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So lebt die Consorsbank Nachhaltigkeit: Einblicke von Karin Groetsch

„Um Nachhaltigkeit in Unternehmen zu etablieren, erfordert es vor allem Ausdauer“, weiß Karin Groetsch. „Es ist ein Marathon und kein Sprint.“ Sie und ihr Team für Nachhaltigkeitsmanagement sorgen dafür, dass bei der Consorsbank alle Zeichen auf Grün stehen – etwa mit der Umstellung auf Ökostrom, Papiereinsparmaßnahmen und Vermeidung von Plastik. Damit folgt die Consorsbank der gruppenweiten Strategie der BNP Paribas zu Corporate Social Responsibility (CSR). Das Kernelement der Unternehmensführung basiert auf vier Säulen: Umwelt, Wirtschaft, Mitarbeitende und Gesellschaft.

 

Karin Groetsch gewährt uns anhand von Beispielen interessante Einblicke in den Bereich Corporate Social Responsibility und die entsprechenden Aktivitäten der Consorsbank.

 

Ressourcenschonung für ein nachhaltigeres Bankwesen

 

Sie als unsere Kundinnen und Kunden bemerken natürlich nicht unmittelbar, wenn wir für unsere digitalen Dienstleistungen Ökostrom nutzen. Was Sie jedoch möglicherweise bemerken, sind Einsparmaßnahmen beim Material – etwa Papier. Natürlich laufen bei uns als Onlinebank bereits zahlreiche Prozesse papierlos ab. Zum Beispiel versenden wir die Kontoauszüge längst nicht mehr automatisch per Briefpost, sondern stellen diese elektronisch ins OnlineArchiv. Dort sind die Unterlagen kostenlos und bequem abrufbar. Darüber hinaus bieten wir heute weitere Services online an, die früher per Post abgewickelt wurden. Dazu zählt die unkomplizierte Änderung der PIN.

 

Zudem haben wir sämtliche Eröffnungsprozesse, etwa für Konten, überarbeitet. Das Resultat: Der Papierverbrauch bei der Betreuung von unseren Kunden sinkt deutlich. Online-Videos erklären die genauen Abläufe. So findet sich jeder problemlos zurecht. Und falls nicht, haben Sie als Kundin oder Kunde die Möglichkeit, sich mit Fragen an uns zu wenden.

 

Auf Anfrage versenden wir selbstverständlich Unterlagen per Post – natürlich klimaneutral. In den nächsten Monaten werden wir den Anteil des von Organisationen wie FSC (Forest Stewardship Council) oder PEFC (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) zertifizierten Papiers schrittweise auf 100 Prozent erhöhen. Damit tragen wir zu einer nachhaltigeren Holzwirtschaft bei.

 

Ein erster Meilenstein: Rund 70.000 Plastikkarten allein in 2021 eingespart

 

Auch Plastik vermeiden wir zunehmend. Deshalb ist die girocard zum Girokonto keine Standardleistung mehr. Sie lässt sich aber jederzeit für einen Euro pro Monat anfordern. Diese Maßnahme bewirkte im letzten Jahr eine Einsparung von rund 70.000 Plastikkarten. Auch erneuern wir Karten nach Ablauf nicht mehr automatisch und verzichten bei Werbegeschenken auf Kunststoff. Läuft alles nach Plan, sparen wir in den kommenden Jahren noch mehr Plastik ein.

 

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Sozial und fair handeln – für die Mitarbeitenden und die Gesellschaft

 

Bei der Ausstattung unserer Bürogebäude und Arbeitsplätze steht ebenfalls alles im Zeichen der Nachhaltigkeit: Unseren Mitarbeitenden bieten wir fair gehandelten Kaffee sowie ausgewogene Snacks wie Obst und Brötchen in Bioqualität an.

 

Neben der leiblichen Versorgung hat der Umgang mit technischem Equipment einen hohen Stellenwert. Aus Sicherheitsgründen sind unsere IT und Hardware immer auf dem neuesten Stand. Sie bedürfen eines regelmäßigen Austausches. Damit die Nachhaltigkeit nicht auf der Strecke bleibt, werden die Geräte anschließend sinnvoll weiterverwendet. Die AfB GmbH – Europas größtes gemeinnütziges IT-Unternehmen – bereitet unsere ausgemusterte Hardware auf und verkauft diese weiter. Einen gewissen Teil der Hardware, insbesondere Laptops, spenden wir regelmäßig an soziale Einrichtungen, um Kinder mit sozial benachteiligtem Hintergrund schulisch zu fördern.

 

Darüber hinaus liegt uns das direkte soziale Engagement am Herzen: Im Jahr 2021 haben wir über 1.600 Stunden in Kindergärten, Schulen und sozialen Einrichtungen verbracht, dort handwerklich unterstützt und unser Wissen weitergegeben.

 

Nachhaltig mobil mit der Consorsbank: CO2-Emisionen reduzieren

 

Um nachhaltige Mobilität zu fördern, setzen wir bei der Consorsbank auf einen Mix verschiedener Maßnahmen. So prüfen wir bei Geschäftsreisen grundsätzlich, ob diese notwendig sind. Oft lassen sie sich durch den Einsatz von Kommunikationsmedien wie Videokonferenzen vermeiden. Ist die Anwesenheit vor Ort erforderlich, folgen wir dem Prinzip „From plane to train“: Fliegen vermeiden wir bestmöglich. Stattdessen ziehen wir die Bahn als Transportmittel vor – übrigens auch vor dem Dienstwagen. Unseren Mitarbeitenden empfehlen wir beispielsweise für die Hin- und Rückfahrt zum Bahnhof öffentliche Verkehrsmittel.

 

Für den Weg zur Arbeit erhält heute bereits die Hälfte unserer Mitarbeitenden Zuschüsse der Consorsbank zum öffentlichen Nahverkehr. So reduzieren wir CO2-Emisionen, entlasten den innerstädtischen Verkehr und benötigen weniger Platz für Personalparkplätze.

 

Außerdem fördern wir Fahrräder als nachhaltige Pendleralternative zu Bus und Bahn. Unsere Mitarbeitenden haben die Möglichkeit, ein hochwertiges Fahrrad oder E-Bike über die Consorsbank zu leasen. In Zukunft lassen sich die Akkus der E-Bikes an unseren eigenen, sich im Aufbau befindlichen Ladestationen aufladen. Der größere Komfort auf weiteren Strecken macht E-Bikes auch für Mitarbeitende mit längeren Arbeitswegen attraktiv.

 

Um ihren CO2-Fußabdruck zu verkleinern, reduziert BNP Paribas die direkten Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit so weit wie möglich – bei der Mobilität ebenso wie in vielen anderen Bereichen. Sind Emissionen nicht vermeidbar, gleichen wir diese durch Kompensationsprojekte aus.

 

Uns ist klar, dass der Weg zu umfassender Nachhaltigkeit noch weit ist. Doch einen beachtlichen Teil der Strecke haben wir bereits zurückgelegt – und zwar in verschiedenen Bereichen. Einblicke über weitere Aktivitäten der Consorsbank - von nachhaltigen Karten bis hin zu grünen Anlagemöglichkeiten  - finden Sie in Kürze.

 

Weitere Informationen zur Corporate Social Responsibility finden Sie hier.

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