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Svenja Weith macht Banking grün

 

Nachhaltigkeit geht uns nicht nur alle an, sondern ist auch Teil unserer Unternehmensstrategie. Deshalb bestimmt sie auch das Handeln der Consorsbank. Regelmäßig prüfen unsere Mitarbeitenden ihre Sachgebiete eigenverantwortlich auf Optimierungspotenzial. Immerhin ergeben viele kleine Teile ein großes Ganzes. Eine der bereits in die Wege geleiteten Maßnahmen: Seit März 2021 verschicken wir die girocard nicht mehr automatisch an unsere Kundinnen und Kunden, die ein Girokonto eröffnen. Diese gibt es nur noch auf ausdrücklichen Wunsch.

 

Produktmanagerin Svenja Weith ist stolz auf diesen und weitere Schritte der Consorsbank hin zu einem nachhaltigen Banking. Ihnen berichtet sie, wie die Umwelt schon jetzt davon profitiert und welche weiteren Neuerungen sie anstößt und begleitet.

 

Wie lässt sich Banking nachhaltig gestalten?

 

Wenn Sie von zu Hause aus Geld überweisen oder unterwegs bargeldlos bezahlen, kommen Sie heute ganz selbstverständlich ohne Papier aus. Bei uns als Onlinebank laufen viele Vorgänge bereits papierlos und damit voll digitalisiert ab. In den vergangenen Jahren haben wir die digitale Abwicklung vorangetrieben und dadurch Papierprozesse zunehmend verringert. Ein Beispiel ist die Kontoeröffnung. Ebenso versenden wir weitere Kontodokumente auf Wunsch unserer Kundschaft nicht mehr per Papierpost, sondern stellen diese im elektronischen Postfach zu. Dort sind sie übersichtlich abgelegt und für unsere Kundinnen und Kunden jederzeit von überall auf der Welt abrufbar.

 

Doch wie sieht es in anderen Bereichen aus?

 

Bisher fiel im Bereich Banking eine große Menge an Plastik in Form von Bankkarten wie der girocard und Kreditkarten an. Ein Grund für uns, diesen Prozess gründlich unter die Lupe zu nehmen. Das Ergebnis: Seit März 2021 versenden wir bei der Eröffnung eines Girokontos nicht mehr automatisch eine girocard. Nur Kundinnen und Kunden, die sich ausdrücklich dafür entscheiden, erhalten die Karte gegen eine geringe Gebühr von einem Euro pro Monat. Dank dieser Maßnahme verringerte sich der Bedarf an girocards schon um etwa 76 Prozent. Dadurch haben wir letztes Jahr bereits über 60 Kilogramm Kunststoff eingespart.

90.000 Plastikkarten haben wir zusätzlich weniger produzieren lassen, weil wir girocards, die länger als 12 Monate nicht genutzt wurden, nicht mehr automatisch verlängern. Zusammen ergeben sich Einsparungen von über 500 Kilogramm Kunststoff.

 

Übrigens: Die kostenfreie Visa Card liefern wir weiterhin an alle Kundinnen und Kunden zu ihrem Girokonto aus. Mit ihr funktioniert beispielsweise mobiles Bezahlen per Apple Pay und Google Pay. Die Plastikkarte bleibt damit zu Hause. So kann die Visa Card nicht verloren gehen und die Produktion einer in diesem Fall neuen Karte entfällt.

 

 

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Ein neuer Meilenstein

 

Die Produktoptimierung im Sinne der Nachhaltigkeit geht konsequent weiter: Bei vorab durchgeführten Umfragen haben sich zwei Drittel unserer Kundinnen und Kunden nachhaltigere und langlebigere Karten gewünscht. Deshalb haben wir Ende 2021 einen weiteren Meilenstein im Bereich Nachhaltigkeit gesetzt: Nach und nach tauschen wir sämtliche Karten – girocard, Visa Card (Debit) und Visa Card Gold – durch solche aus recyceltem Kunststoff aus.

 

Dank dieser Umstellung kommt kein neues Plastik in Umlauf. Das Material für die nachhaltigen Karten stammt aus den verschiedensten Quellen – etwa aus Plastikflaschen, Fenstern oder Automobilteilen. Dadurch reduzieren wir im Vergleich zu den jetzigen Karten den CO2-Fußabdruck um rund 61 Prozent.1 In absoluten Zahlen sind das etwa sieben Tonnen weniger CO2 als zuvor. Zum Vergleich: Eine Tonne CO2 entspricht ungefähr einem Roadtrip durch die USA von San Francisco nach New York City mit  einem Benziner!2

 

Und wie sieht es mit der gewünschten Langlebigkeit der neuen Karten aus?

 

Die nachhaltigen Karten sind genauso robust und ebenso lange haltbar wie die bisherigen Ausführungen. Auch optisch, haptisch und bei der Nutzung gibt es keinerlei Unterschiede. Nur das Nachhaltigkeitslogo auf der Rückseite gibt einen Hinweis auf das umweltschonende Material.

 

Die nachhaltigen Visa Cards versenden wir bereits. Die nachhaltige girocard folgt, sobald die jetzigen Bestände vollständig aufgebraucht sind. Schließlich soll kein unnötiger Müll anfallen – ganz im Sinne der Nachhaltigkeit. Wir werden den Bedarf an Plastik in jeglicher Form in den kommenden Jahren noch weiter reduzieren. Unser Ziel ist, letztlich komplett darauf zu verzichten. So gelangen wir in vielen kleinen Teilen zum großen Ganzen und gestalten Banking gemeinsam nachhaltiger.

 

1 Quelle: Giesecke+Devrient Mobile Security GmbH

2  Quelle: https://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/grafik-co2-101.html

Eine Tonne CO2  entspricht einer Fahrt von 4.900 Kilometer mit einem Mittelklassebenziner.