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The Cube Berlin – ein visionäres Bürogebäude

von vor 2 Wochen

Die Digitalisierung erfasst mit Büroimmobilien auch unmittelbar die Umgebung, in der Menschen tagtäglich arbeiten. Smarten Gebäuden gehört die Zukunft. Aufgrund ihrer überlegenen Technik bieten sie viele Vorteile und werden zu gefragten Anlageobjekten.

 

Smart Buildings: Optimale Arbeitsatmosphäre und geringe Kosten

 

Das Smart Building verwöhnt seine Nutzer mit maximalem Komfort im Büro und nimmt ihnen viele alltägliche Verrichtungen ab. Schon bei der Parkplatzsuche in der Tiefgarage profitieren Arbeitnehmer vom Smart Building: Eine App informiert sie über freie Parkplätze und zeigt ihnen deren Lage an. Während die Beschäftigten auf dem Weg in ihr Büro sind, arbeitet die Heizung beziehungsweise die Klimaanlage, um den Raum auf Wunschtemperatur zu bringen. Ein intelligentes Beleuchtungssystem reagiert automatisch auf Veränderung der Lichtverhältnisse: Sobald es draußen dunkler oder heller wird, erfolgt das An- und Ausschalten beziehungsweise Dimmen des Lichts.

 

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Auch das Herunterlassen der Jalousien übernimmt die Technik des Smart Buildings, damit stets optimale Arbeitsbedingungen herrschen. Kaffeemaschinen, Wasserautomaten und andere Versorgungseinrichtungen melden sich selbständig, sobald sie Nachschub oder eine Wartung benötigen. Smart Buildings weisen eine hohe Energieeffizienz auf, wie sie von konventionellen Gebäuden nicht zu erreichen ist. Außerdem leisten sie durch das Sammeln von Regenwasser auf dem Dach einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz. Es wird für die Bewässerung von Pflanzen und die Toilettenspülung eingesetzt. Die vernetzten Funktionen von Smart Buildings in Verbindung mit einer ausgeklügelten Sensorik revolutionieren den Arbeitsalltag in der City. Selbstverständlich genießt der Datenschutz bei allen Anwendungen im Smart Building höchste Priorität.

 

Mehr Flexibilität für Start-ups

 

Schon heute existieren in deutschen Großstädten einige Büros, die auf dem innovativen Coworking-Space Konzept basieren. Sie bieten maximale Flexibilität im Hinblick auf die Nutzung durch verschiedene Mieter und für unterschiedliche Zeitperioden. Bereits bestehende Coworking-Spaces demonstrieren auf eindrucksvolle Weise, wie Mischnutzung von Bürogebäuden funktioniert. Sie basiert auf einer variablen Raumeinteilung sowie beweglicher Infrastruktur, sodass sich zum Beispiel mehrere Einzelbüros ohne viel Aufwand und innerhalb kürzester Zeit in einen großen Konferenzraum, in ein temporäres Archiv oder einen Showroom verwandeln lassen. Hier arbeiten Menschen aus unterschiedlichen Branchen gemeinsam in einem kreativen Umfeld und inspirieren sich gegenseitig.

 

Die digitalisierte Wirtschaft ist von immer kürzer werdenden Produktlebenszyklen geprägt, dies gilt ebenso für Dienstleistungen. Start-ups entwickeln sich innerhalb von ein oder zwei Jahren zu großen Anbietern oder verschwinden genauso schnell wieder vom Markt, sobald ein Wettbewerber mit der nächsten Innovation Erfolg hat. Daraus erwächst die Forderung, dass Büro- und andere Gewerbeflächen kurzfristig anmietbar werden müssen. Kunden wünschen sich Mietverträge mit geringer Bindungsdauer, um keine unnötigen Risiken einzugehen. Von dieser innovativen und höchst flexiblen Art der Flächennutzung profitieren sowohl die Gebäudeeigentümer als auch die in den Büros arbeitenden Selbstständigen und Angestellten. Das intelligente Gebäudemanagement führt zu einer intensiveren Flächennutzung und zu günstigen Betriebskosten – diese Faktoren machen Smart Buildings auch für Investoren und finanzierende Banken attraktiv.

 

Komfortzonen für entspanntes Arbeiten

 

Selbstverständlich spielt auch die Idee, dass Arbeitskräfte sich wohlfühlen müssen, um optimale Leistungen erbringen zu können, eine wichtige Rolle. Aus diesem Grund berücksichtigen die Planer bei der Entwicklung intelligenter Gebäude die Anforderungen der „Generation Y“ an eine ausgewogene Work-Life-Balance ebenso wie das Bedürfnis von Silver-Agern, in einem möglichst entspannten und stressfreien Umfeld zu arbeiten: Statt miefiger und beengter Teeküchen richten sie großzügig bemessene Lounge-Bereiche ein, die wie geschaffen sind, um eine kreative Pause einzulegen oder zwischendurch eine Viertelstunde zu chillen. Sportgeräte, begrünte Terrassen mit Liegestühlen und Teichen gehören mittlerweile schon zur Standardausstattung anspruchsvoller Büros. Diese Erholungsräume erhalten bei Smart Buildings noch mehr Gewicht und werden mit digitalen Features ausgestattet.

 

The Cube Berlin – ein smartes Bürogebäude, das Maßstäbe setzt

 

CA Immo hat das ehrgeizige Ziel, mit dem Cube das intelligenteste Bürogebäude in ganz Europa zu errichten. Der Cube befindet sich in einer 1a-Lage in unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofs und Regierungsviertels. Das Bürogebäude wird dreizehn Geschosse haben, auf denen insgesamt Flächen von insgesamt 17.000 Quadratmetern angemietet werden können. Die Fertigstellung des Cube, dessen elegante Glasfassade eine optische Bereicherung des Areals zwischen Bahnhof und Regierungsquartier darstellt, ist für Mitte 2019 geplant.

 

Der Cube verfügt über eine zentrale Steuerungseinheit, die wie ein Gehirn im menschlichen Körper die gesamte Koordination der intelligenten Gebäudetechnik erledigt. Dabei nimmt das lernfähige System selbstständig Anpassungen vor und entwickelt sogar Optimierungskonzepte. So kann es zum Beispiel speichern, welche Ausstattung ein Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz benötigt, um diese Informationen bei Bedarf für die Bereitstellung von Büromobiliar sowie Hardware zu nutzen. Genauso kennt die Steuerungseinheit von The Cube die bevorzugte Raumtemperatur jedes Beschäftigten und stellt diese von selbst in den von ihm genutzten Räumen ein. Das intelligente Bürogebäude führt automatisch ein Monitoring von Büroräumen, Fluren, Aufzügen und Treppenhäusern durch. Dabei ermittelt es den Reinigungsbedarf und vergibt sofort einen entsprechenden Auftrag. Eine App, mit der Mieter wichtige Funktionen der smarten Infrastruktur des Gebäudes steuern können, bildet einen zentralen Bestandteil der Konzeption von The Cube.

 

Fazit:

  • The Cube Berlin basiert auf einem neuartigen, vernetzten Gebäudekonzept und wird nächstes Jahr fertiggestellt
  • Das moderne Bürogebäude vor dem Berliner Hauptbahnhof punktet mit optimierten Raumnutzungsmöglichkeiten und intelligenter Steuerungstechnik
  • Investoren werden sich künftig auf smarte Bürogebäude konzentrieren

 

Freuen Sie sich auf die zunehmende Digitalisierung des Alltags und auf das Arbeiten in einer smarten Umgebung? Oder sehen Sie diese Entwicklung eher skeptisch? Wir freuen uns auf Ihren Diskussionsbeitrag.