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Vermögensaufbau leicht gemacht: Wie Sie Ihr Wertpapierwissen vertiefen und strategisch handeln

Von Aktien hören und lesen Sie tagtäglich in den Börsenberichten. Aber wie sieht es mit Ihrem Wissen um andere Wertpapiere aus? Und verstehen Sie sich auf die strategische Auswahl börsengehandelter Wertpapiere? Mit diesem Beitrag – und den zugehörigen Webinaren – vertiefen Sie Ihre Kenntnisse.

 

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Interessante Wertpapiere, die nicht jeder kennt

 

Wer als Anleger nur auf Aktien setzt, verpasst womöglich spannende Möglichkeiten, Gewinne zu erzielen oder die eigenen Risiken zu minimieren. Daher lohnt es sich, mehr über folgende Wertpapiere zu erfahren:

 

Anleihen

 

Wer Anleihen (auch „Renten“ oder „Bonds“ genannt) kauft, verleiht Geld an den Emittenten (Herausgeber) dieser Papiere. Das ist entweder ein Staat oder ein Unternehmen. Entscheidend ist zum einen der Zinscoupon, also der jährliche Zins, den ein solches Papier abwirft. Zum anderen sollten Sie etwas über die Zahlungskraft des Herausgeber-Staates oder -Unternehmens wissen, dem Sie via Anleihekauf Ihr Geld leihen.

 

Auskunft darüber geben Ratings, erstellt von professionellen Rating-Agenturen, die den jeweiligen Emittenten und seine Zahlungskraft ganz genau durchleuchten. Ist der Emittent zahlungskräftig, dann erhalten Sie während der Laufzeit jährlich Ihre Zinsausschüttung, und am Schluss bekommen Sie Ihr eingesetztes Geld zu 100 Prozent zurück. Wenn ein Emittent weniger zahlungskräftig ist, sind die Zinsen zwar höher. Aber es ist fraglich, ob diese bis zum Schluss gezahlt werden und ob Sie am Ende wirklich Ihren vollen Einsatz zurückbekommen.

 

Wie Sie interessante Anleihen finden und worauf Sie bei Auswahl und Kauf achten müssen, verrät Ihnen unser Webinar „Anleihen – verbriefter Anspruch auf Rückzahlung“.

 

Investmentfonds

 

Wer sich als Anleger nicht selbst um Auswahl und Zusammensetzung seiner Wertpapiere kümmern möchte, ist mit einem offenen Investmentfonds gut beraten. Hier wird das Geld von Anlegern gebündelt, die Fondsanteile gekauft haben. Ein professioneller Fondsmanager wählt die Wertpapiere für das Fondsvermögen aus.

 

Dabei hat er sich an die Statuten zu halten, die die Fondsgesellschaft von Anfang an festlegt. Das heißt: Die Anteile von Aktien, Anleihen und sonstigen Papieren sind festgeschrieben. Ebenso festgeschrieben ist die Einstufung des Risikos – offensiv, ausgewogen oder defensiv. Ein offensiver Fonds kauft mehr Aktien, ein defensiver mehr Anleihen.

 

Es gibt sogar noch eine engere Eingrenzung der Wertpapiere, die ein Fonds kaufen darf. So gibt es Fonds, die ausschließlich auf deutsche Standardwerte (also Aktien großer AGs) setzen und andere, die sich auf andere Länder, Regionen, auf einzelne Branchen oder Unternehmensgrößen konzentrieren. Fonds sind für Sie als Anleger sehr bequem, aber natürlich auch mit Kosten verbunden. Wie Sie den passenden Fonds finden und erfahren, welche Ausgaben auf Sie zukommen, zeigt unser Webinar „Der Weg zum richtigen Investmentfonds“.

 

ETFs und ETCs

 

Oft wird gefragt: „Kann ich als Anleger auch einen ganzen Index kaufen?“ „Oder einen Rohstoff?“ Ja, das ist möglich. Und zwar über den Umweg bestimmter Wertpapiere. ETFs (Exchange Traded Funds) sind börsengehandelte Investmentfonds, die einen Index wie den DAX, Dow Jones oder EuroStoxx genau abbilden. ETCs (Exchange Traded Commodities) sind börsengehandelte Rohstoffe.

 

Von Edelmetallen wie Gold, Silber und Platin bis hin zu Industriemetallen können auch Sie als Privatanleger auf Preisanstiege im Rohstoffsektor setzen. Was Sie über ETFs und ETCs wissen sollten, erfahren Sie im Webinar „ETF/ETC: börsengehandelte Indexfonds auf dem Vormarsch“.

 

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Hebelzertifikate

 

Sie gehen für außerordentliche Gewinnchancen gern auch ein Risiko ein? Sie wollen mit kleinem Einsatz schnelle und üppige Gewinne machen und nehmen dafür eventuelle Totalverluste in Kauf? Dann bieten sich Hebelzertifikate an. Damit können Sie sowohl auf steigende als auch fallende Kurse setzen und die Kursänderung einer Aktie oder eines Index vervielfachen, sprich hebeln.

 

Allerdings ist auch das Verlustrisiko enorm, denn beim Erreichen einer vorher festgelegten Knock-out-Schwelle verfallen die Papiere wertlos. Trotzdem: Wer gern etwas riskiert, für den sind Hebelzertifikate eine reizvolle Herausforderung. Mehr dazu erfahren Sie in unserem Webinar: „Mit Hebelzertifikaten von jeder Marktsituation profitieren“.

 

Optionsscheine

 

Optionsscheine funktionieren ähnlich wie Hebelzertifikate. Allerdings gibt es keine Knock-out-Schwelle, die ein solches Papier entwertet. Dennoch werden ebenfalls Kursänderungen gehebelt, und auch Optionsscheine ermöglichen es, mit Laufzeiten von bis zu drei Jahren auf steigende oder fallende Kurse zu setzen.

 

Wenn Sie kein Risiko scheuen, nicht vor Verlusten zurückschrecken, dafür aber attraktive Gewinnmöglichkeiten wahrnehmen wollen, lernen Sie mehr über diese interessante Wertpapiergattung aus dem Wertpapiergattung aus dem Derivatebereich (abgeleitete Wertpapiere). Unsere beiden Webinare „Einstieg in den Handel mit Optionsscheinen“ und „Der professionelle Umgang mit Optionsscheinen“ vermitteln Ihnen wertvolle Kenntnisse.

 

Fundamental-Analyse: Wie Sie günstige Aktien identifizieren

 

Wertpapierkenntnisse sind das eine – Kenntnisse über ihre Auswahl das andere. Gerade im Bereich Aktien gibt es eine Vielzahl von Strategien, die eine gute Auswahl erleichtern. Die wohl wichtigste und langfristig erfolgreichste ist die sogenannte Fundamental-Analyse. Ziel dieser Strategie ist es, Aktien zu finden, deren aktueller Börsenwert deutlich unter dem wahren („fairen“) Wert des jeweiligen Unternehmens liegt.

 

Denn in aller Regel nähert sich mittel- bis langfristig der Börsenwert diesem fairen Wert an – die Aktien steigen. In den beiden Webinaren „Fundamental-Analyse Aktien, Teil 1“ und „Fundamental-Analyse Aktien, Teil 2“ lernen Sie diese Strategie kennen. Sie erfahren hier, welche Kennzahlen und Auswahlkriterien Ihnen helfen, erfolgreiche Aktien zu identifizieren.

 

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Die wichtigsten Punkte auf einen Blick:

 

  • Nicht nur Aktien sind interessante Investments. Spannend sind auch:
    • ETFs (börsengehandelte Indexfonds)
    • ETCs (börsengehandelte Rohstoffe)
    • Hebelzertifikate (Wertpapiere, die die Kursentwicklung einer Aktie oder eines Index vervielfachen)
    • Optionsscheine (Wertpapiere, die ebenfalls einen Hebel haben, aber anders funktionieren als die Hebelzertifikate)
    • Investmentfonds (Wertpapiere mit eingebauter Risikostreuung)
    • Anleihen (gestückelte Kredite, die Sie als Anleger kaufen können)
  • Als Anleger strategisch zu handeln, heißt, klug zu handeln. Eine wertvolle Strategie zur Auswahl der richtigen Aktien ist die Fundamental-Analyse. Anhand bestimmter Kennzahlen werden dabei günstige Aktien identifiziert.
  • Nutzen Sie daher unsere Webinare - Börsenwissen zahlt sich aus!
1 Kommentar

Häufiger Besucher

Nette Übersicht.
Allerdings vermisse ich zwei Punkte:

1. Bei Fonds sollte man erwähnen, dass es aktive Fonds und passive Fonds gibt und worin der Unterschied liegt.

2. Eine Kategorie wurde nahezu komplett weggelassen: Die der Zertifikate. Dabei wird nahezu jeder Anlegertyp in den Produkten dieser Kategorie eines finden, das genau zu seinem Anlageprofil passt. Vielleicht ein eigener Blogeintrag?