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Andreas Kasbauer und die grünen Fonds

Der frühe Vogel fängt den Wurm – diese Redensart gilt für viele Lebensbereiche und besonders für den Vermögensaufbau. So auch bei nachhaltigen Geldanlagen: Schon in den vergangenen drei Jahren haben Anlegende beispielsweise mit Investments in den „grünen“ weltweiten Aktienindex MSCI World SRI ganze 13 Prozent mehr erwirtschaften können als mit einer Anlage in den „großen Bruder“ MSCI World.1

 

Die Entwicklung von nachhaltigen Investmentfonds erklärt Produktmanager Andreas Kasbauer, Hauptverantwortlicher für aktiv gemanagte Fonds bei der Consorsbank. Er beleuchtet verschiedene Aspekte in Bezug auf Anlegende, Märkte, Politik und Gesellschaft. Erfahren Sie von dem Experten, wie er unsere Kundinnen und Kunden dabei unterstützt, die für sie passenden Fonds für die optimale Geldanlage zu finden.

 

Nachhaltige Fonds – eine Erfolgsgeschichte?

 

Bereits seit 15 Jahren bieten wir nachhaltige Investmentfonds an. Im Unterschied zu herkömmlichen Fonds orientieren sich deren Anlagestrategien auch an ökologischen und sozialen Faktoren. Sie setzen auf Unternehmen, die rücksichtsvoll mit den Lebensgrundlagen umgehen und gesellschaftliche Verantwortung zeigen. Das schließt bestimmte Investments aus – wie etwa Waffen, Glücksspiel oder fossile Brennstoffe.

Uns fiel von Anfang an ein reges Interesse der Anlegenden für nachhaltige Fonds auf. Allerdings war auch eine gewisse Skepsis zu spüren: Manche sahen das Anlageuniversum mit zu starken Beschränkungen belegt. Folglich bestand noch kein großes Vertrauen in die langfristigen Renditeerwartungen von nachhaltigen Fonds. 

Rückblickend betrachtet lässt sich klar sagen: Die anfängliche Skepsis war unbegründet. Nachhaltige Fonds haben gezeigt, dass sie in Bezug auf die Renditechancen herkömmlichen Produkten in nichts nachstehen.

 

Was macht Fonds wirklich nachhaltig?

 

Aus vielen Bereichen des Alltags ist Nachhaltigkeit inzwischen nicht mehr wegzudenken. Unternehmen ändern ihre Geschäftsmodelle und minimieren Risiken, um zukunftsfähig zu bleiben. Folglich spiegelt sich diese Entwicklung auch beim Vermögensaufbau wider.

 

Doch was bedeutet Nachhaltigkeit bei Fonds und wie wird sie greifbar? Der Begriff „nachhaltig“ ist nicht geschützt und es gibt noch keine einheitlichen Kriterien. Recyceltes Papier ist beispielsweise leicht an bekannten Umweltsiegeln erkennbar. So einfach ist es bei Fonds derzeit leider noch nicht. Um nachhaltige Anlageprodukte miteinander vergleichbar zu machen, bedarf es einheitlicher Standards.

Inzwischen stärken politische Regelungen mit klar abgesteckten Zielen die nachhaltigen Investments und schaffen Transparenz: Im Jahr 2015 wurden durch die Vereinten Nationen 17 globale Ziele für eine nachhaltigere Welt definiert, die es bis 2030 zu erreichen gilt – die Sustainable Development Goals (SDGs). So soll beispielsweise gegen Armut und Hunger auf der Welt vorgegangen werden. Ebenso gehört zu den Zielen, hochwertige Bildung und menschenwürdige Arbeit, Wirtschaftswachstum, bezahlbare und saubere Energien zu gewährleisten sowie den Klimaschutz auszubauen und nachhaltige Produktions- und Konsummuster anzuregen. Und auch die Europäische Union ist in Sachen nachhaltiger Finanzprodukte aktiv. Mit der 2021 in Kraft getretenen Offenlegungsverordnung gibt es eine gesetzliche Regelung, die in den kommenden Jahren für mehr Transparenz sorgt: Anbietende müssen aufzeigen, wie das Produkt auf nachhaltige Ziele einzahlt.

 

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Wohin könnte die Reise der nachhaltigen Fonds gehen?

 

Bereits jetzt machen sich die Folgen des globalen Klimawandels deutlich bemerkbar. In den kommenden Jahren werden wegweisende Innovationen, CO2-reduzierende Technologien und klimafreundliche Produkte wohl richtungsweisend sein – und so neue Anlagechancen eröffnen.

Profitieren werden Unternehmen, die Technologien entwickeln oder anwenden, die auf die Herausforderungen der Zukunft zugeschnitten sind. Damit steigt die Motivation der Wirtschaft zu einem verantwortungsbewussteren und ganzheitlichen Handeln. Gleichzeitig wächst die Anzahl an Unternehmen, die Nachhaltigkeitskriterien berücksichtigen, ihre Geschäftsmodelle ändern und sich zukunftsfähig aufstellen. Wir erwarten deshalb, dass sich das Angebot an nachhaltigen Fonds erweitern wird – ganz im Sinne der Anlegenden.

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wer sein Geld nachhaltig anlegt, investiert in die Zukunft – und reduziert das Anlagerisiko. Denn Unternehmen, die schon jetzt verantwortungsbewusst und nachhaltig handeln, haben beste Chancen, sich langfristig am Markt zu etablieren und der Konkurrenz einen wichtigen Schritt voraus zu sein.

Heute schon an morgen denken – das gilt insbesondere für die nächste Generation: Mit unserem ausgezeichneten Junior-Depot sorgen Sie rechtzeitig vor. Schließlich ist auch hier der frühe Vogel klar im Vorteil. Für den Abschluss Ihres ersten Sparplans erhalten Sie zusätzlich eine Prämie von 20 Euro. Nutzen Sie am besten unsere zahlreichen nachhaltigen Sparpläne, die für Sie sogar gebührenfrei sind.

 

So finden Sie nachhaltige Fonds bei der Consorsbank

 

  • Wir stellen Ihnen speziell ausgerichtete Produktseiten wie beispielsweise „Nachhaltige Anlagen“ zur Verfügung. Die Auswahl der Fonds nehmen unsere Expertinnen und Experten vor. Für Transparenz sorgt die Auflistung der Kriterien und Kennzeichnungen, nach der wir die Fonds bewerten.
  • Darüber hinaus bieten wir Ihnen auf der Seite Top-Fonds die Möglichkeit, verschiedene Filter zu setzen. Neben Fondsgesellschaften und Fondsarten können Sie hier gezielt nach Regionen, Branchen und thematisch nachhaltig ausgerichteten Top-Fonds suchen.
  • Sie haben schon bestimmte Fonds fokussiert? Geben Sie die Namen oder Kennnummern (WKN, ISIN) auf der Consorsbank-Startseite in das Suchfeld ein, um sich einen Snapshot anzeigen zu lassen. Er beinhaltet neben dem aktuellen Kursverlauf Informationen über die Anlagestrategie und zur nachhaltigen Ausrichtung. Dazu gehört auch eine Angabe, welche Investitionen ausgeschlossen sind.

 

1  Quelle: Vergleich ETFs: WKN A2DVEZ (MSCI World SRI) vs. DBX1MW (MSCI World) auf 3 Jahre per 16.11.2021

/Handelsplatz Tradegate.

 

Hinweis: Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung.

 

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