodukte handelt, können die Kursschwankungen deutlich ausfallen. Sparpläne bieten durch Ihren Marktbezug gleichzeitig die Chance, den Inflationsverlust des angesparten Vermögens auszugleichen oder zu übertreffen. Wichtig ist dabei ihr individueller Anlagehorizont: aktienbasierte oder Index-abbildende Sparpläne sind eher für mittel- bis langfristige Anlagestrategien geeignet. Sie bieten den Vorteil, dass Raten flexibel angepasst und pausiert werden können – je nach Lebenssituation.

 

Tipp: Sie sollten immer auf die Währung achten: Bei Fremdwährungen ergibt sich dabei unter Umständen ein weiteres Risiko, dass sie durch die Investition in der Eigenwährung verringern können.

 

Mehr Wissenswertes zu Sparplänen und welche Produkte es bei der Consorsbank gibt, erfahren Sie hier

 

Aktienfonds und ETFs: Chance für Sparfüchse

 

Je jünger Sie sind, desto eher kommen chancen- und risikoreiche Sparformen für Sie infrage. Mit Aktienfonds und ETFs erzielen Sie in der Regel langfristig (über mehrere Jahrzehnte) Renditen. Auf mittlere Sicht besteht jedoch ein nicht zu vernachlässigendes Verlustrisiko durch das mögliche Einbrechen von Aktienkursen.

 

Worin unterscheiden sich Aktienfonds und ETFs?

 

Aktienfonds investieren ihr Kapital zum größten Teil in Anteile von Aktiengesellschaften. Daneben halten sie einen bestimmten Anteil des Fondsvermögens in festverzinslichen Wertpapieren und als Cash-Reserve. Verschiedene Aktienfonds setzen dabei bestimmte branchen- oder länderbezogene Schwerpunkte, wie zum Beispiel Emerging Markets, USA oder alternative Energien. Im Gegensatz zu Aktienfonds bilden ETFs (die Abkürzung steht für "exchange traded fund" oder auf Deutsch börsengehandelte Investmentfonds) einen bekannten Index, wie zum Beispiel den Dow Jones oder den DAX, nach. Ob ETF oder klassischer Aktienfonds: Durch das monatliche Anlegen einer Sparsumme fallen Kursschwankungen nicht sehr ins Gewicht wie bei einer einmaligen Anlage.

 

Über den Tellerrand gucken lohnt sich

 

Viele unerfahrene Anleger machen den Fehler, nur deutsche Aktienfonds in Betracht zu ziehen. Damit verpassen sie jedoch lukrative Gewinnchancen, wie sie viele stark wachsende Volkswirtschaften anderer Länder bieten.

 

Fonds-Sparplan. Breit gestreut investieren

 

Wer sich nicht nur auf einen Wert festlegen möchte, sollte eine Fonds-Anlage in Betracht ziehen. Ein Fonds besteht aus vielen einzelnen Wertpapieren wie Aktien, Anleihen, Immobilien und mehr. Damit ist Ihre Investition deutlich breiter gestreut als bei einer Einzelaktie. Kleinere, flexible Sparraten, die regelmäßig und automatisch ausgeführt werden, machen den Vermögensaufbau mit einem Fondssparplan einfach und bequem.

 

Immer eine gute Idee: Kosten vergleichen

 

Bevor Sie sich für einen Sparplan entscheiden, sollten Sie neben den Gewinn- und Verlustchancen auch die Gebühren beachten. Die fallen nämlich von Anbieter zu Anbieter ganz unterschiedlich aus. Gerade bei kleinen monatlichen Sparsummen kommt es darauf an, Fonds mit günstigen Kosten zu bevorzugen. Hier haben ETFs ganz klar die Nase vorn. Diese Aktienfonds kommen ohne aufwendiges (und teures) Fondsmanagement durch Börsenexperten und Analysten aus. Sie eignen sich aus diesem Grund hervorragend für das Anlegen von kleineren Beträgen. Bei der Consorsbank profitieren Sie von einem kostenlosen Wertpapierdepot mit Verrechnungskonto. Für Ihren ersten Sparplan erhalten Sie zusätzlich eine Prämie von 25 Euro.

 

Consorsbank Ziele

 

Sie haben ein konkretes Sparziel, an dem Sie endlich dranbleiben möchten? Mit den Tool "Consorsbank Ziele" können Sie es übersichtlich verfolgen. So wissen Sie stets, worauf Sie sparen, wo Sie stehen und ob Sie auf dem richtigen Weg sind, Ihr Ziel zu erreichen. Jetzt kostenlos nutzen.

 

Fazit:

 

  • kontinuierliches Sparen hilft Ihnen, finanzielle Unabhängigkeit zu gewinnen
  • Sparpläne sind auf Renten- und Aktienbasis von vielen verschiedenen Anbietern verfügbar
  • während Ihnen eine Rentenversicherung ein hohes Maß an Sicherheit bietet, haben Aktienfonds und ETFs ein attraktives Gewinnpotenzial
  • bei der Anlage in einen Sparplan sollten Sie Kursrisiken beachten

Wie viel Geld legen Sie pro Monat zurück und welcher Sparplan kommt für Sie infrage? Beteiligen Sie sich an unserer Diskussion!

 

 

 

Kommentare
von rloex
am ‎05.07.2019 14:09

Feine Sache

Doch wie finde ich einen guten Fonds? z.B. mit Monatlichen oder Quartalsmäßigen Ausschüttung? Bei Consors werden in den Charts  zwar die Ausschüttungen angezeigt aber wo finde ich die höhe??? So machte ich mich auf die Suche und fing mit dem Patriach an der vierteljährlich 1% ausschüttet.Nun habe Ich 7Fonds im Depot,und es gibt wirklich 2 sehr Gute 926095 und A1W3C3 mit 6,9 bzw.5,9 Rendite. Tipp : Über die Börse kaufen und nicht bei der Fondsgesellschaft,spart 2,5-5% Ausgabegebühr die bei einem Sparplan immer anfallen und erst wieder Verdient werden müssen.

Gruß Rolex

von Mariopolo
am ‎05.07.2019 18:27

Kürzlich konnte man in der Presse lesen, wie der Chef der deutschen Notenbank sein Geld investiert hat. Weidmann setzt auf den deutschen DAX und einen Welt – Aktien Index. Für die Investition in den DAX wurde er kritisiert, denn dieser stand Mitte April 2015 an derselben Stelle wie jetzt auch, nämlich etwa bei 12000 Punkten. Wesentlich besser wurde der MSCI all world Country Index beurteilt (MSCI ACWI). Er beinhaltet Aktienwerte aus 23 Industrieländern und 24 Schwellenländern. Hier kauft der Anleger die ganze Welt.

Grüße

Mario Polo

 

von Accumulator
‎06.07.2019 00:06 , bearbeitet ‎06.07.2019 00:39

ANLEGEN MIT ETF

Depot und Tagesgeldkonto eröffnen.

1 oder 2 weltweit diversifizerende ETF mit mehr als 500 Aktien, mehr als 500 Mio. EUR Volumen und die älter als 5 Jahre sind ins Depot, die zudem sparplanfähig sind. Mehr ETF sind nicht nötig und verführen nur zum "spielen" mit dem Depot: "Hin und her macht Taschen leer".


Ob der/die ETF ausschüttend oder thesaurisierund, ob physisch oder synthetisch replizierend, das alles ist im Prinzip vollkommen Wumpe und erbsenzählerei für zwanghafte Charaktere, die eine vierte Nachkommastelle erotisch finden ...

 

"Keep It Simple".

 

Mein Favorit:
- VANGUARD FTSE ALL-WORLD

  oder alternativ

- MSCI WORLD plus MSCI WORLD EMERGING MARKETS.

Das Tagesgeldkonto dient zum Parken und als Sicherheit. Aufteilung des Depots in RK1 20% und RK3 80%. Ansonsten nur geringe Rendite.

Sparplan/Sparpläne mit 200 EUR (oder mehr!) monatlich über min. 25 (!) Jahre regelmäßig ansparen. Selbst unter Berücksichtigung von Krisen (diese Aussitzen = weiter sparen) liegt die echte(!) Rendite zwischen 5,5 bis 6,5 Prozent. Zinseszinz- und Cost-Average-Effekt sind erst voll wirksam je länger man anspart.

 

"Buy and hold."

 

In 30 Jahren den Sparplan/Sparpläne in einen Entnahme-Plan umwandeln.

Entnahme monatlich als Zusatzrente entweder mit Kapitalverzehr oder mit Kapitalerhalt ("Ewige Rente").
Das schwer zu lösende Problem hierbei ist, bei einem in der Höhe schwankendem Depot mit ETF den Asset-Mix zu finden, der einen langfristigen Bestand des angesparten Geldes sichert. Hierzu dienen stochastische Modellrechnungen wie der Vanguard Nestegg Caluculator, cFireSim oder Shiller Cape.
Grob kann man sich dabei der 4%-Regel bedinen: Jährliche Entnahme nicht mehr als 4% des Kapitals. Kapitalerhalt (Inflationsschutz) bietet mit 98% Wahrscheinlichkeit ein Mix aus 20% Aktien (ETF), 5 bis 10% Anleihen (AAA) und 70 bis 75% Tagesgeld (Cash).