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Aktiv gemanagte Fonds – eine Alternative zu ETFs?

ETFs erfreuen sich großer Beliebtheit, doch auch klassische Investmentfonds sind für viele Anleger interessant – denn es gibt gute Gründe für ein aktives Management:

 

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Bei Investmentfonds nicht auf die Rendite allein schauen

So gut ETFs bisher langfristig performten, so erheblich können bei passiven Indexinvestments die zeitweiligen Verluste sein. Dies ist prinzipbedingt: Bei einem Indexfonds besteht keine Möglichkeit für das Management, beispielsweise in der Spätphase eines Börsenbooms den Aktienanteil abzubauen oder umzuschichten.

Ebenso wenig ist es passiven ETFs möglich, besondere Chancen bei noch nicht in einem Index enthaltenen Aktien wahrzunehmen. Dies ist vor allem in Wachstumsmärkten und in Wachstumsbranchen von Relevanz. Ein aktives Fondsmanagement kann hingegen etwa im Technologiesektor gezielt auf vielversprechende Unternehmen setzen und somit eine höhere Performance erreichen. Zudem hat das aktive Fondsmanagement die Möglichkeit, abweichend von etwaigen Gewichtung in einem Index zu allokieren.  So kann der Fondsmanager seine eigene Einschätzung der Unternehmens-Kennzahlen oder makroökonomischer Daten mit einer bestimmten Gewichtung (d.h. Über- und Untergewichtung) zum Ausdruck bringen.

 

Alpha und Beta: wichtige Kennzahlen zur Einschätzung

Aus diesen Gründen ziehen Profis bei der Bewertung von Fonds zwei weitere wichtige Kennzahlen heran: Alpha und Beta.

  • Das Beta misst, wie stark der Kurs im Vergleich mit dem Benchmark in der Vergangenheit schwankte. Bei einer Zahl von oder nahe 1 bewegt sich die Anlage ähnlich stark wie der zugrunde liegende Index. Ein Beta unter 1 bedeutet, dass ein Fonds weniger volatil ist. Umgekehrt heißt ein Wert von 1,2 zum Beispiel, dass er sich 1,2-mal stärker bewegt.
  • Das Alpha gibt die prozentuale Überrendite gegenüber dem Benchmark-Index an – und zwar in Relation zum eingegangenen Risiko. Je höher das Beta ist, desto höher muss die Rendite des Fonds sein, um ein positives Alpha zu erreichen. Oder anders ausgedrückt: Ein positives Alpha deutet darauf hin, dass die Überrendite aus intelligenten Anlageentscheidungen resultiert und nicht aus übertriebener Risikoneigung.

Beide Kennzahlen finden Sie auch auf den einzelnen Fondsprofilen bei der Consorsbank. Sie ermöglichen eine umfassendere Einschätzung als die Rendite allein. Risikoscheue Anlegende können sich etwa bewusst für einen Fonds mit einem niedrigeren Beta entscheiden, der trotzdem eine ansehnliche Rendite erwirtschaftet. Ebenso ist es möglich, den Fokus auf eine hohe Rendite zu legen, ohne das Risiko aus dem Auge zu verlieren.

 

Noch einfacher: das Morningstar-Rating als Gütesiegel

Neben dem Alpha und Beta existieren weitere Faktoren, die bei der Auswahl eines Investmentfonds von Interesse sind. Dazu gehört die Performance im Vergleich zu Fonds aus dem gleichen Sektor oder mit einer ähnlichen Strategie. Ebenso spielt die Kontinuität der Wertentwicklung im Zeitverlauf eine Rolle. Klingt kompliziert? Falls Sie sich nicht durch einen Wust an Zahlen kämpfen möchten, gibt es eine einfache Möglichkeit: Sie orientieren sich an der Morningstar-Einstufung eines Fonds, die von einem bis fünf Sterne reicht.

Für das Morningstar-Rating bildet ebenfalls die risikoadjustierte Rendite die Grundlage. Morningstar geht dabei jedoch über das einfache Alpha und Beta hinaus. Die Agentur legt dem Rating eine Berechnung anhand der sogenannten Erwartungsnutzentheorie zugrunde. Dadurch finden Verlustrisiken eine verstärkte Berücksichtigung. Zur öffentlich einsehbaren Methodik gehört darüber hinaus, die Entwicklung in verschiedenen Zeiträumen und im Vergleich mit ähnlichen Fonds zu betrachten.

 

Ausgewählte Fonds mit hohem Rating bei der Consorsbank

Möchten Sie Ihr Portfolio um einen oder mehrere aktiv gemanagte Investmentfonds bereichern, geht das bei der Consorsbank ausgesprochen günstig. In Zusammenarbeit mit unseren langjährigen Partnern J.P. Morgan Asset Management, T.Rowe Price und Allianz Global Investors bieten wir 30 ausgesuchte Fonds an, die folgende Kriterien erfüllen:

  • mindestens 4 Sterne beim Morningstar-Rating
  • Alter des Fonds mindestens 3 Jahre
  • verwaltetes Vermögen größer als 80 Millionen Euro

Durch das Morningstar-Rating mit 4 oder 5 Sternen bewiesen diese Fonds in der Vergangenheit die Qualität des Managements: Sie waren in der Lage, in puncto risikobereinigter Rendite vergleichbare Fonds beziehungsweise die Benchmark-Indizes zu übertreffen. Der Ausgabeaufschlag beträgt bei Einmalanlagen grundsätzlich nur 1 Prozent – für alle 30 Fonds und unabhängig von der Anlagesumme. Diese transparente Preisgestaltung gibt Ihnen eine hohe Flexibilität bei Ihrer Entscheidung.

 

Setzten Sie nur auf ETFs oder haben aktiv gemanagte Fonds einen Platz in Ihrem Depot? Teilen Sie uns Ihre Meinung in einem Kommentar mit!

 

Fazit:

  • Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl von Fonds ist die risikoadjustierte Rendite.
  • Fonds mit aktivem Management können hier Vorteile gegenüber passiven ETFs haben.
  • Alpha, Beta und Morningstar-Rating erleichtern die Auswahl passender Fonds.
  • Bei der Consorsbank erhalten Sie ausgewählte Fonds mit hohem Rating besonders günstig.