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Die Finanzen im Griff – mit dem 4-Töpfe-Prinzip

27.11.2023 08:30

Stellen Sie sich vor, Ihr zukünftiges Ich könnte Ihnen eine Nachricht schicken. Was würde es Ihnen raten? Wahrscheinlich, dass Sie der Finanzplanung und Geldanlage mehr Bedeutung beimessen sollten, damit Sie in Zukunft sorgenfreier leben können.

 

 

Es ist leicht, die Bedeutung der Finanzplanung zu übersehen, wenn uns der Alltag auf Trab hält. Aber was wäre, wenn wir Ihnen eine einfache Methode an die Hand geben könnten, die so leicht umzusetzen ist wie ein Kochrezept und die dafür sorgt, dass Ihr zukünftiges Ich Ihnen für Ihre Weitsicht dankbar sein wird? Das 4-Töpfe-Prinzip macht genau das möglich.

 

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Fällt es Ihnen schwer, Entscheidungen über die optimale Anlage Ihres ersparten Geldes zu treffen? Das 4-Töpfe-Prinzip nimmt Ihnen diese Unsicherheit ab und legt den Grundstein für eine stabilere finanzielle Zukunft.

 

Topf 1: Girokonto für monatliche Ausgaben

 

Nutzen Sie Ihr Girokonto, um dort die monatlichen Einnahmen zu bündeln, normalerweise also das Gehalt. Idealerweise befindet sich hier jederzeit mindestens ein Monatseinkommen, sodass alle laufenden Ausgaben Ihres Haushalts abgedeckt sind. Zu diesen laufenden Ausgaben müssen heute übrigens keine Kontoführungsgebühren mehr gehören – wenn Sie das Girokonto der Consorsbank nutzen.

 

Sie haben noch kein Girokonto bei der Consorsbank? Kein Problem. War ein Kontowechsel von Bank zu Bank bisher mit viel Aufwand verbunden – Lastschrift- und Daueraufträge mussten einzeln geändert, Vermieter und Telefonanbieter mussten schriftlich informiert werden und vieles mehr – können Sie jetzt vollautomatisch und innerhalb weniger Minuten wechseln. So geht der Kontowechsel ganz einfach.

 

Befindet sich deutlich mehr als ein Monatseinkommen auf dem Konto, steigt jedoch die Versuchung, es auszugeben. Was dagegen hilft? Richten Sie einen Dauerauftrag beziehungsweise eine automatische Abbuchung ein, um die überschüssige Liquidität automatisch in Topf 2 und 3 transferieren.

 

Topf 2: Tagesgeld oder Girokonto für größere Ausgaben und Notgroschen

 

Im zweiten Topf sparen Sie kurzfristig Geld an, das sie für geplante Aufwendungen brauchen. Dazu zählen beispielsweise der Urlaub oder neue Möbel. Gleichzeitig dient Topf 2 als Notgroschen für unerwartete Ausgaben – etwa für die Autoreparatur oder für einen neuen Kühlschrank, wenn der alte plötzlich den Geist aufgibt.

 

Grundsätzlich gut passend für Topf 2 ist ein Tagesgeldkonto. Aktuell bietet die Consorsbank hier attraktive Konditionen an.

 

Alles Wissenswerte zum aktuellen Tagesgeldkontoangebot der Consorsbank.

 

Bei Topf 2 geht es überwiegend um den psychologischen Effekt: Sehen Sie das Geld auf einem eigenen Konto mit eigener Kontonummer, geben Sie es nicht so leicht aus.

 

Topf 3: Fonds- oder ETF-Sparplan für die langfristige Geldanlage

 

Während der zweite Topf dem kurzfristigen Sparen dient, legen Sie im dritten Topf langfristig Geld zurück. Hierfür eignen sich beispielsweise Fonds- und ETF-Sparpläne. Die Anlage in Wertpapieren bietet die Möglichkeit, das Vermögen langfristig zu vermehren und von den Ertragschancen der Finanzmärkte zu profitieren. Im Gegensatz zum klassischen Sparen auf dem Bankkonto, das in Zeiten niedriger Zinsen kaum Erträge abwirft, haben Wertpapiere das Potenzial, höhere Renditen zu erzielen. Zudem kann bei geschickter Auswahl und langfristiger Anlagestrategie ein Inflationsausgleich erzielt werden, der den realen Wert des angelegten Kapitals erhält oder steigert. Die Chance auf Kursgewinne und gegebenenfalls Dividendenzahlungen machen Wertpapiere zu einer attraktiven Option für den langfristigen Vermögensaufbau. Neben Aktienindex-ETFs und Aktienfonds können in der aktuellen Phase höherer Zinsen auch Anleihen-ETFs oder Rentenfonds interessant sein.

 

Der größte Vorteil von Sparplänen gegenüber einer Einmalanlage ist, dass Sie sich keine Gedanken über den Einstiegszeitpunkt machen müssen. Durch den automatischen monatlichen Kauf von ETF- oder Fondsanteilen oder eines kleinen Wertpapierpakets fallen Kursschwankungen weniger ins Gewicht. Denn bei einer festen Sparrate kommt der so genannte Cost-Average-Effekt zum Tragen: Sie erzielen einen günstigen Durchschnittspreis, weil Sie bei niedrigen Kursen mehr und bei hohen Kursen weniger Anteile kaufen. Die automatische Abbuchung der Sparrate fördert zudem die Motivation, am Sparziel festzuhalten.

 

Trotz der Vorteile von Sparplänen sollten Sie jedoch beachten:

Besparen Sie einen Aktienindex-ETF oder einen gemanagten Aktienfonds, empfiehlt sich ein Anlagehorizont von mindestens fünf, besser zehn Jahren. Denn Je länger Ihr Geld angelegt ist, desto weniger fallen vorübergehende Turbulenzen an den Märkten ins Gewicht.

 

Bei einem Anlagehorizont von weniger als fünf Jahren eignen sich eher Rentenfonds und Anleihen-ETFs, die in kurzfristige festverzinsliche Wertpapiere investieren. Diese enthalten Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen, die weniger volatil sind. Langlaufende Anleihen hingegen sind für kurzfristig Anlegende weniger geeignet, da sie empfindlicher auf Zinsänderungen reagieren können, was zu höheren Schwankungen führt.

 

Topf 4: (Kostenlose) Kreditkarte für Urlaub & Co.

 

Kein Topf im eigentlichen Sinne, aber aus Komfortgründen quasi unverzichtbar ist eine Kreditkarte. Vor allem beim Urlaub geht es oft nicht mehr ohne – etwa wenn Sie ein Hotel reservieren oder einen Mietwagen leihen. Und auch beim Onlineshopping lässt sich am bequemsten mit Karte bezahlen.

 

Wollen Sie kein zusätzliches Geld für die Kreditkarte ausgeben, bietet sich die kostenlose Visa-Card der Consorsbank an. Optional bestellen Sie die Visa Card Gold: Zu ihren Features gehören ein umfangreiches Versicherungspaket und die Möglichkeit, weltweit zu bezahlen und Geld abzuheben. Bei der monatlichen Abrechnung buchen wir bei beiden Varianten den Betrag automatisch vom Girokonto ab.

 

Ein Tipp, falls Sie eine Kreditkarte mit Teilzahlungsfunktion benutzen: Deaktivieren Sie die Funktion am besten und lassen Sie monatlich immer den Gesamtbetrag abbuchen. Die Teilzahlung bei sogenannten Revolving-Karten verführt dazu, mehr Geld auszugeben, als auf dem Konto ist. Und das wäre im Hinblick auf das 4-Töpfe-Prinzip kontraproduktiv.

 

Ihr zukünftiges Ich wird es Ihnen danken, wenn Sie heute die Weichen für eine solide finanzielle Zukunft stellen. Ob Sie das 4-Topf-Prinzip anwenden oder Ihren eigenen Ansatz verfolgen, wichtig ist, dass Sie überhaupt anfangen zu planen und zu investieren. Teilen Sie uns Ihre Gedanken und Erfahrungen im Kommentarbereich mit!

 

 

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  • Beim 4-Töpfe-Prinzip ist die persönliche Finanzverwaltung auf einem Girokonto, einem Konto für größere Ausgaben, Sparplänen sowie einer Kreditkarte aufgebaut.
  • Ein Dauerauftrag beziehungsweise eine automatische Abbuchung sorgt für Disziplin.
    Bei Fonds- und ETF-Sparplänen ist die Anlagedauer zu berücksichtigen. Aktienfonds- und Aktienindex-ETFs kommen auf Sicht von mindestens fünf, besser zehn Jahren infrage. Bei geringerer Anlagedauer sind Anleihefonds- und ETFs besser geeignet.
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