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Warum wird Leasing immer beliebter?

von Dienstag - zuletzt bearbeitet Freitag
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Warum wird Leasing immer beliebter? Marcus Schulz, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Arval Deutschland, beantwortet acht wichtige Fragen zum Thema Privatleasing. Warum sich leasen auch als Privatperson lohnt und man nicht immer lange auf sein Fahrzeug warten muss, lesen Sie hier. 

 

Acht wichtige Fragen und Antworten zum Privatleasing

 

Leasen macht das Leben leichter. Besonders, wenn damit ein Service verbunden ist, der dem Kunden alle Unannehmlichkeiten abnimmt. Der Experte Marcus Schulz gibt Auskunft über verschiedene Aspekte des Privatleasings. Wichtig ist ihm, hartnäckige Vorurteile zu entkräften. Schulz ist Vorsitzender der Geschäftsführung bei Arval Deutschland, einem führenden Anbieter von herstellerunabhängigem Full-Service-Gewerbeleasing. In Kooperation mit der Consorsbank hat Arval nun sein Angebot in Richtung Privatleasing erweitert: Die beiden Gesellschaften der BNP Paribas Gruppe bieten den Kunden und Interessenten der Consorsbank verschiedene Fahrzeug-Modelle mit Full-Service-Leasing zu exklusiven Konditionen an.

 

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1. Was ist eigentlich Fahrzeugleasing?

 

Marcus Schulz: Fahrzeugleasing ist eine alternative Finanzierungsform zum Fahrzeugkauf. Es handelt sich dabei um eine Nutzungsüberlassung des Fahrzeuges für einen vertraglich festgelegten Zeitraum, bei unserer Kooperation mit der Consorsbank zwischen drei und fünf Jahren. Beim Leasing ist man nicht Eigentümer des Autos, sondern zahlt eine monatliche Rate für die Nutzung. Das heißt aber nicht, dass man nicht stolzer Fahrer seines Traumautos sein kann. Bei Arval können Sie sich auch Ihren Traumwagen individuell zusammenstellen.

 

2. Ist Leasing populär?

 

Marcus Schulz: Immer mehr Menschen wollen ihr Auto lieber nur benutzen, statt es zu besitzen – sei es durch Car-Sharing, Abo-Modelle oder Leasing. Inzwischen leasen 14 Prozent der Privatpersonen ihren Neuwagen und bleiben so flexibel. Das ergibt die aktuelle Auswertung einer renommierten Studie der Deutschen Automobil Treuhand (DAT). Flexibilität ist eine wichtige Eigenschaft in Zeiten des Mobilitätswandels. Bei einem herstellerunabhängigen Leasing-Anbieter wie Arval ist der Kunde bei Modell- und Markenauswahl frei und kann sie seinen Lebensumständen, wie zum Beispiel einer Familiengründung, anpassen. Noch stärker fällt aber hier der Aspekt Restwertrisiko ins Gewicht. Im Rahmen des Dieselskandals mussten Autobesitzer herbe Verluste beim Verkauf ihrer Dieselautos hinnehmen. Das passiert einem Leasingnehmer nicht.

 

3. Leasen nicht eigentlich nur Geschäftsleute?

 

Marcus Schulz: Fahrzeugleasing eignet sich für alle Personen, die gerne einen Neuwagen zu planbaren Kosten möchten, also auch für Privatpersonen. Anstatt die gesamte Kaufsumme eines Neufahrzeuges zu zahlen, fallen monatlich gleichbleibende Leasingraten über die vereinbarte Vertragslaufzeit an.

 

4. Ist Leasing nicht teurer als Kauf?

 

Marcus Schulz: Bei Vertragsabschluss bleiben die Ersparnisse des Kunden unangetastet, unsere Verträge bieten wir ohne Anzahlung an. Das ist für viele eine Beruhigung. Der Kunde gibt bei Vertragsabschluss Laufzeit und Kilometer an und zahlt dann eine feste monatliche Rate. Statt Belästigung durch Raten für einen Autokredit plus Reparaturkosten, Vollkaskoversicherung, Jahresinspektionen, zwei Sätze Reifen alle zwei bis drei Jahre sowie Restwertverlust zahlt unser Kunde eine feste monatliche Rate ohne jede Überraschung.

 

5. Fallen beim Leasing nicht schnell mal versteckte Kosten an?

 

Marcus Schulz: Auf den ersten Blick erscheinen manche Leasing-Angebote sensationell günstig. Auf den zweiten Blick folgt dann oft die Ernüchterung aufgrund unerwarteter Kosten. Bei Arval dagegen legen wir großen Wert darauf, dass die Kosten immer transparent und planbar sind. Bei der Autorückgabe zum Beispiel gibt es klare Regeln. Wir wenden Standards des Verbandes markenunabhängiger Fuhrparkmanagementgesellschaften an: Hier finden Sie unsere Richtlinien zur fairen Fahrzeugbewertung.

 

6. Bleibe ich mit meinem Leasinganbieter während meiner Vertragslaufzeit bei Fragen oder Problemen in Kontakt?

 

Marcus Schulz: Ein Auto kostet manchmal Zeit und Nerven. Da ist es natürlich beruhigend, einen zuverlässigen Ansprechpartner an seiner Seite zu haben. Arval hat sich bewusst dafür entschieden, Service Leasing anzubieten: Service bedeutet, dass der Komfort unserer Kunden für uns während der ganzen Vertragslaufzeit die Priorität Nummer eins hat. Wir lagern zum Beispiel die Komplettsätze für Sommer- und Winterreifen und übernehmen den Wechsel. Der Kunde legt nur seine Servicecard beim Reifenpartner vor und Arval kümmert sich um die Abwicklung.

 

7. Ist die Antragsstellung sehr aufwendig?

 

Marcus Schulz: Der zukünftige Leasingnehmer muss normalerweise nicht mehr zahlreiche Papierdokumente ausfüllen, sondern erledigt seine Bestellung digital. Bereits zwölf Prozent aller Autonutzer haben 2019 ihren Wagen über das Internet erworben. Wir greifen diese Kundenwünsche auf, wir entwickeln unsere Online-Plattform stetig weiter und bieten bereits heute ein attraktives Online-Angebot.

 

8. Auf ein Auto muss man oft so lange warten.

 

Marcus Schulz: Warten kann sich ja auch lohnen. Bei Kunden, die ein exakt auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Fahrzeug wünschen, kann das schon passieren. Aber Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Für Kunden, die sofort in ihr neues Auto steigen wollen, bietet Arval zusammen mit der Consorsbank auch Fahrzeuge an, die kurzfristig verfügbar sind.

                            

 

Kommentare
von Skippi
Mittwoch

Ich glaube nicht das Leasing immer beliebter wird. In meinem Unternehmen sehe ich es eher aus der Tatsache, dass durch die jahrelange Inflation und Nichtanpassung der Steuerprogression, bereits Berufseinsteiger nach dem Studium den Spitzensteuersatz bezahlen.  Bei 5.000,- € Einstiegsgehalt in Bayern bleiben 2.880,- € netto übrig. Versuchen Sie davon mal nach Miete, Lebensunterhalt, Altersvorsorge (da die gesetzliche gerade scheitert) auch noch ein Auto zu kaufen.   Das ist schier nicht mehr möglich.   Da bleibt maximal eine Leasingrate übrig.